hallo!
hab da mal ne frage und hoffe dass mir jemand weiter helfen kann…
mich interessiert wie es eigentlich zu einem fetisch kommt.
ist es wahr dass er durch einen vorfall aus frühester kindheit entsteht? wenn ja, wie wird das mit der sich erst später entwickelnden sexuallität verbunden?
sag schon mal danke…
grüße,
stefano
hi,
was die ursache anbelangt könnte es sehr wahrscheinlich ein ereignis aus der kindheit sein, das liegt nahe, muß aber nicht. aber fest steht, dass der fetischist zwischen sich und einem realen sexualpartner ein objekt bringt, das lustbesetzt ist. wirkliche lust empfindet der fetischist also nur noch bei vorhandensein des objekts, nicht mehr vorwiegend durch das vorhandenseins eines sexualpartners (wenn vorhanden…)
fetischismus, der nicht selbst- oder fremdverletzend ist, wird in unserer gesellschaft weitgehend toleriert und als nicht unbedingt behandlungsbedürftig gesehen. das mag viele gründe haben, einer liegt meiner meinung nach in der groß angelegten vermarktung von fetischen, von dildos bis hin zu pornos und 1000 anderes mehr…
hi,
was die ursache anbelangt könnte es sehr wahrscheinlich ein
ereignis aus der kindheit sein, das liegt nahe, muß aber
nicht. aber fest steht, dass der fetischist zwischen sich und
einem realen sexualpartner ein objekt bringt, das lustbesetzt
ist.
Ist dsa in jedem Fall eine Bedingung? Demnach ist es ja kein Fetisch, wenn man beispielsweise von Füßen oder Haaren oder von speziell dicken Frauen angeregt ist.
Ostlandreiter
Hallo,
Ist dsa in jedem Fall eine Bedingung? Demnach ist es ja kein
Fetisch, wenn man beispielsweise von Füßen oder Haaren oder
von speziell dicken Frauen angeregt ist.
Eine allgemein akzeptierte Definition für den Fetischismus wäre etwa so:
Der Fetischist ersetzt den realen Sexualpartner in Bezug auf sexuelle Stimulation entweder ganz oder teilweise durch Objekte, die nicht den Partner als Ganzes einschließen, also durch bestimmte körperliche Merkmale (Füße, etc.), Wäschestücke (Korsagen, etc.), Verhaltensweisen (Strenge, etc.), usw.
Du hast natürlich Recht damit, wenn Du etwa die Vorliebe für „dicke Frauen“ nicht dem Fetischismus zuordnest; hier sind aus meiner Sicht einfach die Grenzen hochgradig fließend, weil man natürlich im Grunde jede Eingrenzung des Kreises potentieller Sexualpartner durch seinen „Frauen- bzw. Männergeschmack“ in die Nähe des Fetischismus bringen könnte, genauso aber umgekehrt viele Formen des Fetischismus einfach als „Geschmack“ betrachten kann.
Viele Grüße
franz