Ich habe gerade auf spiegel.de die Kritik zum neuen Batman-Film gelesen - ein ziemlicher Verriss. Nun habe ich im Laufe der Zeit festgestellt, dass mir die meisten Filme gefallen, die von dieser Seite schlecht bewertet wurden. Umgekehrt waren die meisten Filme meiner Meinung nach das Geld nicht wert, die von spiegel.de hochgelobt wurden. Jüngstes Bsp.: Kung Fu Hustle - weder lustig noch innovativ.
Mich würde mal interessieren, welchen Kritikern ihr vertraut, wenn es um Filmauswahl geht. Kümmert ihr euch überhaupt darum?
Ich habe auch soeben eine Kritik des Films gelesen, und zwar in der Zeitung: „Batman Begins ist ein überraschend guter Film mit Christian Bale…ganz anders als erwartet…Respekt“ so in etwa!
Allerdings muss ich sagen, dass ich in Sachen Kritik eher grundsätzlich anderer Meinung als diese Zeitung bin; hier wird sie aber wahrscheinlich recht haben, da die TV MOVIE den Film ebenfalls sehr gut bewertet, und ich für meinen Fall richte mich nach der, die Kritiker, die für diese Zeitschrift schreiben, haben eigentlich meist den richtigen Riecher für Filme!
Wenn sich ein Film für mich persönlich gut anhört, er aber überall schlecht bewertet wird, schau ich ihn mir trotzdem an, schließlich ist Geschmack nicht gleich Geschmack!
Ich glaube, „Batman Begins“ ist ein wirklich sehenswerter Film, den ich mir sicher auch mal anschauen werde!
ich persönlich glaube keinem Kritiker, keiner Zeitung o.ä. so richtig.
Meistens höre ich auf Freunde, die diverse Filme schon gesehen haben. Da weiss ich welchen Geschmack die haben und kann dann entscheiden welchen Movie ich anschaue.
Bei Kritikern und Zeitungsmeinungen bin ich auf eine Meinung eines Fremden angewiesen. Der „ausgebildete“ Kritiker (z.B. Nostalgie-Fan) findet sicher einen Grusel- oder SiFi Film sauschlecht oder nicht empfehlenswert, den sich der Freddy Kruger bzw. Star Treck-Fan 3x anschaut.
Man kann sich mit den Kritiken vieleicht grundlegend informieren aber die letzte Meinung hole ich mir, wie schon gesagt, bei Freunden oder Bekannten.
Ich weiss auch nicht ob Kritiker ein Ausbildungsberuf (bei den Zeitungen schreiben meist die Leute diese Kritiken, die am meisten ins Kino gehen - denke ich !) ist und was ein guter bzw empfehlenswerter Film ist, aber die Geschmäcker sind nun mal verschieden und da glaub ich am meisten den Leuten, die ich kenne.
also eigentlich richte ich mich nicht direkt nach Kritikern… aber ich lasse mich gern für nen Kinoabend „inspirieren“. Ich muss sagen, dass die Kritiker von der TV Movie als auch von der cinema so ziemlich meinen Geschmack treffen. Grobe Fehleinschätzungen waren da bisher nicht… außer bei „Königreich der Himmel“ - laut cinema ein toller großartiger Film. Ich fand ihn nur „nett“ - und das ist noch übertrieben.
Das Schöne an den beiden ist dass sie sich mit dem Thema Film
wirklich auskennen. Es gibt so gut wie keinen Film den sie nicht
kennen, sie haben Ahnung von der Technik des Filmemachens, …
In ihren Kritiken steht auch immer genau was ihnen gefällt und was
nicht - so kann jeder für sich entscheiden ob es ein Film wert ist
oder nicht.
Ich weiss auch nicht ob Kritiker ein Ausbildungsberuf (bei den
Zeitungen schreiben meist die Leute diese Kritiken, die am
meisten ins Kino gehen - denke ich !) ist und was ein guter
bzw empfehlenswerter Film ist, aber die Geschmäcker sind nun
mal verschieden und da glaub ich am meisten den Leuten, die
ich kenne.
Nun, ein bisschen was aus eigener Erfahrung: Im Allgemeinen sind die Filmkritiker erstmal ganz normale Redakteure, die nicht öfters als andere auch ins Kino gehen und dann ihre Meinung erzählen. Wenn eine Kritik gut beim Publikum ankommt (oder zumindest in der Chefredaktion) ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass diese Leute öfters Kritiken schreiben - und so eine immer bessere Übersicht über Filme bekommen. Trotzdem bleibt es natürlich immer der subjektive Eindruck eines Kritikers, der - wenn er gut ist - eine eindeutige Kritik zu schreiben. Nichts ist unerträglicher als wischiwaschi-Artikel (finde ich jedenfalls) - entweder ich stimme der Kritik am Ende zu oder ich verteufel sie, aber in jedem Fall kann ich sie zitieren.
Manchmal ist es übrigens nicht leicht, sich wirklich für „gut“ oder „schlecht“ zu entscheiden, aber meistens klappt es dann doch. Meine Anhalter-Kritik weiter unten wäre so natürlich nie in der Zeitung gedruckt worden, aber den Film hätte ich auch dort sehr gelobt, wie z.B. Spiegel-Online.
Ich hatte/habe einen Kritiker, dessen Meinungen und Kritiken ich absolut nicht ausstehen kann und bei dem ich schon deshalb anderer Meinung bin, weil ich nicht seiner Meinung sein will. Letztens habe ich ihn mal kennen gelernt und ein Seminar bei ihm zum Thema gehabt - es war super spannend, ich bin gut mit ihm ausgekommen und ich habe, denke ich, eine Menge gelernt, wie man gute Kritiken schreibt. Nur, seine Kritiken finde ich noch immer ********…
Der „ausgebildete“ Kritiker (z.B.
Nostalgie-Fan) findet sicher einen Grusel- oder SiFi Film
sauschlecht oder nicht empfehlenswert, den sich der Freddy
Kruger bzw. Star Treck-Fan 3x anschaut.
das würde ich nicht unbedingt sagen: ein echter fan ist vermutlich um ein vielfaches kritischer als ein filme-fachmann!
Du musst nicht die Returntaste betätigen, um hier einen Zeilenumbruch hinzukriegen. Also wenigstens nicht, wenn Du meinst am Zeilenende des Eingabefensters. Das bricht automatisch um.
Wenn Du also dem Eingabefenster hier etwas vertraust, dann tötet es auch Deine Links nicht:
Leider macht mein Browser das automatisch. ;-(
Hab noch keinen Weg gefunden dieses Verhalten abzustellen.
Tschüss
Matthias
Hi ho Matthias,
Du musst nicht die Returntaste betätigen, um hier einen
Zeilenumbruch hinzukriegen. Also wenigstens nicht, wenn Du
meinst am Zeilenende des Eingabefensters. Das bricht
automatisch um.
Wenn Du also dem Eingabefenster hier etwas vertraust, dann
tötet es auch Deine Links nicht:
ich habe mir deine Empfehlungen angeschaut und möchte meine Meinung dazu sagen, auch wenn du mich nicht danach gefragt hast.
Das Schöne an den beiden ist dass sie sich mit dem Thema Film
wirklich auskennen. Es gibt so gut wie keinen Film den sie
nicht
kennen, sie haben Ahnung von der Technik des Filmemachens, …
Beide Seiten sind extrem amerikanisch zentriert, Filme aus anderen Länder kommen selten zur Geltung und werden weniger fundiert beschrieben.
In ihren Kritiken steht auch immer genau was ihnen gefällt und
was
nicht - so kann jeder für sich entscheiden ob es ein Film wert
ist
oder nicht.
das ist eine wichtige Frage. Sowohl im Sinne der Kunstbewertung als auch der persönlichen Preferenzen.
Mich würde mal interessieren, welchen Kritikern ihr vertraut,
wenn es um Filmauswahl geht. Kümmert ihr euch überhaupt darum?
Wenn ich auf einen neuen Film aufmerksam gemacht werde, recherchiere ich meist mit Hilfe von Suchmaschinen. Zeitungsartikel sowie Kritiken aus dem Netz nehme ich immer als eine Summe der verschiedenen Meinungen und gehe prinzipiel davon aus, daß ich meine eventuelle künftige Meinung darin nicht vorfinde. Es ist für mich ausschliesslich eine Abwägung, hinzugehen oder nicht.
Mir ist aufgefallen, dass gerade die TV Movie Filmen, die beim Kinostart ein rosa Sternchen bekommen, häufig dann bei kommerziellem Erfolg ein rotes verpasst, wenn sie irgendwann im TV gezeigt werden…
das kann schon sein, ich weiss das nicht mehr, ob die Bewertung beim Kinostart die gleiche war, ich kann nur sagen dass MEIST mein Geschmack getroffen wird, wenn ich nach einer Bewertung schaue, unabhängig davon, ob Kino- oder TV-Film! Was mir aber durchaus aufgefallen ist, ist, dass bei Filmen, die öfter gesendet werden (wie z.B. Eiskalte Engel), meist exakt die gleiche Beschreibung mit exakt den gleichen Fotos, und exakt der gleichen Bemerkung abgedruckt wird!
Im Endeffekt muss sich sowieso jeder seine eigene Meinung bilden und (fast) jeder Film ist es eigentlich wert gesehen zu werden, weil sich (auch hier ein fast) immer jemand reingehängt hat, um seine Vorstellungen zu verwirklichen!
Ich habe gerade auf spiegel.de die Kritik zum neuen
Batman-Film gelesen - ein ziemlicher Verriss.
Ich hab woanders ne gute Kritik gelesen, ging dann rein und fand ihn öde. Das ist fast noch schlimmer, oder?
Hier in Berlin kann man sich zuweilen auf die Ferbnseh-Kritiken der Stadtzeitung „zitty“ verlassen. Da schreibt dann oft jemand was Lakonisches über einen Film, das triffts oft.
Aber die „professionellen“ Kritiken vorne sind auch in der zitty völlig belanglos - aus meiner Sicht.
Gruß,
Branden