Feststellung des Einheitswertes

Guten Abend zusammen,
(ich hatte vor einiger Zeit schin einmal gefragt aber keine Antwort erhalten, die mit schon alle Fragen beantwortet hätte… Deshalb ein 2. Versuch)

Wir haben vom FA einen „Fragebogen“ zur Feststellung des Einheitswertes bekommen. Ich verstehe nicht einmal genau, was das bedeutet, was damit getan wird, ob daran irgendwelche Kosten berechnet werden, etc. Also „Danke“ für eure Erklärungen!

Was muessen wir im speziellen beium Ausfüllen beachten? Gibt es da Fallstricke oder einfach Dinge, die man intelligent ausfüllen kann/sollte?

Danke für eure Nachhilfe!!
Grüsse,
ok

Wir haben vom FA einen „Fragebogen“ zur Feststellung des
Einheitswertes bekommen. Ich verstehe nicht einmal genau, was
das bedeutet, was damit getan wird, ob daran irgendwelche
Kosten berechnet werden…

Guten Abend!

Wenn das Finanzamt etwas wissen will, geht es immer um Geld - um DEIN Geld, genauer: Das Geld, das Du zu bezahlen hast. Am besten natürlich, ohne lästige Fragen zu stellen und in jedem Fall ohne erkennbare Gegenleistung.

Spaß beiseite: Der Einheitswert bildet die Berechnungsgrundlage für die von der Gemeinde erhobene Grundsteuer. Der Einheitswert ist von der Grundstücksgröße sowie von Art und Alter der Bebauung und deren Nutzung abhängig. Beim Ausfüllen des Fragebogens kannst Du nur wahrheitsgemäß Fakten zu einem bestimmten Stichtag eintragen, Fallstricke gibts dabei keine.
Wenn Du das alles gemacht hast, bekommst Du bald darauf einen Einheitswertbescheid und sodann den Grundsteuermessbescheid nebst Kontonummer und Zahlungsfrist. Schließlich ist der Zweck der Übung, Dir mitzuteilen, wieviel Du alljährlich an Grundsteuer zu bezahlen hast.

Gruß
Wolfgang

Hallo Wolfgang,
KLasse & Danke^!

Grüsse,
ok

P.S. Ich denke, dass ich dem Finanzamt die Mitgliedschaft kündigen sollte… Wie ist denn da die Kündigungsfrist:wink:? Auch Spass beiseite jetzt…:wink:

Wenn das Finanzamt etwas wissen will, geht es immer um Geld -
um DEIN Geld, genauer: Das Geld, das Du zu bezahlen hast. Am
besten natürlich, ohne lästige Fragen zu stellen und in jedem
Fall ohne erkennbare Gegenleistung.

Spaß beiseite: Der Einheitswert bildet die
Berechnungsgrundlage für die von der Gemeinde erhobene
Grundsteuer. Der Einheitswert ist von der Grundstücksgröße
sowie von Art und Alter der Bebauung und deren Nutzung
abhängig. Beim Ausfüllen des Fragebogens kannst Du nur
wahrheitsgemäß Fakten zu einem bestimmten Stichtag eintragen,
Fallstricke gibts dabei keine.
Wenn Du das alles gemacht hast, bekommst Du bald darauf einen
Einheitswertbescheid und sodann den Grundsteuermessbescheid
nebst Kontonummer und Zahlungsfrist. Schließlich ist der Zweck
der Übung, Dir mitzuteilen, wieviel Du alljährlich an
Grundsteuer zu bezahlen hast.

Gruß
Wolfgang

Hallo,

Wolfgang hat ja schon erklärt, worum es geht. Was die Fallstricke angeht, bin ich aber etwas anderer Meinung. Die Finanzämter haben recht starre Raster zur Bewertung des Hauses, die mit dem Fragebogen abgestimmt sind. D.h. je positiver, größer, besser das Haus im Fragebogen wegkommt, um so höher fällt hinterher die Grundsteuer aus, denn eine Nachkontrolle vor Ort passiert nur im Ausnahmefall. Daher sollte man tunlichst darauf achten, nicht unnötig mit seinem Anwesen zu prahlen. Natürlich darf man den Tennisplatz im Garten nicht verschweigen, wenn er für jeden erkennbar baulich eingerichtet ist, ist er dies nicht, und könnte man der Fläche kreativ auch eine andere Bedeutung zumessen, die keinen Luxus bedeuten würde, sollte man diese vielleicht doch vorziehen. Gleiches gilt für so schöne Fragen wie der nach „höherwertigen Fußböden“. Auch räumlich nicht klar abgrenzbar erkennbare mehrere Stellplätze können natürlich auch eine kleinere Zahl breiterer Stellplätze darstellen, …

Wie gesagt, nicht lügen, nicht verschweigen, aber nicht unnötig den Wert durch falsch Prahlerei in die Höhe treiben. Und bei den Bemerkungen kann man wunderbar Sanierungsrückstände und anstehende Investitionen, Nachteile der Lage und Erschließung des Grundstücks, etc. unterbringen. Dabei natürlich auch bei Dingen, die man für die Zukunft ankündigt entsprechend zurückhaltend sein. Geplant wird immer nur einfacher Durchschnitt, dann kommen hinterher auch keine bösen Rückfragen.

Gruß vom Wiz

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