Fettleber nach SS-Gestose

Hallo,

jetzt steht es fest warum ich immer noch erhöhte Leberwerte habe: durch die Gestose hat sich eine Fettleber entwickelt (Geburt wurde vor 6 Monaten frühzeitig eingeleitet).

Da der Internist noch keine Ergebnisse bzgl. der gemachten Immuntests hat möchte er mich erst wieder im Januar sehen.

Im Internet liest man ja so verschiedenes dazu: mal, dass sich eine Fettleber wieder regenerieren kann und das andere mal, dass besonders eine Fettleber die von einer SS kommt besonder gefährlich ist.

Ich bin total fertig. Eigentlich wollte ich mit 32 noch nicht solche Probleme haben die evtl. meine Lebenserwartung stark reduziert.

Hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht? Kann sich die Leber wieder regenerieren? Auf die Ernährung passe ich jetzt noch mehr auf und ich nehme Mariendistel-Kapseln, aber gibt es noch was anderes?

Grüße
HäschenHüpf

Hallo,

eine Fettleber (wie ist die Diagnose gestellt worden?) ist eine sehr „allgemeine“ Diagnose ohne eigenständigen Krankheitswert. Die kann sich regenerieren, muss es aber nicht. Problematisch ist einzig, dass sich eine Gestose (SS-Gestose ist, doppeltgemoppelt, weil Gestosen immer mit SS zu tun haben) bei Dir mit erhöhter Wahrscheinlichkeit (aber nicht garantiert) in der nächsten SS wieder einstellen wird. Dann möglicherweise stärker, weil die Leber schon vorgeschädigt ist.

Bedeutet: Sei lieb zu Deiner Leber, aber nicht übervorsichtig. Die nächste SS ist eine Hoch_risiko_schwangerschaft, aber deswegen nicht von vornherein böse, sondern nur engmaschig kontrollpflichtig.

Hallo,

die Fettleber wurde durch einen Internisten per Ultraschall diagnostiziert. Galle und Gallengänge waren in Ordnung.

Es geht jetzt erstmal nicht nur um eine 2. SS sondern darum: ich habe Angst, dass sich meine Leber nicht mehr regeneriert und es in irgendeiner Form lebenslimitierend auswirkt :frowning:

Gruß und einen guten Rutsch ins neue Jahr
HäschenHüpf

Wie geschrieben: Dein Leben wird davon nicht limitiert.

Der Ultraschall kann nur sagen „sieht aus wie eine Fettleber“, kann sie aber niemals diagnostizieren.

Noch viele Rutsche in neue Jahre!

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Aus gegebenen Anlaß eine Ergänzung für die UP: Es gibt keine Lebertherapie. Mätzchen wie spezielle Ernährung und Mariendisteln sind überflüssig.

Wenn man der Leber etwas gutes tun will, vermeide man Alkohol. Der Rest ist Esoterik.

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Hallo,

dann frage ich mich allerdings warum meine Werte nicht besser werden. Das letzte mal Alkohol war letztes Jahr (2010) an meinem Geburtstag. In der SS und auch danach habe ich keinen Tropfen zu mir genommen.

Gruß
HäschenHüpf

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dann frage ich mich allerdings warum meine Werte nicht besser
werden. Das letzte mal Alkohol war letztes Jahr (2010) an
meinem Geburtstag. In der SS und auch danach habe ich keinen
Tropfen zu mir genommen.

Gut Ding will Weile haben. Und ich darf an Manticors Bemerkung erinnern: Im Ultraschall sieht man ein Bild, aber keine feingewebliche (histologische) Untersuchung.

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Ist dann eine Biopsie nötig um es überhaupt beurteilen zu können was nicht stimmt?

Ist dann eine Biopsie nötig um es überhaupt beurteilen zu
können was nicht stimmt?

Vielleicht. Aber erst einmal kommen die gängigen Leberwerte und einige andere Daten, und dann sieht man weiter. In dieser Hinsicht sehen wir hier nämlich noch nichts.