Fibromyalgie

Hallo!
Seit gestern weiß ich, dass ich wohl an Fibromyalgie leide! Schmerzen habe ich in beiden Füßen, also Zehen und Knöchelumgebung, in beiden Armen von den Fingerspitzen bis zu den Schultergelenken!
Da ich erst Ende Juni einen Arzttermin habe, möchte ich hier mal die Frage stellen, ob ich mir schade, wenn ich Sport betreibe, und welcher Sport sich am ehestens anbietet…ich habe da keine Erfahrung, habe mich immer vor Sport gedrückt, weiß aber, dass ich dringend was für mich tun muss! Nun möchte ich aber die ohnehin starken Schmerzen nicht noch schlimmer machen!

Ich hoffe, die Infos reichen, um eine Antwort zu geben, für die ich mich schon mal im voraus bedanke!

Renate

Hallo,

hmm das wäre dir natürlich nicht zu wünschen.
Meine Mutter hat es wirklich.
Ich habe für sie letztens eine Seite im Netz durchforstet und viel dazu gefunden.

http://www.selbsthilfe-fibromyalgie.net/

Da findest du Hintergrundinfos und was man tun kann ( ja leider nicht sehr viel).
Wenn ich mich recht erinnere, ist es sogar von Vorteil leichten Sport zu treiben ( halt normal, nicht übertreiben ), denn so können sich die Muskeln nicht zurückbilden und die Knochen ordentlich stützen.
Ich habe nur gelesen , und merke es bei meiner Mutter, teilweise ist man einach zu fertig und hat zu sehr Schmerzen, als dass man da sich sportlich betätigen wollte.

*DirDieDaumenDrück,DassDuEsDochNichtHast*

's Teufelchen

Hallo,

ich fürchte, ich habe es! Der Arzt, mit dem ich gestern lange und ausführlich über sämtliche Symptome, die ich habe, sprach, meinte es, will aber dann Ende Juni es nochmals überprüfen! Leider ist es so, dass Rheumatologen arg ausgebucht sind, so kann ich von Glück im Unglück reden, dass ich nicht wie andere „neue“ Patienten mit einem Erst-Termin bis Oktober warten muss! Andererseits bedeutet der vorgezogene Termin, dass der Arzt es ernst ansieht!
Ich habe mich dann über Google.de über Fibromyalgie informiert und im Prinzip sehr viel, aber nichts Ermutigendes gefunden! Was ich nicht gefunden habe, sind ausführlichere Angaben über Sport! Typischerweise hat es auch bei mir mit Wehwehchen hier und Wehwehchen da angefangen, zunächst habe ich das nicht als zusammenhängende Krankheit gesehen. Daher habe ich mich mit meiner sportbegeisterten Freundin verabredet, nun gemeinsam das Sportstudio aufzusuchen, um endlich mal was für mich zu tun, dachte ja, die Wehwehchen, die immer schlimmer wurden, sind Ausdruck für meine Unsportlichkeit! Dem wollte ich unbedingt entgegenwirken, auch wenn ich reichlich spät damit anfange *schäm* Nun kommt diese Diagnose, die im Internet beschriebenen möglichen Symptome habe ich größtenteils, dass das unter das sog. Beipack-Zettel-Syndrom fällt, glaube ich inzwischen nicht mehr!
Wie Du das beschreibst, das fürchte ich eben auch, dass ich sehr schnell den Rückzug aus dem Studio antrete, weil ich fix und fertig bin vor Erschöpfung und Schmerzen.

Werde vielleicht doch versuchen, es anzugehen…und werde sehen, wie weit ich komme:wink:

Vielen, lieben Dank

Renate

hmm das wäre dir natürlich nicht zu wünschen.
Meine Mutter hat es wirklich.
Ich habe für sie letztens eine Seite im Netz durchforstet und
viel dazu gefunden.

http://www.selbsthilfe-fibromyalgie.net/

Da findest du Hintergrundinfos und was man tun kann ( ja
leider nicht sehr viel).
Wenn ich mich recht erinnere, ist es sogar von Vorteil
leichten Sport zu treiben ( halt normal, nicht übertreiben ),
denn so können sich die Muskeln nicht zurückbilden und die
Knochen ordentlich stützen.
Ich habe nur gelesen , und merke es bei meiner Mutter,
teilweise ist man einach zu fertig und hat zu sehr Schmerzen,
als dass man da sich sportlich betätigen wollte.

*DirDieDaumenDrück,DassDuEsDochNichtHast*

's Teufelchen

Hallo Renate - meine Frau wurde vom Arzt unseres absoluten Vertrauens 2 Jahre lang auf Fibromyalgie behandelt. Einziger Erfolg: Die Schmerzmittel wurden immer stärker. Ich würde Dir dringend raten, gehe unbedingt, trotz Vertrauen zu Deinem Arzt, noch zu einem, oder 2, weiteren Ärzten. All zu viele Mediziner flüchten sich in ihrer Ratlosigkeit, oder nicht genügend intensiven Untersuchungen, in diese Ecke. Mehr durch Zufall gerieten wir an einen Orthopäden, der auch Akupuktur macht. Bereits nach 3 Sitzungen ist eine w e s e n t l i c h e Besserung eingetreten! Drum bitte nicht verzweifeln. Es kann noch Möglichkeiten geben.
Gruß - und gute Besserung -Fritz
Hallo!

Seit gestern weiß ich, dass ich wohl an Fibromyalgie leide!
Schmerzen habe ich in beiden Füßen, also Zehen und
Knöchelumgebung, in beiden Armen von den Fingerspitzen bis zu
den Schultergelenken!
Da ich erst Ende Juni einen Arzttermin habe, möchte ich hier
mal die Frage stellen, ob ich mir schade, wenn ich Sport
betreibe, und welcher Sport sich am ehestens anbietet…ich
habe da keine Erfahrung, habe mich immer vor Sport gedrückt,
weiß aber, dass ich dringend was für mich tun muss! Nun möchte
ich aber die ohnehin starken Schmerzen nicht noch schlimmer
machen!

Ich hoffe, die Infos reichen, um eine Antwort zu geben, für
die ich mich schon mal im voraus bedanke!

Renate

Liebe Renate,

meine Schwester leidet auch an Fibromyalgie. Da sie nicht gut mit Dem Internet umgehen kann, habe ich nach Infos im Netz gesucht. Meiner Meinung nach ist die FIBROMYALGIE-WEB-SITE http://www.fibromyalgie-netzwerk.de/ die beste Informationsquelle. Unter http://www.fibromyalgie-netzwerk.de/page46.html finden Sie Übungen aus einer Bewegungstherapie für Fibromyalgie-Patienten (von Sharon R. Clark). Und 12 Tipps gibt es unter der URL http://www.fibromyalgie-netzwerk.de/page21.html:
1-Akzeptieren Sie die Diagnose Ihrer Erkrankung und planen Sie einen richtigen und angebrachten Umgang damit (auf die korrekte Diagnose folgt eine angemessene Behandlung).
2-Haben Sie Geduld, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut, genau wie Ihre Erkrankung nicht von heute auf morgen entstand. Es dauert Zeit, sich zu erholen und wieder etwas gesünder zu werden.
3-Setzen Sie sich feste Ziele, erreichbare Ziele in den Bereichen Arbeit, Erholung und soziale Aktivitäten.
4-Kanalisieren Sie Ihren Arger weg von der Erkrankung und nutzen Sie diese Energie, damit es Ihnen besser geht.
5-Reduzieren Sie - mit Hilfe Ihres Arztes - Ihren Verbrauch an Arzneimitteln.
6-Bauen Sie sich körperlich auf - Bewegen Sie sich! Wer körperlich fit ist, ist widerstandsfähiger.
7-Entspannen Sie sich. Menschen, die nicht entspannen können, haben eine verspannte Muskulatur und dies verschlimmert Ihren Zustand.
8-Beschäftigen Sie sich, um sich von den Symptomen abzulenken.
9-Überfordern Sie sich nicht (keine Übertreibungen)!
10-Suchen Sie Unterstützung und nicht Mitleid.
11-Werden Sie Mitglied in einer Selbsthilfegruppe.
12-Denken, handeln und bleiben Sie positiv.

Meine Schwester ist mittlerweile in einer Selbsthilfegruppe und bekommt regelmässig Post von einer mailing-Liste (Adressen finden Sie unter der angegebenen URL).Ihre Erfahrung hat gezeigt: jeder Mensch ist anders und reagiert auf die angebotenen Therapien unterschiedlich.Sie hat gute Erfahrungen gemacht mit einer Schmerztherapie, die die schlimmsten Schmerzen gelindert hat. Dann war sie auch wieder bereit sich zu bewegen und sogar sportliche Aktivitäten zu unternehmen. Die Muskeln wurden gelängt und gestärkt und die Bewegung hat ihnen gut getan. Allmählich konnte der Arzt dann die Dosis der Schmerzmittel verringern.

Meine Schwester und ich wünschen Ihnen alles Liebe und viel Erfolg bei dem Kampf gegen die Krankheit.

Sissi de Vries

Danke!!!o.w.T.

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Hallo Renate!

Seit gestern weiß ich, dass ich wohl an Fibromyalgie leide!

Wie schon gesagt, wird nur allzu gern diese Diagnose gestellt, wenn der Arzt ratlos ist.

Auch ich bekam einmal diese Diagnose!
Die Tabletten, die ich bekam, halfen mir nicht, Spritzen musste ich selbst bezahlen.

Dann aber hatte ich das unwahrscheinliche Glück, dass mein Arzt in Urlaub ging und ich wegen der unerträglichen Schmerzen die Vertretung aufsuchte.

Heute weiß ich, dass ich nicht Fibromyalgie sondern cP habe, und ich bekomme eine Therapie, die es mir erlaubt, mich nahezu schmerzfrei zu bewegen!

Liebe Grüße und alles alles Gute!

Hanna