meine Frage bezieht sich auf die aktuellen Vorwürfe an die FIFA, Bestechungsgelder im Zusammenhang mit der Vergabe von Fußballweltmeisterschaften entgegengenommen zu haben.
Was ich nicht verstehe: die FIFA ist doch Inhaberin sämtlicher WM-Rechte, also sozusagen Besitzerin der WM. Sie könnte damit doch hochoffiziell den Zuschlag zur Ausrichtung einer WM einfach dem Meistbietenden erteilen?
Warum gelten Zuwendungen an die FIFA (zwecks Stimmenkauf) als Korruption, wo dieselben Beträge doch ganz einfach als Auktionserlöse fließen könnten? Die Einnahmen könnten dann ja ähnlich verbucht werden wie jetzt schon z.B. die Beträge für die Fernsehrechte (dieses Geld gefährdet schließlich auch nicht die „Gemeinnützigkeit“). Die Vorsitzenden der Mitgliedsverbände bekämen ihr Scherflein dann nicht direkt vom Gastgeberland, sondern ganz normal von der FIFA-Zentrale.
Die ethisch-moralischen Aspekte möchte ich der Einfachheit halber hier mal aussen vor lassen.
über die Vergabe der FußballWM entscheidet der Exekutiv-Ausschuss/ Exekutivkomitee der FIFA.
Nach der Satzung entscheides das Komitee über die Vergabe und nicht die Geschäftsführung der FIFA.
Weltweit mit gaaanz wenigen Ausnahmen gilt die Beeinflussung eines „Entscheiders“ durch Zuwendungen gleich welcher Art als Korruption/Bestechung.
Die FIFAA gilt juristisch als Verein und zahlt in der Schweiz keine Steuern.
Ob Korruption oder Bestechung, wer eine Zahlung ohne Gegenleistung erhält, macht sich strafbar, wobei dies auf den Zahlenden als auch auf den Empfänger zutifft.
Wäre der Sitz der FIFA in Deutschland oder USA oder oder oder, gäbe es Blatter schon seit Jahren nicht mehr.
Eine Frage wird in der Öffentlichkeit nicht diskutiert: für was bekam Karz-Heinz Rummenigge 2 Rolex-Uhren im Wert von mehr als 100.000 € geschenkt? Er kam direkt aus Kater zurück.
Da Rummenigge kein Amtsträger ist, gelten die strengen Regeln für Vorteilsannahme nicht.
FAZIT: Muß auf ein Entscheidungsträger Einfluß genommen werden, schickt man eine Privatperson und keinen Amtsträger:wink:
Eine Frage wird in der Öffentlichkeit nicht diskutiert: für
was bekam Karz-Heinz Rummenigge 2 Rolex-Uhren im Wert von mehr
als 100.000 € geschenkt? Er kam direkt aus Kater zurück.
Da Rummenigge kein Amtsträger ist, gelten die strengen Regeln
für Vorteilsannahme nicht.
Er ist ja auch wegen Steuerhinterziehung vorbestraft. Die Uhren wurden einfach geschmuggelt.