Feuchte Rigibsdecke

Hallo,
Ich habe ein Mittelreihenhaus mit zwei Etagen und ausgebautem Dachboden.
Das Haus wurde Februar 2012 bezogen.
Der Dachboden wurde von mir ausgebaut.
Heute habe ich bemerkt,dass die Rigibsdecke im ersten OG Wasserflecken aufweist.
Morgen werde ich die Baufirma informieren.
Nun möchte ich wissen, ob ich beim ausbauen etwas falsch gemacht haben könnte.
Habe beim Ausbau eigentlich nur osb Platten auf den Dachbalken verleg, dadrauf eine Dampfsperre verlegt und das Dach des Dachbodens isoliert, Dampfsperre angebracht und mit rigibs verkleidet.
Würde mich über Antworten freuen

Hallo!

Dachboden ist ausgebaut,bewohnt und beheizt ?

Was soll denn da die Dampfsperre im Fußboden ?

Zwischen beheizten Räumen wäre das unnötig und durch die OSB-Platten besteht bereits ein ziemlich dichte Sperre !
Und falls es Feuchteeintrag vom Obergeschoß her gibt,dann schlägt der sich natürlich IN DER DECKE nieder,weil ja OBEN drauf die Sperre ist.

Das ist grundsätzlich falsch, die Sperre müsste raumseitig,also zum Obergeschoß hin liegen,also direkt unter der Deckenverkleidung(auf Lattenabstand).
Aber wenn es zwischen Obergeschoß und Dachboden kein temperaturgefälle gibt(Innenraum),dann braucht man auch keine Dampfsperre und Deckendämmung(aus Schallschutz ja,aber nicht wegen Wärmeschutz).
Ist denn dort auch eine Dämmung drin ? Weil das ursprünglich die oberste Geschoßdecke gegen Kaltbereich war ?

Wasserflecken an nur einigen Stellen können aber auch echte Leckagen sein,etwa an der Durchführung von Entlüftungsleitungen(Dunstrohre).

Da würde ich öffnen lassen.

MfG
duck313

… ich davon ausgegangen bin, dass die Zwischendecke nach unten zum 1 OG mit einer Dampfsperre abgedichtet ist, wollte ich es zum Dachboden hin abdichten.
Was ich noch sagen muss ist, dass wir zwei Volke Etagen haben und Dachboden. Der gesimskasten ist mit einem Gitternlech Versehen, so dass die Kälte Luft in die zerischendecke gelangen kann.
Kann es den sein, dass der warme Fußboden des Dachbodens und die warme Decke des 1OG für Kondenswasser in der zwischendecke sorgen?
Der Dachboden ist beheizt.

Hallo!

Was ist denn das für eine Konstruktion ?
Gibts eine kontrollierte Be-und Entlüftung im Hause ?
Und die Rohrleitungen dazu liegen in den Decken ?

Klar würde sich dort Kondensat bilden,wenn die Rohre unisoliert wären.
Und ohne Rohre ? Das wäre zu abwegig.

Es liegt nicht unbedingt eine Dampfsperre unterseitig. Nur,wenn man die Decke zw. 2. OG und Dachboden ausgedämmt hatte und dort den vollen Wärmeschutz gegen Außenluft einbrachte.
Etwa,weil Dachboden völlig kalt und ungedämmt wäre,also Ausbaureserve sozusagen.
Dann MUSSTE man die Folie raumseitig anbringen.

MfG
duck313

Danke nochmals für die Information.
Es ist ein Massivbau KfW 70
Die Baufirma hat EG und 1OG im Februar diesen Jahres fertig gestellt und wir haben die ausbaureserve ausgebaut. Die Decke des 1OG ist fertig gedämmt gewesen.
Wir haben nur die ausbaureserve ausgebaut. Die Feuchtigkeit ist auch nicht an der Decke des Dachbodens, sondern an der Decke des 1OG , also die Decke , die die Baufirma errichtet hat.
In der zwischendecke laufen nur die Rohre für die Heizung im Dachboden. Sind etwas weiter weg als die feuchte stelle. Diesen Heizkörper hat auch die Baufirma angeschlossen.

Meine frage ist : habe eher ich was falsch gemacht oder die Baufirma

Hallo!

Wenn es so war,dann MUSSTE die Baufirma ja die Dampfsperre raumseitig luftdicht anbringen und überall fachgerecht ankleben und versiegeln.
Wie kann da von innen durch Leckage Feuchte durchschlagen ?
Wenn nichts rein kann,dann kann auch nichts raus.

Und wieso hast Du oben auf dem Bodenbelag noch eine 2. Folie verlegt,was sollte die denn bezwecken ? Sie schadet mehr als sie nutzt,brauchen tut man sie nicht.
Sie ist aber auch m.E. nicht für die Feuchte verantwortlich.

Es ist so,sollte Feuchte in die Deckendämmung eingedrungen sein(wie auch immer,Leckage?),dann kann die nur nach oben heraus entweichen als Dampf.
Aber oben drauf ist dichtes OSB plus Folie,also kommt fast nichts durch. Dann bleibt es feucht und kann durchschlagen.

Die Baufirma benachrichtigen und bemängeln,dann werden die schon etwas veranlasen. Deckenverkleidung wird geöffnet um die Ursache festzustellen.

MfG
duck313

Hi!

Hasste irgendwie Kabel- Leerrohre verlegt,
die von einem warmen in einen kalten Raum führen?
Oder die über der nassen Decke enden, oder angestückelt sind ?

Sowas ist mir mal passiert, das war eine richtige Kondenswasser- Gewinnungsanlage,
ich hab es zum Glück gleich gemerkt,
weil ich da nach 1 Tag eine beachtliche Pfütze von herausgetropften Kondenswasser
vorgefunden habe.

Grüße, E !

Ist das Dach mit Glaswolle isoliert worden? Wenn ja dann kann das die Ursache sein. Es kann immer etwas Feuchtigkeit in die Decke kommen und Glaswolle speichert angesammeltes Kondenswasser leider sehr gut. Dadurch kann es im Laufe der Zeit passieren das diese so mit Wasser angereichert ist das an einigen Stellen die Feuchtigkeit an der Rigipsdecke austreten kann.