Hallo,
wir haben das Problem, dass unsere Fenster bei niedrigen
Temperaturen (ca. unter 1 Grad) kräftig von innen beschlagen
(Glas, Rahmen und manchmal auch Übergang zur Wand).
Manchmal steht das Wasser sogar schon auf der Fensterbank.
Wasserperlen überall auf dem unteren Rahmen im Übergang zur
Silikonleiste (mittlerweile ekelig braun) bei der Fensterbank.
Der Bau ist von etwa 1996 und hat demnach Iso-Fenster.
Ich wprde an Deuienr Stelle einen Hydrometer kaufen ( ca. 15 EURO die teuren Objekte) und einmal mesen ob die Luftfeuchtigkeit in Deiner Wohnung nicht um einiges über 65 % liegt. Das was du schilderst weisst tatsächlich auf Probleme beim Lüften hin.
An der Badezimmerdecke (direkt über dem Fenster) ist ein
häßlicher schwarzer „Streifen“ vermutlich Schimmel.
Woran erkenne ich Schimmel?
Der "schwarze Streifen § ist bereits Schimmel. Du musst auf jedne Fall den Vermieter informieren. Dann muss geprüft werden woher der Schimmel kommt, dann muss, wenn es ein bauseitiger Mangel ist der Vermieetr die Räume richten, wenn Du nicht richtig gelüftet hast, musst Du die Arbeiten bezahlen oder selbst ordnungsgemäss im Frühjahr durchführen. Derzeit - bei kalten Aussenwänden hat es keinen Zweck.
Muss ich diesen entfernen oder ist der Vermieter dafür
verantwortlich?
Unsere Maklerin (für uns die erste Ansprechpartnerin) schiebt
das auf mangelhafte / falsche Lüftung.
Sie sagt, die Türen müssen tagsüber - wenn wir nicht da sind -
offen stehen. Ist das richtig?
Wenn natürlich in einem Raum 24 Grad sind - mein Gott, aber hats Du schon eine Abrehcnung erhalten ? vor allen, hälst Du es so aus ? - und in anderen Räumen ist die Temperatur niedriger kommt es bei Luftaustausch zwischen wärmerer und kälterer Luft zu Luftfeuchtigkeit.
Wir lüften regelmäßig (1-3 mal tägl. für 5-10 Min.), ist das
zuwenig?
Die Temperatur ist in jedem Zimmer 20-24 Grad.
1-3 mal ? Also kann auch sein, dass nur einmal gelüftet wird. Dies ist bei Innentemperaturen in unterschiedlichen Räumen mit unterschiedlicher Wärme zu wenig. Hier muss mindestens 4-6 mal täglich Stosslüftung durchgeführt werden.
Und - sofern sich dei Angaben nicht nur auf die Anwessenheit beziehen - wenn Du ausser Haus bist, kann die Raumtemperatur durchaus geringer sein und die Türen kann man natürlich auf lassen.
Wenn es draußen windig ist, kann man mit einer Kerze einen
starken Luftzug an den Fensterecken nachweisen.
Können wir die Miete kürzen und wenn ja um wieviel Prozent?
Eine Mietminderung kannst Du ankündigen. Wohl kaum mehr als 5-10 %. Aber. Einer Mietminderung wegen der Schimmelschäden ist nur möglich, wenn die Ursache nicht am Lüften liegt. Wegen der Fenster solltest Du derzeit mit dem Vermieter reden und hier - erst ab Frühjahr möglich - über den Austausch der Fenster reden. Eine Mietminderung wegen der zugigen Fenster von 5 % ist zwar möglich, wenn Du andererseits aber damit rechnen musst, dass der Schimmel wegen Lüften entstanden ist, empfiehlt es sich nicht, hier mit Kanonen zu schiessen, wenn schon Raketen gegen Dich von der Maklerin aufgestellt sind.
Gruss Günter