Hallo,
ich fahre nen Opel Corsa D und wollte ihn grad zur ersten Jahresinspektion (15tkm) zu Opel bringen (Auto stand zwei Wochen auf der Straße). Ich konnte nicht losfahren weil ein Rad blockiert hat. Der Mensch vom ADAC hat das dann auch mit nem Vorschlaghammer hinbekommen, so das ich in die Werkstatt fahren konnte.
Nun zu meiner Frage:
Darf sowas bei nem fast neuen Auto (BJ Ende 2007) überhaupt passieren? Was ist mit Garantie?
Muss ich die Reperatur der Bremse jetzt bezahlen?
Vielen Dank für eure Hilfe!
David
Tja, man lernt eben immer hinzu.
Dass Bremsen in tagen festrosten, halte ich fuer normal. Dass man 2 Wochen, oder auch nur 2 Tage die Feststellbremse betaetigt laesst, gaebe es bei mir nie. Eher wuerde ich den Unterlegkeil benutzen, als zweite Sicherheit zusaetzlich zum Gang.
Gruss Helmut
Na laut OEAMTC ( http://www.auto.at/contator/auto/news.asp?nnr=19615 ) wird es sogar empfohlen die Handbremse anzuziehen.
Sollten die Trommelbremsen nicht dicht sein? Wie kann das da so schnell Rosten?
Wie sieht es mit der rechtlichen Situation aus? Garantiefall? Oder muss ich damit leben, dass man sein neues Auto am Hang nicht ohne zusätzliche Hilfsmittel sichern kann und man selbst schuld ist, wenns binnen kürzester Zeit festrostet.
Und was mache ich bei den vielen neuen Modellen, die elektrisch die Feststellbremse anziehen wenn ich das Auto abstelle?
Ich vermute mal ganz stark, das der Wagen nach der Fahrzeugwäsche abgestellt wurde ohne die Bremsen trocken zu fahren. Unter normalen Umständen gibt es das Problem auch nach 6 Wochen noch nicht.
Und wenn das wieder erwarten mal wieder vorkommt, würde ich versuchen ein paar cm vor und wieder zurück zu fahren. In aller Regel löst sich dann die Beläge von der Trommel oder Scheibe
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Das Auto wurde Abgestellt nach einer 300km Autobahnfahrt.
Das Hin-und Herwackeln hat nichts gebracht, hab ich versucht und auch der ADAC zuerst.
Ich finde einfach, dass das nicht so passieren darf. Irre ich mich da?
Wurde der Wagen vor dem Abstellen gewaschen?
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Hallo!
Ich sage mal, normal ist das nicht.
Mein alter gammeliger VW-Bus steht manchmal ein viertel Jahr mit angezogener Handbremse, und es gibt kein Problem.
Ab in die Werkstatt, die sollen mal die Radbremszylinder nachsehen,
es wird sich ja vermutlich um eine Trommelbremse handeln, denke ich.
Wenn die Radbremszylinder undicht sind, und Bremsflüssigkeit in die Bremstrommel tröpfelt, könnte das schon passieren. Also dass die Backen an der Trommel festkleben.
Bei den neuen Opels´s ist ALLES möglich,
würde mich nicht wundern.
Ich hab kürzlich auch einen gehabt, da hat man wohl im Werk vergessen, Fett in ein Antriebswellengelenk zu füllen.
Oder, bist Du mal mit angezogener Handbremse gefahren? Dadurch können auch solche Sachen als Spätfolge entstehen.
Grüße, Steffen!
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Hallo David,
ja, Nässe und Salz lassen die Bremsscheiben sehr schnell rosten. Bremsscheiben sind nicht aus Edelstahl. Mit dem Alter des Fahrzeugs hat das nichts zu tun. Ich stelle im Winter ein Auto nie mit Feststellbremse ab, sonder nur mit eingelegtem Gang. Das die Bremsen an den verrosteten Bremsscheiben fest sind, passiert auch schon nach viel weniger als zwei Wochen.
Grundsätzlich sind hintere Bremsscheiben für Wenigfahrer gar nicht so günstig, weil die vor allem bei gesalzenen Straßen schneller rosten als sie wieder sauber gebremst werden. Nachlassende Bremsleistung und Schleifgeräusche beim Bremsen sowie häufiger erforderliche neue Bremsscheiben sind die Folge.
Gruß
schubtil
Hi!
Na laut OEAMTC (
http://www.auto.at/contator/auto/news.asp?nnr=19615 ) wird es
sogar empfohlen die Handbremse anzuziehen.
Da haben sie auch grundsätzlich recht, denn feste Bremsen sind besser als ein weggerolltes Auto…
Sollten die Trommelbremsen nicht dicht sein? Wie kann das da
so schnell Rosten?
Ich glaube nicht, dass Trommelbremsen wasserdicht gefertigt werden.
Wie sieht es mit der rechtlichen Situation aus? Garantiefall?
Das glaube ich nicht.
Oder muss ich damit leben, dass man sein neues Auto am Hang
nicht ohne zusätzliche Hilfsmittel sichern kann und man selbst
schuld ist, wenns binnen kürzester Zeit festrostet.
Ich denke ja.
Bei der alten Mercedes A-Klasse ist das auch ein bekanntes Thema. Dort m.W. allerdings die hinteren Scheibenbremsen.
Abhile schafft, bei Trommeln sowie Scheiben, das Auto ab und an zu fahren und auch bei mehr als 30 Km/h mal ordentlich herunter zu bremsen.
Und was mache ich bei den vielen neuen Modellen, die
elektrisch die Feststellbremse anziehen wenn ich das Auto
abstelle?
Fahren. Es sind Fahrzeuge, nicht Stehzeuge.
Ich nutze die Parkbremse zudem nur, wenn das Auto wirklich am Hang steht. Meistens reicht es, den Gang einzulegen und die Lenkung in Richtung Fahrbahnrand einzuschlagen.
Wer Volvo V70 und XC 90 kennt, weiß ohnehin dass Parkbremsen überbewertet werden. Bei diesen Modellen liegen die Komponenten der Handbremse meistens zerbröselt im Trommelgehäuse und die Autos bleiben beim Parken zumeist trotzdem stehen…
Gruß,
M.
Hallo, alle zusammen!
Ich kenne das Problem schon lange, denn ich bin 12 Jahre für einen großen deutschen Automobilclub gefahren. Das tritt bei vielen Modellen mal auf, vornehmlich bei Feuchtigkeit. Abhilfe schafft eigentlich nur das was der freundliche Kollege in Gelb auch gemacht hat. Hin und her ruckeln, oder mit nem dicken Hammer mal auf die Radbolzen schlagen, aber hinterher kontrollieren ob die noch fest sind. Das schlimmste was passieren kann ist, dass die Backen vom Träger abreißen und dann das Rad blockiert, alles schon da gewesen, dann hilft nur noch der Abschlepper in die Werkstatt. Selbst da ist es dann ein Problem die vielleicht schon eingelaufenen Trommeln runter zu bekommen. Da sollte der Kunde lieber nicht dabei sein! Anders geht es aber nicht!
Grüße!!!
Oder muss ich damit leben, dass man sein neues Auto am Hang
nicht ohne zusätzliche Hilfsmittel sichern kann
Hallo,
da ist etwas Neues, am Hang.
Na am Hang und in der Zivilisation hast Du weitere Moeglichkeiten. Das Auto wird immer so geparkt, dass es bei eingeschlagener Lenkung moeglichst bald gegen ein Hindernis rollt, ohne vorher Geschwindigkeit aufzubauen. Einfachste regel, Lenkung gut einschlagen, direkt gegen den Bordstein, wenn nicht vorhanden gegen den naechsten massiven Zaunpfahl, Lenkung verriegeln und Gang rein, fertig.
Oder auf eienm Waldparkplatz direkt kurz vor einen Baum, und Lenkung zum Baum hin arretiert.
Bist Du nicht in der Zivilisation, sondern auf einer weiten Wiese, stellst Du das Auto am Hang so ab, dass es bei eingeschlagener Lenkung vorwaerts UND rueckwaerts bergauf rollen muesste.
Gruss Helmut