Im April haben wir ein Haus mit nur einem Kellerraum (20 qm)
erworben. Im Kaufvertrag stand das der Keller nicht gegen aufsteigende
Feuchtigkeit gesichert ist.
Wir haben 2 Fenster im Keller ca. 40x30 gross, die wir Tag und Nacht
geöffnet lassen. Seit 3 Wochen ist es so das Obst und Gemüe schnell
schimmeln. Auf leeren Bierflaschen setzt sich Schimmel ab.
Die Salzpackung war sehr feucht etc.
Wie begegnet man dem am Besten?
Meine Idee ist folgende:
Ich mache 1 oder 2 Löcher (120 oder 160mm) in die Aussenwand und
platziere dort Lüfter, die die Kellerluft nach aussen transportieren.
Zusätzlich 1 oder 2 Lüfter von einem Nebenraum im EG in den Keller als
Zuluft.
Ist das eine sinnvolle Vorgehensweise oder muss man da doch mehr
machen? Wenn ja was?
SgH Rodernkay, das ist bei weitem nicht unser Fachgebiet.
Wenn Sie niemand finden, dann könnten wir einen Sachverständigen für Sie ausfindig machen. Am einfachsten wäre es aber, Sie fragen einen Fachbetrieb Sanitär aus Ihrer näheren Umgebung, was Sie tun können.
Das ginge am schnellsten uns wäre auch am kostengünstigsten.
Hallo, grundsätzlich sollte man das Übel an der Wurzel angehen, in Ihrem Fall: Keller frei legen und am besten gegen drückendes Wasser beschichten.Eine umlaufende Drainage einbauen und der Keller wird trocken. Geht dies nicht, so wäre eine Beschichtung aller Kellerinnenwände mit einem Produkt der Fa. Remmers, Beschichtung gegen drückendes Wasser. Alle Wände am besten sandstrahlen, fugen ausbessern und 3x die Bedschichtung mit einer Quarste auftragen. Kritischer Punkt, Boden-Wandanschluß. Stellt sich nach der Innenwandbeschichtung eine Durchfeuchtung in derFuge Wand-Boden, dann auch den Boden beschichtenund die Fuge umlaufend ausspritzen. Ansonsten: Feuchtgigkeit mußraus, also eine Zuluft und eine Abluft anlegen, DN 100-DN 200, je nach Raumvolumen. Zur besseren Zirkulation kann auch ein Abluftgebläse indas Rohrfutter einmgebaut werden. Diesen Motor würde ich dann an eine Zeitschaltuhr anschließen mit dem Ziel regulieren zu können. Anfänglich als Dauerläufer und wenn sich ein Erfolg abzeichnet 3 Stunden saugen, 1 Stunde ausschalten, und so den Tag aufteilen. Am besten eine Querentlüftung.
Liebe/-r Experte/-in,
so wie aussieht haben wir einen feuchten Keller.
Im April haben wir ein Haus mit nur einem Kellerraum (20 qm)
erworben. Im Kaufvertrag stand das der Keller nicht gegen
aufsteigende
Feuchtigkeit gesichert ist.
Wir haben 2 Fenster im Keller ca. 40x30 gross, die wir Tag und
Nacht
geöffnet lassen. Seit 3 Wochen ist es so das Obst und Gemüe
schnell
schimmeln. Auf leeren Bierflaschen setzt sich Schimmel ab.
Die Salzpackung war sehr feucht etc.
Wie begegnet man dem am Besten?
Meine Idee ist folgende:
Ich mache 1 oder 2 Löcher (120 oder 160mm) in die Aussenwand
und
platziere dort Lüfter, die die Kellerluft nach aussen
transportieren.
Zusätzlich 1 oder 2 Lüfter von einem Nebenraum im EG in den
Keller als
Zuluft.
Ist das eine sinnvolle Vorgehensweise oder muss man da doch
mehr
machen? Wenn ja was?
Sie beantworten die Feuchtigkeit in Ihrem Keller bereits selbst.
„Tag und Nacht haben Sie die Fenster geöffnet“
Das ist falsch!
Die warme Aussenluft dringt also ein ( warme Luft zieht immer zur kalten Seite! ), kondensiert auf den kalten Innenwänden und schon ist der Keller feucht.
Ist es draußen schwül und wärmer als im Keller, zieht die schwülwarme Luft in das kühle Haus ( Keller ) und mit dieser die Feuchtigkeit.
Deshalb der gute Rat:
„an schwülen und /oder warmen Tagen lieber erst abends oder nachts lüften“!
Der Erfolg sollte sich einstellen.
Wenn nicht, muss die Ursache des feuchten Kelles gefunden und behoben werden,aber nicht mit dem, was Sie so vorhaben, das Übel beheben.
Alles Gute. mfg rpl
Die Idee ist vom Grundsatz her gut. Für einen Luftwechsel zu sorgen ist ein erster Schritt zur Verringerung der rel. Luftfeuchte in dem Raum.
Es gibt übrigens Abluftventilatoren mit Feuchtesensor
und auch Steckdosenschalter mit Feuchtesensor.
Damit kann man bewirken, dass der Luftwechsel immer nur
so lange erfolgt, bis die gewünsche Raumluftfeuchte erreicht ist.
Zu beachten ist jedoch, dass dann, wenn ich feuchte, warme Luft in den Kellerraum transportiere, auf Flächen mit geringer Oberflächentemperatur, Kondensat entstehen kann.
Hallo,
Entschuldigung für die späte Antwort. Es ist Urlaubszeit.
Hinsichtlich der Kellerproblematik muß ich leider passen, das kann man so nicht beantworten, da die Feuchtigkeit im Keller verschiedene Ursachen haben kann und zu dem stark von weiteren Faktoren bestimmt wird. (Lage, Dicke des Mauerwerks, Putz, Kellerboden, Drainage ausßen; etc)
Zu lüften und die feuchte Luft zu entfernen ist zwar durchaus richtig, kann aber zum Beispiel im Falle von aufsteigender Feuchtigkeit dazu führen, dass einfach in Folge von Verdunstung mehr Nässe in die Wände nach läuft.
Das läßt sich nur vor Ort mit einem Fachmann/
weiß auch nicht ob das ne gute möglichkeit ist,
im normalfall außen aufgraben und ne drainage mit noppenfolie usw.legen, wenn dise schon vorhanden ist im keller selber kalkschotter auf den boden,ziegelboden reinlegen ,kalk putz an die wand,alles feuchtereguliernde matrialien.alles nach genau prüfung woher die feuchte kommt,schwitzwasser?bodenfeuchte?feuchte von außen?schlechte oder keine drainage!
Hallo Rodemkay
Die Feuchtigkeit in Deinem Keller kommt durch die offenen Fenster. Die warme Außenluft trägt viel Feuchte mit sich. Wenn die warme Luft in den Keller kommt dann kühlt sie sich ab und kann die Feuchte nicht mehr halten und gibt diese an die Umgebung (Bierflaschen, Kellerwände, Lagergut) ab. Deine vorgeschlagene Lüftung, funtioniert und trocknet den Keller aber nur, wenn Du im Winter lüftest. Im Sommer wird es immer feuchter je mehr Du lüftest. Also nur lüften, wenn es draußen kälter ist als drinnen.