Hi,
ich war am Donnerstag spontan im Konzert der fetten Brote in Hamburg. Bisher kannte ich die nur aus dem Radio, jetzt erstmals live. Man kann mich nicht als „größten Fan“ bezeichnen, aber was im Radio gespielt wird höre ich meist ganz gern.
Mich würde interessieren wie andere das Konzert erlebt haben. Auf mich sprang der Funke leider nicht sehr über
Wir stand zwar echt weit vorne (im ersten Drittel), aber sehen konnte man echt so gut wie nix weil die Bühne einfach viel zu niedrig war. Und was haben eigentlich die Leute auf den Rängen hinten gemacht? Ferngesehen? Die konnte ich in der Größe kaum als Menschen wahrnehmen.
Die Musik hatte IMHO immer mal wieder längere Durchhänger. Mal war echt Stimmug in der Halle, dann wieder lange nicht… Schade
Meiner Ansicht nach passte die Brote und die (nicht vorhandene) Show einerseits und die Größe der Halle andererseits einfach nicht zusammen. In einem kleineren Rahmen wäre das Konzert sicher geil geworden oder aber es hätte „pompöser“ sein müssen.
ich war am Donnerstag spontan im Konzert der fetten Brote in
Hamburg. Bisher kannte ich die nur aus dem Radio, jetzt
erstmals live. Man kann mich nicht als „größten Fan“
bezeichnen, aber was im Radio gespielt wird höre ich meist
ganz gern.
Ich war zwar nicht bei dem Konzert, aber ich habe die Brote (sowie ein paar andere vergleichbare HipHopActs) schon sowohl im kleinen Club als auch in der Halle oder auf der OpenAir-Bühne gesehen.
Fan bin ich auch nicht, ein paar Konzerte habe ich nur gesehen, weil ich als Mischer eine andere Band begleitet habe, aber inzwischen hör ich das Zeug auch gelegentlich ganz gern
Mich würde interessieren wie andere das Konzert erlebt haben.
[…]
Meiner Ansicht nach passte die Brote und die (nicht
vorhandene) Show einerseits und die Größe der Halle
andererseits einfach nicht zusammen. In einem kleineren Rahmen
wäre das Konzert sicher geil geworden oder aber es hätte
„pompöser“ sein müssen.
So wie ich das sehe ist das genau das Problem dieser HipHop Acts.
So lange die mit drei (vier/fuenf/…) Rappern, einem DJ und sonst nix auf der Bühne stehen ist diese Bühne einfach verflixt leer.
Und je nach Hit und Mitklatsch-Faktor mag das ein paar Stücke lang funktionieren, aber irgendwann möchte das Auge doch auch mal schweifen
Ausserdem beweist sich für mich bei diesen Konzerten, dass Musik vom Band eben immer Musik vom Band ist. Und seelenlos bleibt, weil ein Band (Sampler/…) eben nicht auf die Stimmung in der Halle reagiert, was ein Musiker völlig unbewusst oder auch voller Absicht eben tut.
Wenn ich mir (kleiner Exkurs) ansehe, wie selbst ein so durcharrangiertes Konzert wie die Still-Growing-Up - Show von Peter Gabriel jeden Abend irgendwie anders war - da wird klar, was Menschen in der Reaktion auf Zuschauer auf der Bühne ausmachen.
Gegenbeispiel im HipHop sind für mich da die Fantastischen Vier, die gerne eine Band bei sich haben und dann aber sowas von abgehen. Oder die sich auch ganz ruhig (naja…) in eine Höhle setzen können und ein grandioses Unplugged machen - die Stimmung war unvergleichlich und Lichtjahre entfernt von einer „Drei Leute, ein Sampler und ein DJ“ - Aufführung.