Hallo :
Bei Fehlerstr.schutzschalt. (FI) Klasse B, kann auch bei geglaeteten DC Fehlerstroeme ausgeschaltet werden. Sind die Fehlerstroeme nicht immer AC ? Woher soll ein geglaeteter DC Fehlerstrom kommen?
Gruesse
Hallo :
Bei Fehlerstr.schutzschalt. (FI) Klasse B, kann auch bei geglaeteten DC Fehlerstroeme ausgeschaltet werden. Sind die Fehlerstroeme nicht immer AC ? Woher soll ein geglaeteter DC Fehlerstrom kommen?
Gruesse
Hallo Fragewurm,
Bei Fehlerstr.schutzschalt. (FI) Klasse B, kann auch bei
geglaeteten DC Fehlerstroeme ausgeschaltet werden.
Sind die Fehlerstroeme nicht immer AC ?
Nein, eigentlich ist der Fehlerstrom als Differenz zwischen den Strömen in debnbeiden Leitern definiert.
Woher soll ein geglaeteter DC
Fehlerstrom kommen?
Schliesse eine Batterie zwischen N und PE an.
Kann auch irgend ein DC Netzteil mit Erdschluss oder ein geerdetes mit N-Leiterschluss sein.
MfG Peter(TOO)
Kann auch irgend ein DC Netzteil mit Erdschluss oder ein
geerdetes mit N-Leiterschluss sein.
Oder ein trafoloser Wechselrichter (Fotovoltaik). Hier kann gleichspannungsseitig ein Erdschluß auftreten. Diese Wechselrichter haben aber meistens eine allstromsensitive Fehlerstromüberwachung eingebaut.
Oder ein Frequenzumrichter (FU). Hier die Zwischenkreiskondensatoren. Somit kann es sein, daß auch ein Baustromverteiler einen RCD Typ B benötigt, wenn z.B. ein Kran mit FU angeschlossen wird.
Schutz in TT-System
Hallo :
Warum wird beim Entwurf von schutzmassnahmen fuer TT-Netze unbedingt dafuer gesorgt, dass der N-Leiter nie vor dem Aussenleiter abgeschaltet wird?
Danke
Hallo Fragewurm,
Warum wird beim Entwurf von schutzmassnahmen fuer TT-Netze
unbedingt dafuer gesorgt, dass der N-Leiter nie vor dem
Aussenleiter abgeschaltet wird?
Weil, wenn nur der N-Leiter geschaltet wird, dieser über die Last auf das Potential des Aussenleiters gezogen wird.
Hast du jetzt z.B. noch einen Anlagenteil mit klassischer Nullung, stehen alle Geräte-Gehäuse unter voller Spannung !
MfG Peter(TOO)
Entschuldigung, daß ich hier widersprechen muß. Ein TT-Netz schließt klassische Nullung aus.
Der erste Satz ist aber zutreffend. Formulieren würde ich es aber so: Ein 4poliger Schalter, z.B. Fehlerstromschutzschalter, muß die drei Außenleiter vor dem Neutralleiter ausschalten, weil sonst während des Abschaltens kurz der N fehlt. Das führt zu Spannungsunsymmetrie und damit bis 400V auf den 230V Stromkreisen mit der möglichen und wahrscheinlichen Folge von Elektronikdefekten. Beim Einschalten des vierpoligen Schalters ist es umgekehrt. Hier muß der N zuerst schließen. Deshalb ist der N-Anschluß des FI, oder auch 4pol. Ausschalters auch mit dem Neutralleiter zu belegen.
Mfg Hans
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo:
Ich habe es so verstanden:
Im Falle eines Koerperschlusses eines Aussenleiters, wuerde ein teil des fehlerstromes ueber das Gehaeuse des Verbrauchers und Erde zurueck zur Stromquelle fliessen und ein aderer Teile wuerde ganz normal von dem Aussenleiter ueber N zur Quelle fliessen, Wuerde nun der N leiter vorher abeschaltet wuerde dann fuer kurze Zeit der gesamte strom ueber gehaeuse und erde zur Quelle fliessen(=ca. 230V/Re) .
Ist das richtig?
Danke
Ich habe es so verstanden:
Im Falle eines Koerperschlusses eines Aussenleiters, wuerde
ein teil des fehlerstromes ueber das Gehaeuse des Verbrauchers
und Erde zurueck zur Stromquelle fliessen und ein aderer Teile
wuerde ganz normal von dem Aussenleiter ueber N zur Quelle
fliessen, Wuerde nun der N leiter vorher abeschaltet wuerde
dann fuer kurze Zeit der gesamte strom ueber gehaeuse und erde
zur Quelle fliessen(=ca. 230V/Re) .Ist das richtig?
Nein.
Der Fehlerstrom fließt gar nicht über den N zurück, sondern direkt über Schutzleiter und Erde. Mit Fehlerstrom hat die Forderung nach vorher abschaltenden Außenleitern nichts zu tun. Siehe meine vorige Erklärung.
Geht es denn eigentlich um ein konkretes Problem oder ist die ganze Frage rein theoretisch?
Hans
Hallo:
Danke fuer die Erklaerung.
Es handelts sich um eine reine theor. Analyse und nicht um ein konkretes Problem.
Ich habe noch eine Frage. Es gibt die sog. Spannungswaage fuer TN netze und darin treten folgende Erdungs widerstaende auf:
RB: Gesamterdungswiderstand alle betriebserder
RE: kleinster Erduebergangswiderstand fremder leitfaehiger Teile, die nicht mit PE (PEN)
angeschlossen sind
Es gibt auch den Begriff RA:Erdungswiderstand der Verbraucheranlage.
Ich kann mir nicht vorstellen, zwischen welchen punkten genau der jeweilige Widerstand gemessen (berechnet ) wird. In welchem R wird der Widerstand des Erdreichess enthalten?
Danke
Ich habe noch eine Frage. Es gibt die sog. Spannungswaage fuer
TN netze und darin treten folgende Erdungs widerstaende auf:
Spannungswaage in TN Netzen betrifft wohl eher Versorgungsnetzbetreiber. Tut mir leid, ich hab da keine Ahnung.
RB: Gesamterdungswiderstand alle betriebserder
RE: kleinster Erduebergangswiderstand fremder leitfaehiger
Teile, die nicht mit PE (PEN)
angeschlossen sindEs gibt auch den Begriff RA:Erdungswiderstand der
Verbraucheranlage.Ich kann mir nicht vorstellen, zwischen welchen punkten genau
der jeweilige Widerstand gemessen (berechnet ) wird. In
welchem R wird der Widerstand des Erdreichess enthalten?
Ebenfalls keine Ahnung. Sorry.
Vielleicht kann hier Peter weiterhelfen.
Hans