Fileserver - was wird benötigt?

Liebe Experten,

meine Frage passt überall und nirgends - daher ins allgemeine Forum…

Möchte gerne die gesammelten Mediendaten des Hauses (ca. 300 DVDs, paar GB Mp3s u. Fotos) auf einem Fileserver bunkern und den Workstations (div. Laptops und zukünftige MediaPC´s) zur Verfügung stellen.

Folgende Fragen:

Was wird an Hardware benötigt - Festplatten sind klar, je mehr desto besser. Aber…

*) Gehäuse?
*) Prozessor/Mainboard/Arbeitsspeicher - kann ich vorhandes nutzen od. wg. Stromsparen was „neues“ (zB Intel Atom)?
*) What kind of HDD´s?
*) Betriebssystem (Mac + Pc greifen darauf zu - und ich kenn mich Nüsse mit Linux aus)?
*) Raid notwendig und sinnvoll? Halbiert schliesslich die Festplatten.
*) Verbindung via Wlan od. Lan-Kabel? Bei Kabel - wie lang maximal?

Mir düngt das wars fürs erste … :wink: Danke für die geschätzten Antworten!

lG aus Wien
Mi

Hallo,

Was wird an Hardware benötigt - Festplatten sind klar, je mehr
desto besser. Aber…

Nein, je weniger, umso besser. Wenn du 1 TB Platz brauchst, nimmst Du nicht 10 x 100 GB HDD.

*) Gehäuse?

Egal. Sollte gut belüftet sein und daher nicht zu knapp bemessen.

*) Prozessor/Mainboard/Arbeitsspeicher - kann ich vorhandes
nutzen od. wg. Stromsparen was „neues“ (zB Intel Atom)?

Weiß hier jemand, was bei dir vorhanden ist? Grundsätzlich geht alles.

*) What kind of HDD´s?

Für den Dauerbetrieb am besten Server HDD, also SAS, SCSI oder SATA, die für Dauerbetrieb ausgelegt sind.

*) Betriebssystem (Mac + Pc greifen darauf zu - und ich kenn
mich Nüsse mit Linux aus)?

Ein Mac kann problemlos auf Linux und Windows zugreifen. Wenn Du Dich mit Linux nicht auskennst, solltest Du lieber Windows nehmen.

*) Raid notwendig und sinnvoll? Halbiert schliesslich die
Festplatten.

Nicht in jedem Fall. Kommt auf das RAID Level an. Man kann mit RAID höhere Sicherheit oder höhere Geschwindigkeit realisieren.

*) Verbindung via Wlan od. Lan-Kabel? Bei Kabel - wie lang
maximal?

Ethernet RJ 45 bis 100 Meter. Mit aktiven Komponenten auch mehr. Glasfaser geht inden Kilometerbereich. WLAN je nach Gebäudebeschaffenheit.

Mir düngt das wars fürs erste … :wink: Danke für die
geschätzten Antworten!

Ein paar mehr Infos, was du genau vorhast wären sicher hilfreich.

Gruß

S.J.

lG aus Wien
Mi

Nein, je weniger, umso besser. Wenn du 1 TB Platz brauchst,
nimmst Du nicht 10 x 100 GB HDD.

Bezog sich natürlich auf die Speicherkapazität - denke an 2 TB+

*) Prozessor/Mainboard/Arbeitsspeicher - kann ich vorhandes
nutzen od. wg. Stromsparen was „neues“ (zB Intel Atom)?

Weiß hier jemand, was bei dir vorhanden ist? Grundsätzlich
geht alles.

Ein Hofer PC kugelt daheim herum (Hofer in Ö = Aldi in D) - Medionkiste mit … P4 2,5 GHZ, 512 Ram, übliches 2001er Spielzeug

Ein Mac kann problemlos auf Linux und Windows zugreifen. Wenn
Du Dich mit Linux nicht auskennst, solltest Du lieber Windows
nehmen.

okey - xp od. eine der Serverausgaben?

Nicht in jedem Fall. Kommt auf das RAID Level an. Man kann mit
RAID höhere Sicherheit oder höhere Geschwindigkeit
realisieren.

mhm - also ab ins Wiki nachlesen *g*

Ethernet RJ 45 bis 100 Meter. Mit aktiven Komponenten auch
mehr. Glasfaser geht inden Kilometerbereich. WLAN je nach
Gebäudebeschaffenheit.

Unser Haus ist zwar gross, aber nicht die Neverlandranch :wink:)) 16 x 10 bebaute Fläche (Keller, EG, 1 OG)…da reicht also Ethernet…

Ein paar mehr Infos, was du genau vorhast wären sicher
hilfreich.

Auf dem Server sollen ienfach alle Mediendatein der Familie gebunkert werdne, maximal 2 Leute gleichzeitig Zugriff; via Kabel in (fast) alle Räume des Hauses (macht man dann eig. Dosen?) Derjenige der was braucht verbindet sich dann entweder via MediaPC (something like MacMini) und holt sich den Stoff den er braucht… so stellt sich der kleine Michi halt die Welt vor :wink:

Gruß

Regruß

S.J.

M.O.T.

Hallo,

Auf dem Server sollen ienfach alle Mediendatein der Familie
gebunkert werdne, maximal 2 Leute gleichzeitig Zugriff; via
Kabel in (fast) alle Räume des Hauses (macht man dann eig.
Dosen?) Derjenige der was braucht verbindet sich dann entweder
via MediaPC (something like MacMini) und holt sich den Stoff
den er braucht… so stellt sich der kleine Michi halt die
Welt vor :wink:

für soetwas reicht der vorhandene PC mit einem beliebigen Windows ab 2000 eigentlich aus. Wenn der Server jedoch rund um die Uhr laufen soll, muss man sich drauf einstellen, dass evetuell irgendwann die Kiste wegen Altersschwäche stirbt.

Wenn du allerdings einen Platz hast, wo Lautstärke nicht unbedingt ein Thema ist (z.B. Keller) würde ich ggf. bei Ebay einen richtigen Server ersteigern. Du bekommst schon super leistungsfähige Server, z.B. von Dell in der Multi CPU Xeon Klasse mit Gigabit und 4 GB Ram für unter 300 Euro. Kleineres noch viel günstiger. Die sind für echten Dauerbetrieb ausgelegt, bieten z.T. Fernwartungsmöglichkeiten, haben RAID Controller, also alles, was man braucht.

Ich habe gerade heute Abend einen Dell Poweredge 2400 (2 x P-III 1 GHz, 1 GB Ram) abgeholt, den ich für ganze 6 Euro bei Ebay ersteigert habe. So ein Teil wäre auch eine Basis. Müssten nur noch entsprechende Platten rein oder ran.

Gruß

S.J.

Wenn du allerdings einen Platz hast, wo Lautstärke nicht
unbedingt ein Thema ist (z.B. Keller) würde ich ggf. bei Ebay
einen richtigen Server ersteigern. Du bekommst schon super
leistungsfähige Server, z.B. von Dell in der Multi CPU Xeon
Klasse mit Gigabit und 4 GB Ram für unter 300 Euro.

Sowas? http://cgi.ebay.de/DELL-POWEREDGE-2850-I-XEON-3200X2…

Ich habe gerade heute Abend einen Dell Poweredge 2400 (2 x
P-III 1 GHz, 1 GB Ram) abgeholt, den ich für ganze 6 Euro bei
Ebay ersteigert habe. So ein Teil wäre auch eine Basis.
Müssten nur noch entsprechende Platten rein oder ran.

Klingt cool - woher nehmen? =)

Regruß
M.

Hallo,

Klingt cool - woher nehmen? =)

Seiten fuer gebrauchte Server gibts viele. Einfach mal suchen.

Ich kenne:

gatek24.de
www.pc-gratis.de

Ciao! Bjoern

Ein Mac kann problemlos auf Linux und Windows zugreifen. Wenn
Du Dich mit Linux nicht auskennst, solltest Du lieber Windows
nehmen.

nein kann der MAC leider nicht , Appel unterstützt sich selber immernoch am besten. Aber wenn man mal von illegalen dateinamen absieht, geht windows oder und linux.
Aber in jeder firma wo ich bisher war gab es probleme bezüglich dateinamen , OS9 und OSX ist es egal welche dateinamen genommen werden. Windows und Unix hingegen haben da ihre begründeten richtlinien.

Es ist also nicht immer 100% , sagt man aber dem User er solle nicht nur click übungen machen sondern auch in seinem job lernen wie man Files und Dateinamen global gültig hält, dann hat man eigentlich garkein problem :smile:

Im schlimsten fall entpackst du etwas worauf du erstmal nicht zugreiffen kannst , weil die enpackten filenamen zwar geschrieben werden, aber windoof bzw linux die nicht mehr einwandfrei lesen können (z.b. ‚/‘ bei linux im dateinamen ‚‘ im dateinamen und viele andere komische zeichen :smile: .

Ergo: bring dem user bei er muss auch hingugen beim tuen , dann gehts.

Hi,

Sowas?
http://cgi.ebay.de/DELL-POWEREDGE-2850-I-XEON-3200X2…

zum Beispiel.

Besonders günstig wird es, wenn es nur an Selbstabholer und in deiner Nähe ist. Da wird kaum drauf geboten.

Gruß

S.J.

Hallo,

Aber in jeder firma wo ich bisher war gab es probleme
bezüglich dateinamen , OS9 und OSX ist es egal welche
dateinamen genommen werden. Windows und Unix hingegen haben da
ihre begründeten richtlinien.

dir ist schon bekannt, dass es mit OS X ganz gewaltige Veränderungen in diesem Zusammenhang gab?

Zudem ghet es in diesem Fall darum, dass die Mac Clients lesend auf die Dateisysteme zugreifen sollen. Mir wäre nicht bekannt, dass es in diese Richtung Schwierigkeiten gäbe…

Gruß

S.J.

dir ist schon bekannt, dass es mit OS X ganz gewaltige
Veränderungen in diesem Zusammenhang gab?

Mir zumindest schon. Und außerdem ist mir bekannt, dass ich schon mehrfach ziemliche Freude bis Mac OS 10.4 bei der Windows-Authentifizierung und beim direkten Öffnen (und schreiben) von Dateien, die auf Windows-Netzlaufweken liegen, hatte.

Zudem ghet es in diesem Fall darum, dass die Mac Clients
lesend auf die Dateisysteme zugreifen sollen. Mir wäre nicht
bekannt, dass es in diese Richtung Schwierigkeiten gäbe…

Man sollte es aber auf jeden Fall versuchen, denn es kann auch gut gehen…

Nein, je weniger, umso besser. Wenn du 1 TB Platz brauchst,
nimmst Du nicht 10 x 100 GB HDD.

Wenn du es ernst meinst, machst du genau das und betreibst die Kiste als RAID-System (vielleicht besser als 4 x 500). Dann muss man auch nicht ständig Angst vor dem Ausfall der einen Festplatte haben.

Gruß,
Stefan

Besonders günstig wird es, wenn es nur an Selbstabholer und in
deiner Nähe ist. Da wird kaum drauf geboten.

Und ganz günstig wirds, wenn man danach die Stromrechnung einfach ignoriert.

Stefan

Nein, je weniger, umso besser. Wenn du 1 TB Platz brauchst,
nimmst Du nicht 10 x 100 GB HDD.

Wenn du es ernst meinst, machst du genau das und betreibst die
Kiste als RAID-System (vielleicht besser als 4 x 500). Dann
muss man auch nicht ständig Angst vor dem Ausfall der einen
Festplatte haben.

Interessant, dass du in einem Satz meiner Aussage widersprichst und sie gleichzeitig bestätigst.

Natürlich kann ein RAID sinnvoll sein. Ob das bei einem Homeserver aber wirklich sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Insbesondere wenn weder Hardware noch Betriebssystem entsprechende Monitoringfunktionen unterstützen. Zudem ersetzt ein RAID niemals eine Datensicherung. Was soll das also bei einem Homeserver bringen? Da ist eine Ausfallzeit, die durch das Restore das Backups nötig ist, wohl nicht so dramatisch.

Mich würde natürlich interessieren, warum ein 1 TB RAID deiner Meinung nach aus 4 x 500 GB und nicht aus 2 x 1 TB bestehen sollte. Damit verdoppelt man nur das Ausfallrisiko.

Gruß

S.J.

Hallo,

mal ein anderer Ansatz Für Deine Wünsche gibt es inzwischen bezahlbare NAS-Systeme mit moderner, stromsparender ATOM-Technik, embedded LINUX mit komfortabler Bedienoberfläche und 1001 Gimmick, angefangen vom Mediaserver, FTP-Server über Webserver, Anschlussmöglichkeit für Überwachungskamera, … Da steckt man einfach - neue - Platten nach Wahl rein, drückt das Knöpfchen, und dann meldet sich ein nettes Installationsprogramm, und gut ist. Wenn Du mehr willst, kannst Du dich in die Tiefen des installierten LINUX begeben, CMS für den Webserver installieren, … Damit hast Du dann eine stabile und moderne Lösung mit geringem Platzbedarf, kaum Lärm und wenig Stromkosten.

Ich habe mir zu dem Zweck ein Qnap 209 II pro gekauft, da zwei gespiegelte 1TB Platten reingehängt, und das Ding läuft prima.

Gruß vom Wiz

steckt man einfach - neue - Platten nach Wahl rein, drückt das
Knöpfchen, und dann meldet sich ein nettes
Installationsprogramm, und gut ist.

Deppensicher?

Wenn Du mehr willst,kannst Du dich in die Tiefen des installierten :LINUX begeben, CMS für den Webserver installieren, … Damit hast Du :danneine stabile und moderne Lösung mit geringem Platzbedarf, kaum:Lärm und wenig Stromkosten.

Klingt cool

Ich habe mir zu dem Zweck ein Qnap 209 II pro gekauft, da zwei
gespiegelte 1TB Platten reingehängt, und das Ding läuft prima.

Zusatzfrage *grins* - wie isn das wenn da zB 5 Netzwerkkabel reingehen soll - gibts da alla USB-Hub ein Ding wo die gebündetl werden und eines dann in den Server reinführt oder wird da jedes einzeln reingehängt?

Gruß vom Wiz

Gruß vom bänka aus baden

Mich würde natürlich interessieren, warum ein 1 TB RAID deiner
Meinung nach aus 4 x 500 GB und nicht aus 2 x 1 TB bestehen
sollte. Damit verdoppelt man nur das Ausfallrisiko.

Wenn, würde man Raid5 mit 3 x 500 GB wählen. Das ist dann schon ein Kostenfaktor. Bei einer beispielhaften Rechnung mit Dell Near Line SAS käme man (Quelle: Idealo.de) auf grob 960 € (3x500) bzw. 1.400 € (2*1000). Das Risiko für einen Totalausfall bleibt in beiden Fällen gleich; wird der Austausch einer Platte erforderlich, bezahle ich bei den kleinen Platten erneut 380 € weniger.

Aber das ist natürlich eine Milchmädchenrechnung, da hier weder Energieverbrauch, Wärmeabgabe noch Platzbedarf berücksichtigt sind. Ich kenne noch das Argument, dass die Zahl der Lese-/Schreibköpfe proportional zur Zahl der eingesetzten Platten steigt, was sich natürlich in der Performance auswirkt. Aber diese Überlegung dürfte für ein Heimsystem völlig irrelevant sein, und im Serverraum würde ich ohne Not für diesen kleinen Vorteil die Zahl der Plattensubsysteme und die damit anfallenden laufenden Kosten v. a. für die Wärmeabfuhr auch nicht erhöhen wollen.

Gute Argumente gibt es für Stefans Argumentation durchaus, eine pauschale Aussage, ob man besser wenige große oder viele kleine Platten einsetzt, ist m. E. nicht möglich.

Gruß

Ich habe mir zu dem Zweck ein Qnap 209 II pro gekauft, da zwei
gespiegelte 1TB Platten reingehängt, und das Ding läuft prima.

Zusatzfrage *grins* - wie isn das wenn da zB 5 Netzwerkkabel
reingehen soll - gibts da alla USB-Hub ein Ding wo die
gebündetl werden und eines dann in den Server reinführt oder
wird da jedes einzeln reingehängt?

Das Ding nennt man ‚Switch‘. Es macht keinen Sinn, mehr als ein GB-Interface in den NAS-Server einzubauen, wenn der die Daten eh nicht schneller von den Platten lesen kann. Natürlich ist mehr Performance möglich, aber dann heisst das nicht mehr NAS, sondern iSCSI oder SAN und die Kosten werden nicht mehr in Hundertern, sondern in (Zehn-)tausendern gerechnet.

Es mag aber auch NAS-Server geben, die einen integrierten Switch besitzen.

Gruß

Hallo,

das NAS hat einen - in meinem Fall GB - Netzwerkport. Damit kommt es an einen Ausgang des im Router eingebauten, oder eines externen Switch, an dem auch die PC angeschlossen sind, soweit sie nicht über WLAN arbeiten.

Was die Oberfläche meines Qnap angeht, so finde ich die noch nicht perfekt, aber schon recht gut und benutzerfreundlich (es kommt gerade eine AJAX-basierte neue Oberfläche raus, die ich aber noch nicht ausprobiert habe). Du kannst hierüber das Ding entweder in ein AD oder eine Windows-Arbeitsgruppe einbinden. Parallel stehen FTP, NFS, … zur Verfügung. Du kommst also mit allen PC-Betriebssystemen mit dem Ding klar. Ohne Domain-Anbindung musst Du für Windows-User Acounts anlegen, die Du dann Gruppen zuordnen kannst, denen Du wiederum Rechte auf Freigaben einträgst. Das läuft alles komfortabel im Browser von jedem angeschlossenen PC. Standard-Freigaben für den Twonky Mediaserver oder den Webserver, … werden automatisch angelegt, wenn man die entsprechenden Dienste aktiviert.

Gruß vom Wiz