ich habe einen neuen Plasma-TV und groß gefreut gleich ausgepackt. Gerät mit Strom verbunden und Stand-by Lämpchen leuchtet.
Antennenkabel (Kabelanschluß) an TV angeschlossen -> ganze Wohnung Stom weg.
Ich öffne den Sicherungskasten: FI Schutzschalter (30mA) war off. Hochdrücken ging nicht, also Antennenkabel ab und Fi wieder ein. Antennenkabel an Fernseher -> Strom weg wegen FI.
Ich habe dann den Fernseher zum Kumpel mit Kabelfernsehen gebracht, angeschlossen und Zack: alles in Ordnung. Extra den Fernseher im Bad angeschlossen, weil dort FI. Egal, alles wunderbar bei ihm.
Dann habe ich den Fernseher gar nicht wieder aus dem karton geholt, sondern habe einfach das angeschlossene Antennenkabel mit dem aüßeren Anschluß (=Masse) an die Steckdosen Klemmen (=Masse) gehalten.
Ergebnis: FI fliegt.
Elektriker vom Vermieter kommen lassen: Masse der Kabel-TV-Installation neu aufgesteckt. Soll gehen.
Geht nicht! Gleicher Fehler wieder.
Allerdings, wenn ich wenige Verbraucher eingeschaltet habe (keine Halogen-Flur-Lampen z.B.) fliegt er nicht. Nun meint mein Vermieter, daß der FI wegen defekter Geräte von mir fliegt.
Ergo habe ich eben ALLE (!!) elektrischen Verbraucher auf Last gebracht und siehe da: FI fliegt nicht.
Übermorgen sind die 14 Tage rum für die Rückgabemöglichkeit des Fernsehers.
Hat irgendeiner eine Idee?
Beim Mieter über mir fliegt identischer FI übrigens mit dem Antennenkabel nicht. Die Strominstallation ist angeblich vor dem Einzug neu geworden und der Sicherungskasten in der Wand sah, als der Elektriker inein gesehen hat, tadellos aus.
Also ich sag gleich eine vorweg: Höchstwahrscheinlich ist meine Antwort nicht ganz so in vollständiger Fülle richtig. Das heißt, ganz VOLLSTÄNDIG ist sie vielleicht nicht. Also nicht ausreichend vollständig, daß sie Dir gute Hilfe bedeuten könnte. Zum Punkt: Mir ist schon mehrmals begegnet (als Aussage), daß die FI recht überempfindlich sind.
Beim FS und auch bei Stereoanlagen ( u.s. w.) gilt folgendes: Der Antenneneingang (sowohl Innenleiter als auch Abschirmung) sind nicht durch unendlich großen Widerstand voneinander isoliert (getrennt). Meist ist zwischen AbschirmungAntennenanschluß und Netzteilmasse (Das ist fast identisch mit der Phase) eine P.-Schaltung aus C mit ca. 8pF und R mit ca. 10MOhm.
Nun kann man sich den Rest zusammenschustern: Es gibt einen kleinen Fehler-I, und der kann einen FI auslösen.
Die Frage ist, wer die Schuld hat.
Der FI hat einen Fehler,
oder bei der Herstellung des Fernsehgerätes ist bei den Bedingungen für den kleinen Reststrom das Apfelmus lichtjahredick aufgetragen worden .
Oder beide sind schuld?
Du siehst schon, was ich meinte: Richtig HELFEN kann meine Hilfe bei der Entscheidung nicht.
Deswegen frage mal bei dem Geschäft, wo der Fernseher herkommt. (Ich meine, die würden dann im Anschluß das Gerät prüfen).
Hm…
Möglichkeit 1:
sowas wie ein Masseschluss. Das heißt der Schutzleiter hat IRGENTWO in der Wohnung einen Kurzschluss mit dem Nullleiter, sowas ist immer ärgerlich und schwer raus zu finden. Aber der Elektriker sollte das können.
Möglichkeit 2:
Die Lampen bei dir im Flur sind statt zwischen Phase und null zwischen Phase und Schutzleiter angeklemmt. Das führt dazu, dass der der FI eh schon etwas Stromdifferenz hat und das der Fernseher dann das zünglein an der Waage ist. Ich sage das, weil ich mal ne lampe ab gemacht habe und der monteur scheinbar einfach die kabel dran gehalten hat und dann gesehen hat aaahhh zwischen den beiden leuchtet es das muss richtig sein.
Möglichkeit 2:
Die Lampen bei dir im Flur sind statt zwischen Phase und null
zwischen Phase und Schutzleiter angeklemmt. Das führt dazu,
dass der der FI eh schon etwas Stromdifferenz hat und das der
Fernseher dann das zünglein an der Waage ist.
Also Praktisch kannst du das vergessen!
Die Beleuchtung dürfte, bei 30mA, maximal 6.9W haben.
Die 30mA sind aber der maximale Grenzwert, bei welchem ein RCD (FI)auslösen muss. Praktisch löst ein 30mA RCD im Bereich 20-25mA schon aus, blieben also noch etwa 4.5W für die Beleuchtung des Flurs.
Energiesparlampen kämen da noch gerade hin, aber du darfst dabei den Einschaltspitzenstrom nicht vergessen! Der RCD würde beim Einschalten der Beleuchtung sofort abschalten.
Ich habes gesehen, allerdings war es ein Altbau. Was da für ein FI drin war weiß ich nicht aber früher waren die ja größer. oder der FI war defekt. was im nachhinein natürlich sehr gefährlig ist.
Ich habes gesehen, allerdings war es ein Altbau. Was da für
ein FI drin war weiß ich nicht aber früher waren die ja
größer. oder der FI war defekt. was im nachhinein natürlich
sehr gefährlig ist.
Es gibt RCDs mit ganz unterschiedlichen Auslösewerten.
Typisch werden 30mA RCD für den Personenschutz und 300mA bis 600mA Typen für den Brandschutz eingebaut.
Der FI fliegt bei einem Fehlerstrom bei 30mA (spätestens eher bei schon bei >23mA)
Du haste mehrere kleine Fehler die alleine einen kleineren Fehlerstrom als 30mA haben. In Summe aller Geräte die angeschlossen sind ist der Fehlerstrom größer und der FI fliegt.
Lass den FI von einem Elektriker durchmessen - ob der Fehler am FI liegt.
Danach kann man einzelne Geräte durchmessen (Ableitstrom) und so das Gerät ausfindig machen.
Ähm da fällt mir gerad was ein - hat dein Plasma TV einen Schuko oder einen Eurostecker?
Wenn Eurostecker => dann liegt das Problem schon bei der vorhandenen installation (Erdungssystem/Potentialausgleich)
Wenn Schukostecker => dann Geräte durchmessen.
Alternativ in der Stromverteilung (GHV/UV) weitere FIs nachrüsten => 1x für EG, 1x für OG, 1x für Außenbereich usw…
So hast du noch vollen Schutz und die kleinen ungefährlichen Fehlerströme verteilt.
AUF KEINE FALL EINEN FI MIT GRÖßEREM FEHLERSTROM EINBAUEN!!!
Das Ding will dich vor Schaden bewahren!
Also nicht drüber ärgern wenn er fliegt - er hat nur wahrscheinlich dein Leben gerettet!
Ich habe gestern Abend mal das Antennenkabel verlängert und so das Ende an die Masse eines anderen Sicherungskreises gehalten.
Ergebnis: FI fliegt nicht.
Ergo: es liegt an dem Stromkreis, der fürs Wohnzimmer zuständig ist.
Ich habe in der Bekanntschaft einen staatl. geprü. Elektrotechniker. Der kam gestern Abend noch mit einem Installations-Messgerät vorbei.
Bei der Prüfung anderer Strom- bzw. Sicherungskreise war der FI-Test erfolgreich.
Beim Test des Wohnzimmer-Stromkreises hat das Gerät einen Fehler ausgeworfen. Der Fehler besagt, daß der FI bei 40% seiner Leistung ansprang. Also viel zu früh.
Dafür kann es laut Gerätebeschreibung 2 Gründe geben:
FI ist defekt (eher unwahrscheinlich, da bei anderen Stromkreisen das einwandfrei funktioniert)
Es kommt in Altbauten durch die Kabelverlegung öfter zu Induktionsspannungen, die in den Leitungen aufgebaut wird.
Beides sollte jetzt der Fachmann sprich ein Elektriker prüfen.
Nur so am Rande: als ich vor dem Eintreffen des Elektrotechnikers auf sein Anraten hin einen Phasenprüfer an einen Masseklemme der Steckdose des Wohnzimmers hielt war kurz ein Leuchten festzustellen. dann aber nicht mehr.
Am heutigen Morgen konnte ich dies dann Wiederholen.
Das, so der Fachmann, darf auf keinen fall sein, da ja die Masse auf den Schutzleiter und somit Erde geht.