Feuchtigkeit

Liebe/-r Experte/-in,

wir Wohnen im 1 Stock eines 2 Familienhauses. Von der Haustür kommt man in den Flur. Direkt rechts und links kommen Bad und Schlafzimmer. Dann Wohnzimmer und das Kinderzimmer.

Bad und Schlafzimmer sind geschlossen und nicht beheizt. Wohnzimmer und Kinderzimmer beheizt. Am anderen Ende des Wohnzimmers ist die Küche auch beheizt.

Bis auf Haustür, Bad und Schlafzimmer ist alles offen. Das Wohnzimmer zum Flur hat keine Tür wäre aber möglich falls nötig. Wir versuchen in Küche, Wohnzimmer und Kinderzimmer 20 Grad zu haben. Die Luftfeuchtigkeit laut Hygrometer (Oregon Scientific THGR 228N Thermo-/Hygro-Sensor) liegt bei 60%.

Wir Lüften alle 2-3h für 5 Minuten alles auf durchzug. Schlafzimmer wird morgens nach aufstehen gelüftet und vor dem schlafen gehen. Um das was wir ausatmen raus zu lassen.

Die 60% Luftfeuchtigkeit kriegen wir nicht weiter runter ausser nach dem Lüften für kurze Zeit. Gibts weiteren Handlungsbedarf oder sind 60% auch noch ok ?

Der Hygrometer wurde mal in ein nasses Handtuch gewickelt aber er zeigte nie mehr wie 85% Luftfeuchtigkeit an. Laut einigen Usern sollte es aber dann 95% anzeigen sonst isses nicht genau, stimmt das ? Muss ein elektrischer Hygrometer (Testsieger) in einem nassen Handtuch auf 100% klettern ?

Soll Kinderzimmer und Küche zwar geheizt werden aber die Türen lieber zu ? Flur von Wohnzimmer trennen ?

Letztes Jahr haben wir kaum gelüftet, wenig geheizt und alles war auf. Kein Schimmel Gott sei dank aber wir wollen es nicht drauf ankommen lassen.

Entschuldigen Sie den ganzen Text und ich hoffe Sie können durchblicken.

beste grüsse

Wie ist die Frage? Wenn es keine Schimmelpilzprobleme gibt ist alles O.K. Neue Fenster vorhanden? Luftfeuchtigkeit muss man im Zusammenhang mit Wandtemperatur sehen. 60% ist zu hoch. Ungeweihtes Hygromter, vielleicht Toleranzbereich. Taeubig

Hallo,
das hört sich doch alles gut an. Von unten kommt keine Feuchtigkeit, d.h. sie kann nur von innen oder beim Lüften von außen kommen.
Feuchtigkeitsprobleme kann es nur geben, wenn die Temperaturdifferenz zwischen Raumluft und Wand so hoch ist, dass die Luftfeuchtigkeit an der Wand kondensieren kann. Dazu findet man Tabellen im Internet.
Außerdem muss die Luft auch an der Wand die Gelegenheit haben, dort (stehend) abzukühlen.

Ich sehe bei Euch noch keine Probleme. Sinnvoll ist, Möbel mit ausreichend Abstand von der Außenwand aufzustellen und Zimmerecken frei zu lassen.

Gruß,
Kai A. Quante (RAPIDOsec Mauerentfeuchtung)

wir Wohnen im 1 Stock eines 2 Familienhauses. Von der Haustür
kommt man in den Flur. Direkt rechts und links kommen Bad und
Schlafzimmer. Dann Wohnzimmer und das Kinderzimmer.

Bad und Schlafzimmer sind geschlossen und nicht beheizt.
Wohnzimmer und Kinderzimmer beheizt. Am anderen Ende des
Wohnzimmers ist die Küche auch beheizt.

Bis auf Haustür, Bad und Schlafzimmer ist alles offen. Das
Wohnzimmer zum Flur hat keine Tür wäre aber möglich falls
nötig. Wir versuchen in Küche, Wohnzimmer und Kinderzimmer 20
Grad zu haben. Die Luftfeuchtigkeit laut Hygrometer (Oregon
Scientific THGR 228N Thermo-/Hygro-Sensor) liegt bei 60%.

Wir Lüften alle 2-3h für 5 Minuten alles auf durchzug.
Schlafzimmer wird morgens nach aufstehen gelüftet und vor dem
schlafen gehen. Um das was wir ausatmen raus zu lassen.

Die 60% Luftfeuchtigkeit kriegen wir nicht weiter runter
ausser nach dem Lüften für kurze Zeit. Gibts weiteren
Handlungsbedarf oder sind 60% auch noch ok ?

Der Hygrometer wurde mal in ein nasses Handtuch gewickelt aber
er zeigte nie mehr wie 85% Luftfeuchtigkeit an. Laut einigen
Usern sollte es aber dann 95% anzeigen sonst isses nicht
genau, stimmt das ? Muss ein elektrischer Hygrometer
(Testsieger) in einem nassen Handtuch auf 100% klettern ?

Soll Kinderzimmer und Küche zwar geheizt werden aber die Türen
lieber zu ? Flur von Wohnzimmer trennen ?

Letztes Jahr haben wir kaum gelüftet, wenig geheizt und alles
war auf. Kein Schimmel Gott sei dank aber wir wollen es nicht
drauf ankommen lassen.

Ursache von Schimmelbildung:

als biologische Bedingung zum Wachstum von Schimmelpilzen wird über einen längeren Zeitraum Feuchtigkeit benötigt. Die Wachstumsbedingungen verbessern sich für den Pilz, je näher sie an seine idealen Bedingungen heranreichen. D.h. er benötigt auch Wärme und wenig Luftbewegung (Brutkastenbedingungen). Nährstoffe bilden z.B. Tapeten, Dispersionsfarben etc.

Bauphysikalisch werden die Wachstumsbedingungen nur durch eventuelle Bereitstellung der benötigten Feuchtigkeit geschaffen.

Die anderen Bedingungen (warm + keine Luftbewegung) sind nur dann durch die Bauwerke zu beeinflussen, wenn eine Klimaanlage installiert ist.

Die Feuchtigkeit wird entweder durch einen Bauschaden (Wassereinbruch, aufsteigende Feuchtigkeit in Wänden, Dachschaden etc.) oder durch Kondensation der Feuchtigkeit, die sich in der Raumluft befindet, bereitgestellt (Beispiel: eine 3-köpfige Familie produziert über den Tag ca. 13 Liter Kondensationsflüssigkeit).

Die Bedingungen zur Kondensation sind nur dann gegeben, wenn sich innerhalb des Raumes Flächen unterhalb des zu ermittelnden Taupunktes abkühlen. Dieser Taupunkt ist immer von der Temperatur und der in der Luft vorhandenen Feuchtigkeit abhängig.

Der Feuchtegehalt der Luft wird als relative Luftfeuchte ausgewiesen, weil sie immer an
der Sättigungsmenge zur jeweiligen Temperatur gebunden ist. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen – sie hat also eine höhere Sättigungsmenge als kalte Luft.

Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, bildet sich Schimmel. Diesen kann man mit Essig zu Leibe rücken.

Mit freundlichen Grüßen
mauertrocken

Hallo Nebulah,

vielen Dank für die ausführliche Darstellung. Es ist natürlich trotzdem schwierig, eine Ferndiagnose zu stellen.

Die Werte der Luftfeuchtigkeit muß man natürlich immer auch in Zusammenhang mit der Temperatur gesehen werden.

Ich halte es schon für problematisch, wenn das Bad nicht geheizt wird.

Zunächst einmal würde ich mir ein zweites Thermohygrometer besorgen, um das vorhandene zu überprüfen (ca, 25,- €).

Im 1. OG muß es möglich sein, durch richtige Lüften, die Luftfeuchtigkeit bei ca. 50 % r.F.

Ich kann so ohne Kenntnis der Örtlichkeiten auch keine weiteren Aussagen machen. Dennoch sollten man sich über die folgenden Fragen gedanken machen:

Wodurch entsteht die Feuchtigkeit in der Wohnung?

Wieviele Personen halten sich auf, evtl. Haustiere oder gibt es ein Aquarium?

Wird Wäsche in der Wohnung getrocknet?

Gibt es viele große Blattpflanzen?

Wird viel Feuchtikeit beim Kochen freigesetzt?

Weitere Infos gibt es auch auf meiner Homepage:
www.ingenieurbuero-dresen.de

Ich hoffe, damit ein wenig weitergeholfen zu haben?

Gruß

Hans-Peter

Hallo,

danke für die Antwort. Ein zweites Hygrometer ist gekauft. Die beiden Zeigen folgendes:

Wohnzimmerecke die kälteste

20,4 Grad C 51% Feuchte 20,8 Grad C 53% Feuchte

Das Wohnzimmer schwankt gerade die Tage von 48% - 56% Feuchte. Das Kinderzimmer 20 -19 Grad und 48% Feuchte.

Das Bad läuft jetzt wie das Schlafzimmer auf Stufe 1 der Heizung. Es wird keine Wäsche zuhause getrocknet, keine Pflanzen und keine Tiere. Keine Spülmaschine und kein Trockner. Zurzeit sind wir aber alle 3 oft zuhause da wir alle Urlaub haben und Sohnemann vom Kindergarten erstmal zuhause entspannt.

Haus wurde Grundsaniert 2002 aber wenn ich mir überlege wie sparsam Vermieter sind, heißt das nicht das es gut gemacht wurde. Wärmebrücken an Aussenwenden sind in der Wohnung 4 - 5 Vorhanden die sich kalt anfühlen.

Deshalb hängt im Wohnzimmer das Hygrometer an einer Ecke. Jedoch wird es zu Kontrollen in die Raum Mitte genommen.

Probleme gibt es keine bis jetzt. Uns sind aber einige kalte Zimmerecken aufgefallen deshalb wurden die Hygrometer gekauft zur Kontrolle. Das bei uns im Schnitt 50-55% Feuchte im Wohnzimmer sind war etwas schockierend.

Wir haben auch das Thermo Hygrometer in ein nasses Handtuch gewickelt aber es zeigte nicht 95% Feuchte wie im Internet stand sondern nur 86%. Kann ja bedeuten es arbeitet so genau oder das es nicht genau ist was meinen Sie ?

Wie ist die Frage? Wenn es keine Schimmelpilzprobleme gibt ist
alles O.K. Neue Fenster vorhanden? Luftfeuchtigkeit muss man
im Zusammenhang mit Wandtemperatur sehen. 60% ist zu hoch.
Ungeweihtes Hygromter, vielleicht Toleranzbereich. Taeubig

es sind Toleranzen und ein nicht geeichtes Hygrometer. Kalt muss gemessen werden. Nach DIN sind Wandtemperaturen unter 12,6 grd. Schimmelgefährdet. Wenn nichts ist dann ist es doch O.k. Taeubig
Probleme gibt es keine bis jetzt. Uns sind aber einige kalte
Zimmerecken aufgefallen deshalb wurden die Hygrometer gekauft
zur Kontrolle. Das bei uns im Schnitt 50-55% Feuchte im
Wohnzimmer sind war etwas schockierend.

Wir haben auch das Thermo Hygrometer in ein nasses Handtuch
gewickelt aber es zeigte nicht 95% Feuchte wie im Internet
stand sondern nur 86%. Kann ja bedeuten es arbeitet so genau
oder das es nicht genau ist was meinen Sie ?

Wie ist die Frage? Wenn es keine Schimmelpilzprobleme gibt ist
alles O.K. Neue Fenster vorhanden? Luftfeuchtigkeit muss man
im Zusammenhang mit Wandtemperatur sehen. 60% ist zu hoch.
Ungeweihtes Hygromter, vielleicht Toleranzbereich. Taeubig

Hallo,

ein für Menschen gesunder Luftfeuchtebereich liegt zwischen 50 und 60% rel. Luftfeuchte. Also eigentlich alles soweit i. O.

Wenn man die relative Feuchte aber trotzdem senken möchte,
muss man dazu wissen, dass eine Abhängigkeit der Luftfeuchte von der Temperatur besteht. Deshalb müsste man eigentlich auch präziser sagen r e l a t i v e Luftfeuchte.
Es ist nun so, dass die Fähigkeit der Luft bei steigenden Temperaturen zunimmt Feuchte aufzunehmen. Also je höher die Temperatur, um so mehr Wasser kann darin enthalten sein.
Das bedeutet, dass bei höheren Temperaturen (und gleicher Feuchtemenge) die relative Luftfeuchtigkeit sinkt.
Das kann man auch merken wenn man zwei Tage mal üppiger heizt.

Zur Frage mit dem Handtuch: Na ja eigentlich sollte in dem feuchten Handtuch die Relative Luftfeuchte schon gegen 95- 100 % gehen.

Bei weiteren Fragen
gerne wieder melden!

gruß
Jörg

Sorry, damit hemme ich mich nicht aus

Die Luftfeuchtewerte klingen doch gut!

Richtig lüften
Feuchtigkeitsschäden und Schimmelpilzbildung auf der Innenseite von Außenwänden bewohnter Räume sind immer wieder Anlass für kontroverse Meinungen.

Häufig wirken beim Auftreten solcher Schäden verschiedene Ursachen zusammen.
Dem Entstehen von Tauwasser und Schimmelpilzen auf der inneren Oberfläche von Außenwänden bewohnter Räume liegt ein einfacher physikalischer Vorgang zugrunde: Warme Raumluft kühlt an käl-teren Wandoberflächen so weit ab, dass in der Raumluft enthaltener Dampf auf der Wand zu Wasser kondensiert was sowohl von Möbeln als auch den Wänden „aufgesaugt“ wird. Diese Feuchtigkeit und „Nahrung“ (z.B. Tapetenleim) sind die Grundlagen für die Entwicklung von Schimmel.
Es muss noch nicht einmal flüssiges Wasser vorliegen. Sogar schon eine relative Feuchtigkeit von > 60 % reicht aus.
Dazu kommt: Feuchte und nasse Baustoffe haben eine wesentlich schlechtere Wärmedämmung als tro-ckene.
Anhand der nachstehenden Tabelle kann man erkennen, dass mit zunehmendem Feuchtigkeitsgehalt die Wärmedämmung deutlich absinkt.

Tabelle: Veränderung der Wärmedämmung

Mit Zunahme der Feuchte sinkt die Wärmedämmung erheblich!

Die innere Wandoberfläche darf deshalb nicht so weit abkühlen, dass es bei normaler relativer Luft-feuchtigkeit von ca. 50 bis 60 % im Zimmer zu 80 % relativer Feuchtigkeit oder sogar zu Schwitzwas-serbildung kommt.
Dicht vor den Außenwänden aufgestellte Möbel, Vorhänge usw. erschweren oder verhindern eine aus-reichende Erwärmung der verdeckten Bauteile. Es wird zwar eine ausreichende Luftumwälzung er-reicht - aber nicht der Feuchtigkeitszutritt (Wasserdampf) behindert.

Richtiges Lüften
Es gibt eine Menge von unklaren Ausdrücken und Erklärungen. Was bedeuten z. B. Ausdrücke wie „Stoßlüften“, „Dauerlüften“, „Feuchte- oder temperaturabhängiges Lüften“, etc.?
Wichtig zu wissen ist, warme Luft kann wesentlich mehr Wasser aufnehmen als eine kalte.
Z.B. kann eine 20° C warme Luft maximal 17,3 Gramm Wasser enthalten, jedoch nur 4,5 Gramm bei 0° C. Aber 4,5 Gramm ergeben bei 20 Grad Wärme nur ca. 35 % relative Luftfeuchte.
So ist auch klar, warum wir im Winter in unseren Wohnräumen eine sehr trockene Luft haben können.

Zwar soll die „verbrauchte“ Luft erneuert werden, doch muss durch gezieltes und regelmäßiges Lüften die relative Luftfeuchtigkeit niedrig gehalten werden. Besonders bei modernen dicht schließenden Fenstern erfordert das größere Aufmerksamkeit.
Richtig lüften heißt; die Luft auszutauschen und dies abhängig von der Temperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit.

Oberstes Gebot: je kürzer lüften, um so besser, dafür noch mal wiederholen!
Eine Beschleunigung des Luftaustausches kann auch dadurch erreicht werden, indem wir für eine so genannte Querlüftung sorgen. Dabei wird der Effekt ausgenutzt, dass beim Öffnen gegenüberliegender Fenster (oder Türen) die Luftströmung besonders hoch ist.
Achten Sie dabei auf Zugluft, damit keine Scheiben zu Bruch gehen!
Danach dauert es eine Zeit, bis sich die Luft wieder erwärmt hat und auch Feuchtigkeit aufnehmen kann. Dabei wird auch die gespeicherte Feuchtigkeit von Oberflächen – Wand-Decken, aber auch der Möblierung aufgenommen, d.h. die Oberflächen wirken als Puffer.
Praktische Messungen haben ergeben, dass dies bis eine 3/4 Stunde dauert, d.h. das nächste Lüften, sollte auch davon abhängig gemacht werden.
Längeres Lüften, wie in der „Fachliteratur“ oft zwischen 10 und 15 Minuten angegeben, bedeutet, dass die Gegenstände in den Zimmern und auch die Oberflächen der Wände mehr abkühlen. Dieses mehr bedeutet, dass mehr Energie durch Heizen wieder nachgeführt werden muss.

Wie lange lüften?
Der menschliche Körper ist ein sehr gutes „Messgerät“. Es kann folgendes Experiment durchgeführt werden: In der Frühe reagieren wir noch sehr empfindlich auf Temperaturunterschiede. Stellen Sie sich
an die entlegenste Stelle - gegenüber dem zu öffnenden Fenster. Nun bittet man jemand, Fenster oder Türe ganz zu öffnen. Das Kippen der Fenster reicht nicht aus! Sobald man empfindet, dass die kalte Luft an einem vorbeistreicht, stoppt man die Zeit. Sie werden überrascht sein, denn es vergehen nur wenige Sekunden, meist handelt es sich um 5 -10 Sekunden. Diese Zeit hängt auch davon ab, wie stark der Wind weht und welche Öffnungen vorhanden sind. Je größer desto schneller. Ich gebe die Empfeh-lung, das fünf- bis zehnfache der Zeit zum Lüften anzusetzen, dann kann man davon ausgehen, dass der größte Teil der Luft ausgetauscht ist.
Leider wird oft verwechselt, dass nur ein kalter Raum „frisch“ wäre.

Eine Kontrolle ist einfach.
Nun kann man am Hygrometer ablesen, dass die relative Luftfeuchtigkeit in der Regel absinkt und nach einer bestimmten Zeiteinheit wiederum ansteigt. Dies deswegen weil die kalte Außenluft wenig Feuchtigkeit beinhaltet und im Raum die Temperatur relativ schnell wieder ansteigt. Dies geschieht durch Wärmeabgabe der Wände, Einbauteile und der gelagerten Gegenstände.
Deswegen sollte keinesfalls zu lange gelüftet werden, da sonst die Oberflächen und Gegenstände in der Wohnung unnötig abkühlen.
Dabei ist zu beachten: 1 Grad mehr, also statt 20 z.B. 21 Grad bedeutet ungefähr 6% mehr an Energie-kosten!!!
Bitte bedenken Sie: All die Energie die unnötig zum Fenster hinausgelüftet wird, muss wieder nachge-heizt werden!
Und Energie kostet Geld - und wer wirft das schon gern sinnlos aus dem Fenster…

weitere Informationen und Lösungen bei Problemen mit Feuchte auf der Homepage: http://www.denkmal-pflege.de/