Moin!
Ich hab ein kleines Problem, und zwar hab ich einen feuchten Wohnraum.
Was kann ich dagegen tun azßer viel lüften und nen Raumentfeuchter aufstellen??
Danke im vorraus!
Britta
Moin!
Ich hab ein kleines Problem, und zwar hab ich einen feuchten Wohnraum.
Was kann ich dagegen tun azßer viel lüften und nen Raumentfeuchter aufstellen??
Danke im vorraus!
Britta
tach Britta,
erst solltest du mal erforschen woher die Feuchtigkeit überhaupt kommt. Irgendwelche Ursachen muss das ja haben. Dann kann man auch gezielt was dagegen unternehmen. Ansonsten bleibt dir nämlich nur das Gerät bzw. Lüften.
Gruß
Dagmar
Hallo!
Ich hab ein kleines Problem, und zwar hab ich einen feuchten
Wohnraum. Was kann ich dagegen tun außer viel lüften und nen
Raumentfeuchter aufstellen??
Unter Umständen kann sogar beides nicht helfen, denn
Dagmar hat recht! Das Thema ist ziemlich komplex und nicht so pauschal zu beantworten.
Hier bloß rasch der Tip, keinen Raumentfeuchter zu kaufen. Die Salzwürfel für 10-30 Mark sind nach meiner Einschätzung Unsinn und die Geräte für 1000 Mark nur für Baubetriebe sinnvoll.
Zuerst kannst Du unter den Stichworten im Archiv nachschauen: Schimmel, feucht, Trockenlegen. Da erfährst Du schon einiges.
Danach kannst Du die noch offenen Fragen besser stellen und müßtest auch genauer beschreiben: Welche Feuchtigkeit meinst Du?, Wo ist die? Wo befindet sich der Raum (Außenwand, Erdgeschoß,…) Wofür nutzt Du den Raum?, Wie lüftest Du? etc.
Die kalte Jahreszeit ist jedenfalls eine gute Chance zur Trocknung.
Tschuess, Sven.
Hallo!
Tja, werd gleich noch mal im Archiv nachschauen, aber erstmal die offenen Fragen.
Der Rau ist ein Soutterainraum, in dem ich wohne und in dem sich auch eine kleine Küche befindet.
Der Raum hat eine Wand zur Außenseite, da ist auch das Fenster.
Die Feuchtigkeit befindet sich meiner Meinug nach hauptsächlich in der Luft, ob die Wände auch Feucht sind, kann ich nicht sagen. Die Feuchtigkeit macht sich in so fern bemerkbar, das herumliegende Blätter feucht(klamm)werden und das sich auflösbarer Tee (Zitronentee) auch „auflößt“ wenn man ihn nicht verschliesst.
Lüften tu ich im Moment eigentlich immer dann, wenn ich zu Hause bin. Den Tag über möchte ich das Fenster eigentlich ungern auflassen, wenn ich nicht da bin.
So, ich hoffe ads reicht erst mal, werd mich jetzt noch mal im Archiv schlaumachen.
MfG
Britta
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Nachtrag
So, das im Archiv war schon ganz interessant, vielleicht sollte ich einfach mal meine Heizung anstellen, wär wohl keine schlecht Idee, oder:smile:
Britta
Hi Britta,
dir Frage nach einer Heizung wollte ich gerade noch einwerfen, nachdem ich die Beiträge von Jens und dir gelesen habe. Das hat sich ja nun erledigt. 
Es gibt auch ein Gerät, das zeigt, ob die Feuchtigkeit von außen - also durch möglicherweise marodes Mauerwerk - oder von innen - ggf. falsches Lüften und Heizen etc. - herrührt. Vielleicht kann man das irgendwo leihen, wenn das Problem weiterhin besteht. Ich habe nur keine Ahnung wo. Vielleicht weiß aber jemand anderes noch was dazu, denn die Anschaffung lohnt sich nicht.
Gruß
Dagmar
Hallo!
Da hast Du ja ideale Bedingungen für eine feuchte Wohnung. 
Wenn es ein Altbau ist, dann besteht begründeter Verdacht, daß die Isolierung gegen Bodenfeuchtigkeit nicht funktioniert. Dann steigt irgendwo Feuchtigkeit auf. Da hilft nur, ausziehn, weil es ein ziemlicher Bauaufwand ist, sowas nachzurüsten und feuchte Wände einen mehrfachen Heizkostenbedarf erzeugen (4fach?) (Bei einem Neubau dürfte das eigentlich in Ordnung sein, außer bei einem „Ganzneubau“, bei dem noch die Baufeuchte drin ist, weil Mieter zu früh reingelassen wurden.)
Wärmeisolierung zum Erdreich ist genauso wichtig wie gegen Bodenfeuchte. Kalte Wände dienen sonst als Kondensationsflächen, besonders, weil sie trotz Heizens nicht wärmer werden, und dann die Wärmedifferenz sehr groß ist. Man kann im Prinzip von innen eine Isolierung anbringen, aber
Die Isolierung muß dampfdurchlässig sein. Die Polystyrolplatten sinds z.B. nicht, sodaß jede entstehende Feuchtigkeit, die nicht mehr von der Luft aufgenommen werden kann, sich sofort in Tröpfchen umwandelt.
Wenn bautechnisch alles in Ordnung ist, dann hilft heizen unter der Bedingung, daß Du keine Möbel direkt an die kalten Wände stellst (bei meinen Eltern reichten sogar schon Glasbilderrahmen an der Wand, dahinter blieb die Wand kalt und bildete sich nach einiger Zeit schwarzer Schimmel.)*
Lüften solltest Du nur minutenweise, das hast du bestimmt längst woanders gelesen, so lange, daß praktisch nur im Großen und Ganzen die Luft ausgetauscht wird, nicht jedoch sich die Möbel etc. abkühlen, also auf keinen Fall lüften, wenn Du nicht zu Hause bist!
*P.S.: Der schwarze Schimmel (aspergillus niger) erzeugt übrigens Zitronensäure und wird genau dazu großtechnisch verwendet. Gleichzeitig entstehen bei 120.000t Zitronensäure auch 120.000 t Gips im Jahr, der dann als Rigipsplatten in den Handel kommt. Also evtl. aus der Not eine Tugend machen 
Tschuess, Sven.
Hallo!
Danke erstmal für eure Antworten!
Gestern hab ich meine Heizung angemacht, aber leider funktioniert sie nicht, und meine Vermieter sin noch bis zum Wochenende im Urlaub und ich weiß leider auch nicht, wo die „Zentrale“ ist, bin erst im August eingezogen, merkwürdig ist nur, dass die Heizung im Bad funktioniert, na mal sehen, muss ich wohl noch drei Tage warten.
Schimmel hab ich (klopf auf Holz) Gott sei dank noch nicht.
Bis dahin, schone Grüße
Britta
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Britta,
ich würde das nicht als so kleines Problem sehen mit der Feuchtigkeit. Wie schon Sven weiter unten ausführte, könnten Baumängel oder falsche Isolierung daran schuld sein.
Die Feuchtigkeit ist sicherlich ein Mangel und berechtigt zur Mietminderung, welche Höhe kann ich Dir nicht sagen. Was sagt eigentlich der Vermieter zu der Feuchtigkeit? Läßt er mit sich reden, bekannt dürfte ihm das Problem schließlich sein (vom Vormieter)?!
Eine ehem. Bekannte von mir hatte auch ein ähnliches Problem mit ihrer teils feuchten Wohnung. Da half weder Heizen noch lüften. Sogar die Kleidung und auch die Betten fühlten sich leicht feucht oder besser „klamm“ an. Der Sohn bekam chronische Bronchitis von dieser feuchten Wohnung, sicherlich war da auch irgendwo Schimmelpilz. Der Schimmel kann auch irgendwo versteckt sein, wo man ihn erstmal nicht sieht! Diese Bekannte war auch im Sommer eingezogen, da wars natürlich trocken und im Herbst kamen die Probleme! Wegen einem sturen Vermieter war nur ein Auszug die Lösung.
Zum Feuchtigkeit messen gibt es entsprechende Fachfirmen. Wegen einem Wasserschaden bei uns diesen Sommer war eine Spezialfirma zum Trockenlegen da. Die hatten auch ein Meßgerät zum Feuchtigkeit messen in Luft und im Boden. Diese Firma hat erstmal gemessen, dann ein Angebot (an unseren Vermieter!)erstellt, dann wurde „behandelt“.
Ulrike