mein Benjamin-Ficus wirft seit einigen Wochen Blätter ab (bis zu 30 pro Tag), vorher werden sie gelb oder gelbgrün. Die Pflanze sieht schon etwas schütter aus. Schädlinge oder Pilzbefall habe ich nicht festgestellt. An der Pflege (alle 8 bis 14 Tage kräftig gießen, hin und wieder einsprühen, ein paar mal im Jahr Flüssigdünger ins Gießwasser) habe ich nichts geändert. Die einzige Schadursache, die mir einfällt, ist Kälte durch zu langes Lüften. Wer weiß Rat oder Hilfe?
Ficus füllt im Laufe der Zeit den Topf komplett mit Wurzeln aus. Es kann dann sein, dass kein Wasser mehr in das Substrat hinein kommt.
Andere Problematiken: Zu wenig Licht oder auch Parasiten: Ich hatte z.B. Probleme mit Tripsen. Auch Schildläuse gehen an die Pflanzen.
Guck mal genau hin.
Udo Becker
ich hoffe gemeinsam mit Dir auf hilfreiche Antworten.
Mein 6-jähriger Ficus wirft seit einger Zeit ebenfalls extem viele Blätter ab und sieht schon ganz schütter aus.
Er steht nicht in kalter Zugluft. Er steht, wo er immer stand. Und an der Pflege habe ich auch nichts verändert.
Bin am Überlegen, ob ich ihn baldmöglichst umtopfen soll. Der Topf ist relativ klein. Neue Erde - neue Kraft?
Bin mir nicht sicher, ob es die geeignete Zeit ist.
Ich hab auch einen Ficus, der auch seine Blätter verliert. Ich hab festgestellt, dass er Parasiten in der Erde hat.
Er lässt auch die Blätter fallen.
Es kann aber auch sein, dass er sein Blattwerk einfach erneuern will, schau mal nach ob er frische Triebe bekommt mit neuen Blättern.
Die warme Heizungsluft in dieser Jahreszeit, kann natürlich auch mitwirken.
Aber an einen Kälteschaden glaube ich nicht, dann müsste es schon ziemlich kalt gewesen sein, und wenn dann müsste er überleben, denn ich hab schon mal meinen Ficus im Freien gelassen und der Frost ist drüber, die Blätter sind dann abgefallen, aber er hat wieder frisch ausgetrieben.
Ich hab auch einen Ficus, der auch seine Blätter verliert. Ich
hab festgestellt, dass er Parasiten in der Erde hat.
Hallo Jule,
vielen Dank. Die Erde hatte ich noch nicht untersucht, will ich bei Tageslicht nachholen. Kannst Du hier berichten, wie die Schädlinge in der Erde heißen oder wie sie aussehen?
FG, Martin
Bin am Überlegen, ob ich ihn baldmöglichst umtopfen soll. Der
Topf ist relativ klein. Neue Erde - neue Kraft?
Bin mir nicht sicher, ob es die geeignete Zeit ist.
ich habe meinen letztes Jahr Anfang Dezember umgetopft und den neuen Topf gleich deutlich größer gewählt; ist ihm damals gut bekommen; allerdings wirkte er auch vor dem Umtopfen recht vital; wann im Allgemeinen die beste Zeit dafür ist, weiß ich nicht.
die Schädlinge in der Erde heißen oder wie sie aussehen?
sie sind sehr klein und nur bei genauem hinsehen sieht man sie. Ich vermute mal das es Springschwänze sind, die lieben die Feuchtigkeit und zuviel Wasser hab ich ihm glaub ich gegeben. Die sind eigentlich nicht Schädlich, sie fressen abgestorbene Pflanzenteile, aber zu nass mag ein Ficus nunmal nicht.
Wenn es zu Nass und zu warm ist können auch Trauermückenlarven ein Problem sein. die sind weiß, länglich und haben einen schwarzen Kopf, auch wieder sehr klein diese können auch an den Wurzeln fressen.
Am besten ist es denke ich den Ficus umtopfen, und dabei so viel von der alten Erde wegzumachen wie möglich. Dabei siehst du auch ob die Wurzeln noch schön weiß sind oder einen Schaden haben. beim Umtopfen kannst du auch die Wurzeln ein wenig einkürzen, das fördert neues Wurzelwachstum.
Selbst wenn doch nichts in der Erde ist, ist es kein Schaden für die Pflanze.
Solange sie noch klein sind, stehen sie in der Regel dichter am Fenster und das Licht reicht auch im Winter aus. Aber je größer die werden, desto weiter müssen sie von Fenster abrücken und desto mehr von ihnen steht im Dunkeln und dann reicht’s nicht, um das Blattwerk zu erhalten.
Du kannst dem grünen Kind eine Pflanzenlampe für den Winter spendieren. Oder die Gelegenheit nutzen und ihn im späten Winter zurückschneiden (das ist je nach den Lichtverhältnissen Anfang bis Ende Februar); im zeitigen Frühjahr wird er dann wieder austreiben.
Deinem Ficus ist’s zu finster…
Solange sie noch klein sind, stehen sie in der Regel dichter
am Fenster und das Licht reicht auch im Winter aus. Aber je
größer die werden, desto weiter müssen sie von Fenster
abrücken und desto mehr von ihnen steht im Dunkeln und dann
reicht’s nicht, um das Blattwerk zu erhalten.
das klingt plausibel. Tatsächlich sind die dem Fenster zugewandten Zweige am wenigsten vom Blattverlust betroffen.
Du kannst dem grünen Kind eine Pflanzenlampe für den Winter
spendieren. Oder die Gelegenheit nutzen und ihn im späten
Winter zurückschneiden (das ist je nach den Lichtverhältnissen
Anfang bis Ende Februar); im zeitigen Frühjahr wird er dann
wieder austreiben.
hab die Erde heute bei Tageslicht untersucht und weder Trauermückenlarven noch andere Schädlinge festgestellt. Umgetopft hatte ich den Ficus vor gut einem Jahr. Ich schätze, es fehlt ihm tatsächlich an Licht, wie Sibylle oben geschrieben hat.
hab die Erde heute bei Tageslicht untersucht und weder
Trauermückenlarven noch andere Schädlinge festgestellt.
Umgetopft hatte ich den Ficus vor gut einem Jahr. Ich schätze,
es fehlt ihm tatsächlich an Licht, wie Sibylle oben
geschrieben hat.
Alles klar, dann hab ich jetzt wenigstens das Problem bei meinem Ficus diagnostiziert .
Von den Blättern her sieht er auch so aus als ob er Thrips hätte, hab keine gesehen, aber die hinterlassen so silbergraue stellen auf den Blättern.
Ich wünsche dir viel gelingen mit deinem Ficus
FG, Jule