Hallo Zusammmen!
Definition nach Reclams SiFi-Führer:
Roboter = Denkende Maschine, die dem Menschen nicht unbedingt ähneln muß. (Also z.B. Kampfroboter aus Judge Dread, R2/D2, Zylonen, Terminator pp.)
Androiden = Künstliche Menschen, die überwiegend aus biologischen und eventuell elektronischen/mechanischen Teilen bestehen. (Replikanten)
Cyborgs = Hybriden aus Mensch und Maschine, wobei der menschliche Anteil bis auf das Gehirn reduziert werden kann. (Robocop, Universal Soldier, Borgs)
Mechs fallen da aus dem Rahmen. Vereinfacht sind das Kampfpanzer mit einem buchstäblichen Laufwerk und menschlicher Steuerung, ggf. auch als normale Fortbewegungsmittel benutzt (Die dreibeinigen Herrscher). Ich bin in dem Genre nicht so belesen (Gunhead war Klasse!), aber ich vermute mal da kommt maximal noch die Komponente Computerunterstützung á la Kit dazu.
Ich glaube die ältesten (und auch genialsten) „Battlemechs“ findet Ihr in Starship Troopers von 19591 Aber leider nicht im Film! (Dem Verantwortlichen möge der Blitz beim …!)
Zitat aus Sternenkrieger, Robert Anson Heinlein, Bastei Lübbe 24001 (habe schon drei Exemplare zerlesen):
… Doch ich will noch ein bisschen von unseren Kampfanzügen berichten …
Ein M.I. lebt von seinem Kampfanzug wie ein K-9-Mann mit und durch seine Hundepartner. Der düsengetriebene Kampfanzug ist der halbe Grund dafür, warum wir uns „Mobile Infanterie“ nennen …
Unsere Anzüge rüsten uns mit besseren Augen, schärferen Ohren, stärkeren Rücken aus (damit er auch schwere Waffen und die Munition dafür tragen kann), geben uns schnellere Beine, größere Intelligenz (Intelligenz ist hier als milit. Fachbegriff für Elektronik zu verstehen. Ein Mann in einem Kampfanzug kann sich genauso dumm verhalten wie jeder andere Sterbliche auch - nur stirbt er dann rascher)…
Er ist kein Tank, aber ein einziger Gefreiter der M.I. kann es mit einer Schwadron von diesen Dingern aufnehmen…
Heinlein war Ingenieur und hat weiter hinten in dem o.a. kapitel genau die Steuerung des Anzuges beschrieben. Die Realisierung seiner Ideen wird derzeit in einigen Universitäten erpobt, wo man eine gefühlvolle Roboterhand entwickeln möchte.
Ich hoffe ich habe nicht zuviel rumgelabert.
Tschüs, Sven.
P.S. Wer das Buch liest und eine Käferphobie entwichelt, sollte schnell „Auch keine Tränen aus Kristall“, Alan Dean Foster, Heyne 06/4160, lesen. Da lernt man die Krabbler zu lieben.
Viel Spaß.
Sven.