Hossa 
Um ganz sicher zu gehen, was es ist, müsste bestimmt eine
Gewebeprobe entnommen werden!?
Richtig, nur so kann man 100% Gewissheit erlangen. Aber alles, was du zuvor beschrieben hast und was du in diesem Posting beschreibst, spricht klar für Lipome.
Da es dabei wohl gutartige Geschwülste sind, glücklicherweise,
würde wohl die Krankenkasse auch eine solche OP bezahlen?!
Das ist schwierig. Lipome sind gutartige Tumore, bilden also keine Metastasen. Man kann damit prima leben, eine Operation hat nur kosmetischen Charakter und so was übernehmen die Kassen in der Regel nicht. Sprecht mal mit eurem Doc darüber, ob er nicht doch eine medizinische Indikation sieht. Es sind ja wohl mehr Lipome geworden in den letzten Jahren, vielleicht sollte man diese doch besser entfernen.
Oder gibts da evtl. auch einen Unterschied, ob man ein
Auszubildender ist?
Das kann bei ggf. fälligen Zuzahlungen einen Unterschied machen. Das kann dir aber nur der Chirurg beantworten, bei dem deine Freundin vorstellig wird. Nur er sieht ja, was konkret zu tun ist.
Bei einer OP würden bestimmt die Haare mind. an den Stellen
wegrasiert!?
Ja, wegen der Keime.
Eine solche OP würde ambulant oder stationär vorgenommen? Wenn
stationär, wie lange würde man ca. danach im Krankenhaus
liegen?
In der Regel werden solche OPs ambulant durchgeführt. Morgens rein, abends raus…
Wenn die einmal entfernt sind, kommen oder können die
wiederkommen?
Wenn sie vollständig entfernt wurden (Skalpell) kommen sie dort nicht wieder. Bei Absaugung kann es sein, dass sie nicht vollständig entfernt werden und können wiederkommen.
Uns machts halt so „stutzig“, dass es in den letzten Jahren
mehr geworden sind. Keins davon schmerzt, aber fühlen sich
eben komisch an. Da spielt auch die Psyche ne große Rolle?!
Grundsätzlich können Lipome an vielen Stellen neu entstehen. Wie und warum Lipome genau entstehen, ist noch unbekannt. Vermutlich gibt es eine erbliche Veranlagung.
Viele Grüße
Hase