Fiese Kollegin

Wie geht man mit so einer Kollegin um?
Unangenehme Arbeit schiebt sie auf andere ab.
Mehrarbeit ebenso.
Sie ist nicht qualifiziert, zu den Kunden unfreundlich.
Wen sie etwas will, kann sie unheimlich lieb und nett sein.
Sie kommandiert am liebsten rum, kocht gerne Kaffee, ist überall dabei, vor allem beim Festen. Trinkt gerne Sekt und macht denen, die ihr helfen, gerne Geschenke und Komplimente.
Den Vorgesetzten kriecht sie immer in den „A…“ (Entschuldigung).
Zeigt ihr jemand die Stirn, widerspricht oder weigert sich ihre Arbeit mitzumachen, der wird gemobbt. Diese Kollegin wird dann ausgegrenzt, schlecht gemacht und da sie sich blendend mit den Vorgesetzten versteht, irgendwann entlassen.
Viele haben Angst vor ihr und reden dauernd hinter ihrem Rücken über sie.
Einige haben sich schon bei den Vorgesetzten beschwert, was dann aber wieder bei ihr gelandet ist und die Schikanen größer wurden.
Einige sind mit ihr befreundet, die machen alles für sie und sie überhäuft sie mit Lob und Geschenken.
Das Arbeitsklima ist sehr schlecht.
Das alles findet in einem Verein statt.
Ich bin dort ehrenamtlich tätig, habe mir ihr gott sei dank nicht so viel zu tun, aber ich finde das Verhalten von ihr und von den Vorgesetzten (Vorstand) bedenklich. Einige der Kolleginnen heulen sich bei mir aus.
Wer hat hier einen Rat?
Petra

Hallo Petra

Es ist wie bei einer Schafsherde wenn der Wolf kommt. Jedes Schaf rennt weg und ist froh, wenn der Wolf ein anderes frisst. Täten sich aber alle Schafe zusammen könnten sie den Wolf ohne Probleme totbeißen.

Das ist auch das Schema nach dem alle Diktaturen dieser Welt funktionieren und wie sie beendet werden.

Die fiese Kollegin kann sich immer nur einen von Euch herauspicken, nicht alle zugleich.

Also schaut dass ihr eine geschlossene Front gegen sie bildet und sie sozial ausgrenzt (Ansprechverbot). Alle setzen sich beim Mittagsessen weg von ihr. Wichtig ist ein freundschaftliches Kommunikationsnetz, wenn sie versucht jemanden herunterzuputzen, dann muss er/sie es sofort den anderen weitererzählen, damit eine geschlossene Front dagegen gebildet werden kann. Spätestens dann wenn sie niemanden findet, auf den sie ihre Arbeit abwälzen kann, gerät sie in ernste Probleme.

Wenn nämlich die Führungsebene feststellt dass die Speichelleckerin als Sklaventreiber nicht mehr funktioniert, dann wird sie wie eine heiße Kartoffel fallengelassen.

Es geht nicht um Rachegefühle sondern nur darum einen schädlichen Menschen in seine Schranken zu weisen. Mit netten Worten erreichst Du gar nichts.

Ich weiss nicht ob ihr das schafft, oder vielleicht noch eine bessere Löung findet.

Viel Glück

Hi,

eine sehr schwierige Situation…

Vielleicht hilft folgende Seite
http://www.mobbing-help.de/PC/neu/wahrheit.htm

Schöne Grüße
Cirwalda

P.S. Ich habe die Zeit, in der ich Opfer von Mobbing war, überstanden…

Also schaut dass ihr eine geschlossene Front gegen sie bildet
und sie sozial ausgrenzt (Ansprechverbot). Alle setzen sich
beim Mittagsessen weg von ihr. Wichtig ist ein
freundschaftliches Kommunikationsnetz, wenn sie versucht
jemanden herunterzuputzen, dann muss er/sie es sofort den
anderen weitererzählen, damit eine geschlossene Front dagegen
gebildet werden kann. Spätestens dann wenn sie niemanden
findet, auf den sie ihre Arbeit abwälzen kann, gerät sie in
ernste Probleme.

Wenn nämlich die Führungsebene feststellt dass die
Speichelleckerin als Sklaventreiber nicht mehr funktioniert,
dann wird sie wie eine heiße Kartoffel fallengelassen.

Hallo Gerold,
sind das nicht genau die Kernpunkte des Mobbings, die Du da beschreibst? Es gibt kein „Positives Mobbing“! Ein Rezept für diesen Fall habe nicht aber nach meinem Gefühl muss da in Richtung Offenes Gespräch gearbeitet werden. Das sollte ohne Schuldzuweisungen geschehen, man sagt z.B. dass man sich in diesem Arbeitsklima nicht wohlfühlt und dass man darunter leidet. Es gibt für solche Gespräche Anleitungen. Weiter oben ist schon eine Hilfe für Mobbingopfer empfohlen worden.

Schöne Grüße

Uli

Wie geht man mit so einer Kollegin um?
Unangenehme Arbeit schiebt sie auf andere ab.
Mehrarbeit ebenso.

Sozusagen die schwierigen Fälle.
Betrachtet das alch Chance. Das kann euch doch nur stärken und die Faule wird durch das nicht lösen schwieriger Fälle nur dümmer!

Sie ist nicht qualifiziert, zu den Kunden unfreundlich.

Um so freundlicher seit Ihr! Es ist euer Arbeitsplatz, wenn die Kunden ausbleiben, ist niemandem geholfen.
Wenn sich die Kunden beim Chef beschweren, dann doch über die, die unfreundlich war.

Wen sie etwas will, kann sie unheimlich lieb und nett sein.

Das ist doch mal was positives, also hat diese Kollegin doch auch gute Seiten.

Sie kommandiert am liebsten rum, kocht gerne Kaffee, ist
überall dabei, vor allem beim Festen. Trinkt gerne Sekt und
macht denen, die ihr helfen, gerne Geschenke und Komplimente.

Weil sie sonst nicht mit guten Leistungen hervor stechen kann, versucht sie sich auf diese Art wichtig zu machen. Lasst sie einfach links liegen, konzentriert euch auf eure Arbeit, damit die hervorragend erledigt wird. Euer Chef sieht das sehr genau, wer was macht und wer nichts Gescheites fertig bringt.
Mir persönlich ist Kaffee kochen oder vielleicht noch aufwaschen lästig. Ich sitze lieber fleißig an meinem Arbeitsplatz und habe immer sehr viel zu tun.

Den Vorgesetzten kriecht sie immer in den „A…“
(Entschuldigung).

Würdet ihr das etwa auch gern tun?

Zeigt ihr jemand die Stirn, widerspricht oder weigert sich
ihre Arbeit mitzumachen, der wird gemobbt. Diese Kollegin wird
dann ausgegrenzt, schlecht gemacht und da sie sich blendend
mit den Vorgesetzten versteht, irgendwann entlassen.

Wenn ich meinem Chef durch meine bessere Arbeitsleistung zeige, das ich viel mehr kann als die Wichtigtuerin, wird er schon wissen was er an mir hat.

Viele haben Angst vor ihr und reden dauernd hinter ihrem
Rücken über sie.

Sei untatelig in deinen Worten. Sprich mit Ehrichkeit. Sage nur was du auch meinst. Verwende das Wort nicht um gegen dich selbst zu sprechen oder mit anderen oder über andere zu klatschen. Verwende das Wort in Richtung von Wahrheit und Liebe.

Einige haben sich schon bei den Vorgesetzten beschwert, was
dann aber wieder bei ihr gelandet ist und die Schikanen größer
wurden.

Darüber lacht ein Chef nur und tut das ab als Ziggenarlarm!
Klärt das selber über besonders gute Leistungen von euch selbst.

Einige sind mit ihr befreundet, die machen alles für sie und
sie überhäuft sie mit Lob und Geschenken.

So ein böser Mensch ist das also gar nicht, sie hat auch Freunde.

Das Arbeitsklima ist sehr schlecht.

Da trägt wohl jeder seinen Beitrag hinzu.

Das alles findet in einem Verein statt.

Ob Verein oder Unternehmen, das ist vollkommen egal.

Ich bin dort ehrenamtlich tätig, habe mir ihr gott sei dank
nicht so viel zu tun, aber ich finde das Verhalten von ihr und
von den Vorgesetzten (Vorstand) bedenklich. Einige der
Kolleginnen heulen sich bei mir aus.

Sei für andere da, wenn sie sich ausheulen wollen, beziehe aber keine Partei!

Wer hat hier einen Rat?

Ich hoffe das dieser Rat euch nicht allzu großen persönlichen Scherz zufügt.
Aber genau so habe ich Mopping überstanden !!!

Liebe Grüße
Flotte Lotte

ot

Ziggenarlarm!

Wie wandlungsfähig doch die deutsche Sprache ist!

Erstaunt:
Anja
(Zicke)

Die unterdrücken Arbeitskollegen sollen diesen Störenfried nicht gleich steinigen. Aber mit ein bischen „bitte bitte sei doch in Zukunft netter“, ist nichts zu erreichen. Nicht alle Menschen akzeptieren ethische Regeln.

Ohne kollektiven Druck geht hier nichts. Diese Person muß ganz deutlich spüren, dass sie in Zukunft in diesem Betrieb keine Macht mehr über andere hat.

Gruß
Gerold

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Entschuldigung,
hast natürlich Recht, habe in dem Moment mehr an eine Ziege gedacht. Aber das ist nicht der einzigste Fehler in dem Text.
Habe ich jetzt auch erst nach nochmaligem durchlesen gesehen. Beim nächsten mal lese ich den Text vor dem absenden.
Versprochen!
Flotte Lotte

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

Darüber lacht ein Chef nur und tut das ab als Ziggenarlarm!
Klärt das selber über besonders gute Leistungen von euch
selbst.

das wäre schön, ist aber doch blauäugig anzunehmen, dass Chefs nicht auch nur Menschen sind. Nicht immer erkennt ein Chef, wer der Arschkriecher ist und wer wirklich Leistung bringt.

Gruß
Cess

Hallo Cess,

da magst du Recht haben. Leider ist es aber immer wieder zu erleben, dass Menschen, die sich „beschweren“ nicht ernst genommen werden. Bzw. Chef dann meint, der „Beschwerer“ schwärzt Kollegen an, was keinen guten Eindruck hinterlässt.

Es ist schwer einzuschätzen, wie man sich verhalten soll.

Am besten finde ich, das direkte Gespräch mit der „Delinquentin“ zu suchen (unter Zeugen und sehr sachlich). Das zeigt zum einen IHR, dass „es“ auffällt und nicht ohne „Murren“ hingenommen wird.

Andererseits wirft es aber auch ein klares Licht auf die KollegInnen. Sie schwärzen SIE nicht einfach beim Chef an, sondern versuchen eine Einigung auf „Augenhöhe“ zu erreichen.

Grüße
Demenzia

1 „Gefällt mir“

Jepp,

Am besten finde ich, das direkte Gespräch mit der
„Delinquentin“ zu suchen (unter Zeugen und sehr sachlich). Das
zeigt zum einen IHR, dass „es“ auffällt und nicht ohne
„Murren“ hingenommen wird.

stimme vollkommen zu. Gespräch mit dem Betroffenen suchen, aber nicht zum Chef rennen und „petzen“, ich bin der Meinung, letzteres bringt gar nichts. Und wenn das Gespräch nichts bringt, kann man sie immer noch meiden - allerdings halte ich die weiter unten vorgeschlagene Form auch schon wieder für Mobbing. Man muss es ja nicht übertreiben - und sich vor allem nicht auf die selbe Stufe stellen.

Gruß
Cess

So ist es! Wer weiß schon, in welchem Verhältnis der Chef mit der „Fiesen Kollegin“ steht.
Wenn ich jemanden an der Stelle verpetze, stelle ich mich mit dieser Person auf eine Ebene, d.h. ich bin dann auch nicht viel besser und es drückt eher eine gewisse Hilflosigkeit aus.

Habt ihr schon mal Männer beobachtet, die würden niemals zum Chef rennen und ihren Kollegen verpetzen. Da geht ein ganz anderer Rivalitätskampf ab.
Daher ist auch zu überlegen, ob ich einen Mann oder eine Frau als Chef habe. Männer sind von solch Prozedere nur angenervt.

Nur durch eine gute Arbeit (die sie selber nicht lösen konnte) habe ich erreicht, dass ICH beim Chef bei wichtigen Besprechungen dabei bin und die vermeidliche „fiese Kollegin“ den Kaffee serviert. Das ist dann immer meine Stunde wo ich innerlich schmunzeln kann.

Ich vermute, daß dort allen Mitarbeitern die Hände gebunden sind! Und eine Einheitlichkeit, wie vorgeschlagen wurde, würde es nie geben.

Meiner ERfahrung nach finden sich immer DIE Leute zusammen, die zusammen passen!
Ich hatte schon einige Arbeitsplätze und irgendwie haben die Leute auch immer „zusammengepasst“.

Auf ner Arbeitsstelle entscheidet ein Chef, wer dazu passt-- in einem Verein „findet“ sich soetwas „wie von alleine“.

Man kann nur zwei Sachen tun- sich ändern oder die Situation!
Bedeutet:
Entweder man lernt damit zu leben-- oder man muss gehen!!

Ganz offensichtlich macht dieser Person diese Macht, die sie hat sehr viel Spass (gefällt ja auch vielleicht hinterm Rücken dem Chef- dieses Verhalten :wink: )…und es gibt auch genug, die es mitmachen!!

Zu jeder Beziehung gehören zwei-- und die müssen das Spielchen mitmachen- und es liegt an Jedem, ob er es mitmacht oder eben lässt!

Ändern wird man jedenfalls an diesen Strukturen GAR NICHTS-- wenn man alleine ist- dafür spielen zu viele dieses Spielchen mit!

Kitty

Hallo Flotte Lotte! Es kann auch vorkommen, daß der Chef so eine Fiese Kollegin „reinsetzt“, um ein „Ohr“ im Team zu haben. Dann ist alles für ihn schrecklich einfach: Er weiß alles und „hat keine Schuld“, und reibt sich abends die Hände, weil er weiß, wie sich das Team „zerstückelt“. M.E.: Kündigen und etwas Wahreres suchen… Gruß Erika