Ich habe ein verzwicktes Problem mit einem FI-Schutzschalter.
… nicht so sicher …
Hallo Tulan,
damit hast Du Recht, ich währe mir auch nicht so sicher.
In meiner 35-jaährigen Laufbahn als Elektroinstallateur (27 Jahre als Meister) habe ich nur zwei mal MECHANISCH defekte Fi- Schalter erlebt. Ich bin qaasi mit Fi-Störungen aufgewachsen und habe viele Erfahrungen sammeln können (betreue über 600 Wohnungen- elektrisch).
Grundsätzlich ist es immer schwierig, Fehler zu finden die nur manchmal auftauchen.
Leider kann ich nicht einschätzen, in wie weit Du die Funktionsweise eines Fi-Schalters kennst.
Ich nehme mal an, dass Deine Messmetode falsch war. Folgende Messmetode ist zwingend erforderlich (schaue bitte Deinem Elektriker auf die Finger):
- Fi-Schalter ausschalten
- Sicherungen ausschalten
- Neutralleiter abklemmen (!! besonders wichtig!!)
- Wiederstand zwischen Phasen (L) und Schutzleiter (PE/SL) messen
- Wiederstand zwischen Neutralleiter (auch Null/Mp genannt) (N) und Schutzleiter (PE/SL) messen.
In dem Stromkreis mit dem geringsten Wiederstand ist der Fehler zu vermuten (70%)
Fachleute haben ein Messgerät, das eine Messspannung von 230-1000 V hat. Aber zur ersten Übersicht können auch einfache Ohmmeter aussreichen.
Solltest Du einen schlechten Ohm-Wert in einem Stromkreis festgestellt haben (unter 100 kOhm) muss der Stromkreis verfolgt werden -> alle Verbraucher abklemmen -> suche nach Nägel/Schrauben in der Wand — und immer wieder messen ob Veränderungen eintreten.
Bitte beachte, dass der Fi-Schalter alle Stromkreise erfasst- daraus resultiert, dass der Fehler an jeder elektrischen Einrichtung liegen kann (Kabel, Leuchten, Geräte, Schalter Steckdosen, Schrauben/Nägel … etc. pp).
Für Weiteres immer wieder gern´
- Volker -
P.S. Der Fehler- oder Auslösestom des Fi´s währe noch wichtig (0,5/0,3/0,03/ 30mA sind gängige Werte).