Hi!
Na, ist schlecht was dazu zu sagen.
Bei mir war es so, dass der Keller feucht war,
das war aber schon 70 Jahre lang so,
und damit hätte ich leben können.
Allerdings ist die Feuchtigkeit dann auch die Grundmauern bis in das Erdgeschoss hochgezogen, und hat da Probleme gemacht.
Ich hatte dann die Wahl:
Horizontalsperre von einer Firma machen lassen, ist teuer, und aufwändig.
Der Keller wäre dann trotzdem noch nass geblieben.
Das Haus ringsum ausgraben, und die Grundmauern von aussen isolieren.
Ich habe letzteres gemacht, und auch selbst.
Das war eine 2-Jährige Knochenarbeit, und hat trotz alles selbermachen tausende DM gekostet,
aber die Bude ist dann in den Jahren langsam ausgetrocknet, und nun seit 10 Jahren eigentlich fast völlig trocken.
Es gibt da paar Stellen, wo ich einfach nicht rankomme,
(Haus ist nur zu 2 Drittel unterkellert),
aber ich bin zufrieden mit dem Ergebmis der Trockenlegung.
Zu dem Putz:
Ich hab ja extra gefragt, weil ich schon den Verdacht hatte, dass da Zement im Spiel ist.
Das ist nicht richtig im Keller,
besser wäre es, Du hättest Kalkputz benutzt, und das dann mit Kalkfarbe gestrichen.
Erklären kann ich dir zwar leider nicht, warum das mit dem Zement so nachteilig ist, aber die Erfahrung zeigt halt, dass Kalkputze irgendwie trockener bleiben.
Kalkputz ist zwar bischen teurer als Zementputz, lässt sich aber auch sehr gut werarbeiten, (besser), und wird genauso fest.
Musst halt selbst entscheiden,
je nach Nutzung des Kellers,
ob das alles so bleiben kann, oder ev. den Putz abschlagen und Kalkputz benutzen,
oder das Haus aussenrum aufgraben.
Das kann man per Ferndiagnose schlecht machen.
Manches ist auch baulich garnicht möglich,
oder zu teuer, oder man sagt sich, man kann damit leben und lässt das so.
Was auch noch zu beachten wäre, der Grundwasserspiegel ist derzeit ungewöhnlich hoch,
vielleicht mal abwarten, ob sich das im nächsten Winter wieder normalisiert hat.
Mach mal keine Schnellschüsse, in der Ruhe liegt die Kraft!
Grüße, E !