Feucht Kellerinnenwand

Aaaahhhh wir haben ein Problem
Wir haben an unseren kellerinnenwänden Feuchtigkeit. Haben jetzt angefangen die Drainage rund rum zu legen. Aufgebaggert, außenwände verputzt (mussten wir weil eine bruchsteinmauer haben und die damaligen bauherren die Steine nur von innen schön aufeinander gemauert haben, abspitzen konnten wir die herausstehenden steine nicht), auf Grund von der nicht geraden mauer haben wir jetzt drei mal mit einem bitumenanstrich die Wände gestrichen. Am Wochenende wollen wir dann die Drainage fertig machen. Jetzt haben wir heute festgestellt das unsere innenwände so feucht sind das das wasser mittlerweile sogar runterläuft. Also boden ist auch nass.
Jetzt meine Frage(n):
Was kann man auf die schnelle machen?
Wie lang kann das dauern bis das Wasser komplett aus den wänden raus ist?
Ist das schädlich für das Haus? Also von außen kommt kein wasser mehr nach.
Schon mal vielen Dank für die Antworten.

Hallo!

Wenn nichts mehr nachkommen würde, dann sollte es auch bald weggelüftet sein(Wochen/1-2 Monate)
Übrigens lüften, wann und wie macht ihr es eigentlich ?

Im Sommer eher nur abends, nachts lüften, nicht tagsüber.
Querlüftung machen, evtl. unterstützt durch Ventilator(Kaltluft).

Warme Sommerluft ist auch feucht,die Feuchte schlägt sich innen nieder, weil Wände deutlich kühler wie die Außenluft.

In Bruchstein steigt m.E. nach wenig bis keine Bodenfeuchte kapillar auf, trotzdem sollte es schon eine Horizontalsperre geben.

Was ist mit der Betonsohle ? kommt von dort die Feuchte ?

Mit der Dränage wisst ihr Bescheid, wo sie höhenmäßig liegen muss ? Gefälle, geeigneter sickerfähiger Boden (evtl. ist der Aushub ungeeignet! Prüfen)

MfG
duck313

hallo,

ich hab absolut das gleich letzten sommer bei meinem haus machen lassen.

wichtig ist, dass die wände nach innen auch austrocknen können. also zementputz innen sollt dann zb runter, weil nach aussen is ja durch den bitumen alles abgedichtet… und die feuchtigkeit in den wänden soll ja nicht auf die idee kommne, nach oben zu wandern!

bei den momentanen aussentemperaturen, und dem schwülen wetter ist es ganz normal dass im keller die wände kondenswasser ansetzen, bzw sich dieses auch am boden bildet.
das ist wie wenn du ein kaltes bier aus dem kühlschrank nimmst- und nicht gleich austrinkst :smile: da bilden sich auch wassertröpfchen aussen auf der dose. das gleiche passiert mit kalten mauern und böden.

tagsüber fenster ZU, nachts alles aufreissen. wenn die aussentemperaturen wieder runtergehen könnt ihr auch tagsüber wieder lüften.

schädlich ist das nicht, bestenfalls nervig.

und wegen dem „wie lange“… ich hab bei mir innen 10 cm fiesesten zemntputz weggestemmt, darunter eine triefend nasse sandstein mauer freigelegt, und die trocknet jetzt seit einem halben jahr langsam aus, und ich werd sie sicher noch ein jahr lassen…
prinzipiell hängt das eben sehr vom putz, von der beschaffenheit und der dicke der mauer ab… ein gutes zeichen ist mal, wenn der muffige geruch weggeht :smile:

ned verzweifeln! gut ding braucht weile!!!
lili

Hi,

um das „nervige“ vermeiden zu können: Google doch mal nach LogiDry. Mit dieser Steuerung lässt sich die ganze Belüftung des Kellers automatisieren und man braucht sich nicht ständig drum zu kümmern, Fenster zu öffnen oder zu schließen.

baerli258