Mein Kater (15 1/2, BKH) hat eines an der linken Seite, Höhe Schulterblätter/Rippenansatz.
OP April letzten Jahres (wobei es hier wohl eine verstopfte Talgdrüse war, die einen Abzeß gebildet hat)
OP 06.05.09, 3. OP 23.07., 4. OP letzte Woche Mittwoch.
Es geht ihm gut, er hat aber deutlich abgenommen. Die OP verträgt er gut, keine Probleme danach.
Aber es stellt sich doch eben die Frage, wie es weiter geht…
Meine damalige Katze Lisa hatte auch ein Fibrosarkom re. seitlich.
OP da war das Teil ca. Haselnußgroß u. wurde als FS diagnostiziert.
OP sofort nachdem wieder etwas gespürt wurde
OP nachdem das Fibrosarkom gleich an 3-4 Stellen wieder gefühlt werden konnte.
Nach dieser letzten OP (da hatte der Tumor schon so weit gestreut, daß der Schnitt ca. 10 cm lang war), wurde mir klar, daß es kein entrinnen gab.
Die Tierärztin schlug mir - jetzt halt Dich fest : eine CHEMOTHERAPIE bei der armen Katze vor, die ich ohne eine Bedenkzeit zum entsetzen der TÄ sofort ablehnte.
Meine liebste Schnurrnase lebte dann ca. noch 6 Monate gut. Als die Tumore so groß waren, daß es Probleme gab durch das Katzentörchen zu kommen, diese ab und an aufplatzten und sich der Allgemeinzustand verschlechterte, mußten wir den Schritt der Schritte gehen.
Wir ließen einen anderen TA zu uns nach Hause kommen, so konnten wir in vertrauter Umgebung und weniger aufregend für das Tier, Abschied voneinander nehmen. Der TA sagte zu unserer Beruhigung auch noch, daß es wohl genau der richtige Zeitpunkt gewesen wäre. Nicht zu früh und nicht zu spät. Auch er würde nie und nimmer einer Katze die Qualen einer Chemo zumuten. Desweiteren operiert „er“ bei einem Fibrosarkom noch nichtmal ein zweites Mal.
Hoffe Dir etwas geholfen zu haben. Und wünsch Euch noch eine schmerzfreie, angenehme, schöne verbleibende Zeit miteinander.
Danke für Deine netten Worte. Tja, er hat schon insgesamt nur noch 5 kg, bei einem Kater, der ursprünglich mal Garfield ähnelte… kastrierter Brite eben.
Chemo würde ich auch nie machen.
Unser TA hat neben sich selbst noch eine MA in der Praxis, wir sehen das alle 3 ähnlich. Solange es ihm gut geht, ist es okay.
Wir haben noch nicht einmal geschallt oder per CT o. ä. geschaut, wie es „innen“ aussieht. Denn was würde ich machen, wenn ich es wüßte? Mich verrückt…
Er frisst, „spielt“ auch hier mit. Wenn das mal anders wird, gibt es nur einen Weg. Ich hoffe zwar, daß er noch lange nicht nötig ist, aber ich glaube es nicht. Im Januar wird er 16, hoffentlich erlebt er die noch. Dann sehen wir weiter.
Aber die Idee, den TA herkommen zu lassen, ist gut. Müßte ich mal weiterdenken und ihn fragen, ob er machen würde. Er hat seine Praxis 200 m von hier…
Fibrosarkome sind bösartige Tumore und metastasieren immer. Die Ablehnung einer Chemotherapie ist korrekt, selbst beim Menschen ist das nur eine sinnlose Quälerei. Ich würde den kater beobachten und wenn er offensichtlich Schmerzen hat, würde ich ihn einschläfern lassen.
Im übrigen sind die Ratschläge von Carmen gut und nur zu unterstreichen.
Zitat:
Zur Entstehung des Fibrosarkoms wird fälschlicherweise immer wieder die Leukose Impfung verantwortlich gemacht- was wissenschaftlich nachweisbar nicht stimmt.
Dieses falsche Denken entstand, da man weiss, dass Leukose Krebs auslöst und so hat man sich vorgestellt, dass die Leukoseimpfung verantwortlich ist für das Fibrosarkom, dass am Impfort entsteht.
Am Impfort kann es zu einer entzündlichen Reaktion kommen, was als leichte Hauterhebung (Knubbel) fühlbar wird. Nach 2 – 3 Monaten bildet sich dieser Knoten zurück; solche Erhebungen können übrigens auch bei jeder anderen Injektion unter die Haut entstehen!
Quelle: Dres. Niderau u. Rogalla
Bei dem Fall meiner Katze, und bei zwei weiteren die ich zu dieser Zeit kennenlernte, waren die Tumore allerdings weit von der Impfstelle entfernt.
ich denke, die Verwechselung ist auf Deiner Seite.
Zitat:
Zur Entstehung des Fibrosarkoms wird fälschlicherweise immer
wieder die Leukose Impfung verantwortlich gemacht- was
wissenschaftlich nachweisbar nicht stimmt.
Nein, ich spreche vom vakzine-assoziierten Fibrosarkom, welches isbesondere in Verbindung mit der Tollwutimpfung gebracht wird.
Dieses falsche Denken entstand, da man weiss, dass Leukose
Krebs auslöst und so hat man sich vorgestellt, dass die
Leukoseimpfung verantwortlich ist für das Fibrosarkom, dass am
Impfort entsteht.
Am Impfort kann es zu einer entzündlichen Reaktion kommen, was
als leichte Hauterhebung (Knubbel) fühlbar wird. Nach 2 – 3
Monaten bildet sich dieser Knoten zurück; solche Erhebungen
können übrigens auch bei jeder anderen Injektion unter die
Haut entstehen!
Quelle: Dres. Niderau u. Rogalla
Leider fehlt der Zusammenhang dieses Zitats. Es scheint sich aber nicht um einen Bericht zum VAF zu handeln.
Bei dem Fall meiner Katze, und bei zwei weiteren die ich zu
dieser Zeit kennenlernte, waren die Tumore allerdings weit von
der Impfstelle entfernt.
Das ist gut möglich. Nicht jedes FS hat etwas mit Impfungen zu tun.