Hi,
keine ahnung ob dieser Fil hier schon mal angesprochen wurde.
Sah mir gerade „Wir waren keine Helden“ mit Mel Gibson an.
Dieser Film ist meiner Meinung nach einer der besten Antikriegsfilme(wenn es sowas gibt), die man bekommen kann.
Der Film schafft es die Brutalität für Mann(im Feld) und Frau (die daheim auf Post wartet) zu zeigen.
Da ich hie und da Kontakt zu Ex-Vietnamkämpfern hatte und diese mir exakt dieses Bild von dieser Zeit lieferten, war ich erstaunt wie gut der Film in „Soldat James Ryan“ manier die Extremen des Krieges schildert.
Für mich ein Film der unter die Haut geht und nachdenken läßt.
je besser es knallt, desto mehr „anti-kriegs-film“.
brutalität darzustellen ist wahrhaftig keine filmkunst.
viele haben sich dran versucht, aber es bleibt eben „film“.
und was in letzter zeit aus den staaten zur
vergangenheitsbewältigung kommt, ist mit special effects
aufgemöbelte propaganda.
so hat auch schon john wayne mit den indianern aufgeräumt, ich
sehe da wenig unterschied, nur das morphing ist besser.
nach wie vor sterben die jeweiligen bösen ohne geigen. und die
sind austauschbar.
gruß,
frank
Der Film schafft es die Brutalität für Mann(im Feld) und Frau
(die daheim auf Post wartet) zu zeigen.
Hi Steffen,
„We were soldiers“ halte ich persönlich für einen der eher billigeren Propaganda-Filme.
Vor allem die Aussage, dass man einen Krieg (sogar als Held) überlebt, wenn man
a) diesem verachtenderweise gegenübersteht (sie fürchten weder Tod noch Teufel)
b) vorher zu Gott betet und
c) die Sache in die Hand nimmt und kreativ ist.
Unvergleichlich komisch (und auch aus Apocalypse Now geklaut) die Haltung Mel Gibsons; steht immer aufrecht im Kugelhagel, geht nie in Deckung und kuckt bloss genervt, als ihm eine Kugel seine Hosenträgerschnalle abfetzt. Genau so Sam Elliot, flucht nur rum, braucht auch nie Deckung, denn er ist eben der Haudegen-Typ neben dem Gott-und-Vaterlandhelden Mel Gibson.
Und dass zu Hause die Frauen auf Nachricht warten, wird doch imho auch sehr stark zur Tränenproduktion und zur Heroifizierung der Gibson-Gattin benutzt.
Wenn hier von Antikriegsfilmen die Rede sein soll, dann empfehle ich mal „Savior“.
Da gibts keine „Helden“.
Übrigens keine Ami-Produktion (was imho eine Grundvoraussetzung ist).
Hi,
keine ahnung ob dieser Fil hier schon mal angesprochen wurde.
Sah mir gerade „Wir waren keine Helden“ mit Mel Gibson an.
Dieser Film ist meiner Meinung nach einer der besten
Antikriegsfilme(wenn es sowas gibt), die man bekommen kann.
ok, Deine Meinung!
Der Film schafft es die Brutalität für Mann(im Feld) und Frau
(die daheim auf Post wartet) zu zeigen.
etwas (zeitlich und örtlich!) nähere Realität gefällig?
Meine Empfehlung: „Warriors“ eine britische Produktion über eine britische UN Truppe während des Krieges in Ex-Jugoslawien!!!
DER geht unter die Haut! No Victory, no glory!
wirklich empfehlenswert für jemanden der sich mit der Thematik auseinandersetzen will!
Der Film lief vor längerer Zeit bei ARTe und auch im HR glaub ich!
etwas (zeitlich und örtlich!) nähere Realität gefällig?
Meine Empfehlung: „Warriors“ eine britische Produktion über
eine britische UN Truppe während des Krieges in
Ex-Jugoslawien!!!
DER geht unter die Haut! No Victory, no glory!
wirklich empfehlenswert für jemanden der sich mit der Thematik
auseinandersetzen will!
Der Film lief vor längerer Zeit bei ARTe und auch im HR glaub
ich!
Er ist auch bei der BBC als Video erhältlich (dann allerdings die englische Fassung ohne Untertitel).