Hi!
Hi. Ich hab 2 Semester BWL studiert, aber hab damit jetzt
aufgehört, da mir aufgefallen ist, dass es einfach nichts für
mich ist. Ich bin ja eigentlich auf die Idee gekommen, weil
ich unbedingt was mit Fremdsprachen machen wollte…das war zu
der Zeit ja mein absolutes Lieblingshobby (es ist immer nochn
Hobby von mir und wenn sich’s irgendwie mit dem Studium
einrichten lässt, will ich auch noch ne weitere Sprache
lernen, aber jetzt muss ich mich erst mal 100%ig auf ein
Studium konzentrieren, da’s wohl nicht so gut für mich
ausschaun würde, wenn ich noch mal abbrech)…Aber an sich
sind Sprachen (bis auf Englisch) in der Wirtschaft/BWL ja auch
eher Nebensache und wenn mich BWL nicht interessiert, ist’s
wohl nicht das Richtige für mich.
Das sehe ich auch so.
Noch kannst Du alles ändern, es ist kein Problem, Dinge zu probieren und sich dann neu zu orientieren. Nur all zu oft sollte man das nicht machen…
Im Moment schaut’s
jedenfalls so aus, dass ich wahrscheinlich Informatik oder
Wirtschaftsinformatik (wahrscheinlich an einer FH) studieren
werd (Ich muss dazu sagen, dass ich früher leidenschaftlich
gerne ein paar Jahre lang kleinere Computerspiele und andere
Sachen programmiert hab (natürlich auf relativ einfachen
Programmen) und mir das wirklich Spaß gemacht hat). Jedenfalls
sind meine Gedanken eigentlich immer in die Richtung gegangen
und am Anfang hab ich nur davor zurückgeschreckt, weil ich mir
eingeredet hab, dass das zu schwer ist wegen dem Mathestoff,
aber eigentlich war ich am Ende in der Schule gar nicht so
schlecht in Mathe, an der FH ist’s an sich nicht so
theoretisch und mathematisch (was aber nicht heißt, dass ich
den Stoff unterschätze!) und nicht zu letzt bin ich mir
sicher, dass ich selbst wenn’s schwerer sein sollte das viel
eher schaffen kann, als BWL was mir kein/kaum Spaß gemacht
hat.
Richtig. Allerdings ist Wirtschaftsinformatik auch viel BWL.
Außerdem hab ich eine Erkrankung (Asperger Syndrom; das ich
das hab weiß ich erst seit kurzem, davor hatte ich eine Art
Fehldiagnose und dachte, dass ich mir meine
Konzentrations-/Lernstörungen und leichte Introvertiertheit
einfach nur selbst einrede…) wegen der ich an sich ein
bisschen anders gestrickt bin als die meisten anderen Leute
und ich kann mir deswegen auch viel besser vorstellen was
Richtung Programmierung als Richtung Management oder gar
Vertrieb zu machen (Ich bin zwar nicht unbedingt übermäßig
zurückhaltend/introvertiert oder so und komm mit meinen
Mitmenschen auch ganz gut zurecht, aber an sich ist so ne
„Einzelgängertätigkeit“ glaub ich wirklich viel eher was für
mich).
Gerade in diesem Fall ist es m.E. sehr wichtig, sich ganz genau zu überlegen, was man wirklich will und kann und was eben nicht.
man darf sich natürlich nicht unterschätzen, aber ständiger Druck durch Überschätzung bringt auch nichts.
Mache etwas, wobei Du Dich gut fühlst. Höre ruhig auch auf Deinen Bauch.
Unabhängig davon entscheidest Du mit der Studienwahl ja auch nicht gleich den Verlauf Deines kompletten Berufslebens.
Wär natürlich besser gewesen, wenn ich’s gleich
geschnallt hätte, aber mir ist inzwischen wirklich klar
geworden, dass ich nicht einfach was studieren kann, was mich
nicht wirklich interessiert sondern ich auf alle Fälle meinen
Interessen folgen muss (wollt ich ja eigentlich auch, aber
dachte mir ich kann BWL im Vorbeigehen studieren, womit ich
ziemlich daneben lag).
Guter Plan.
Achja…mit dem Gedanken Pilot bzw.
Fluglotse zu werden hab ich auch gespielt, aber das kann ich
wegen meiner Erkrankung höchstwahrscheinlich sowieso nicht
machen (und selbst wenn, schaffen da die Einstellungstests
auch nur 5%), aber Informatik interessiert mich eigentlich
genauso, deswegen glaub ich wird’s darauf hinauslaufen. Naja
ich hoff jedenfalls, dass das jetzt alles so klappt wie ich’s
mir erhoff.
Ich auch.
Viele Grüße
P.S.: Aber Danke nochmal für Deine Hilfe, auch wenn Du Dich im
Endeffekt umsonst bemüht hast…
Das habe ich garantiert nicht. Wenn meine Einlassungen Dir bei Deiner Entscheidung aiuch nur ein kleines Bisschen geholfen haben, bin ich schon zufrieden.
Man muss sich ja um den Nachwuchs kümmern, der später die Rente bezahlen soll… ;o)
Grüße,
Mathias