Hi Datafox,
Soweit ich das überblicke gibt es nur ein paar wenige Filter,
die überhaupt einen Sinn ergeben, nämlich solche, die man
nicht nachträglich mit Photoshop „faken“ kann.
Richtig…
Farbfilter
fallen logischerweise aus,
Die machen ohnehin nur mit S/W-Material richtig Sinn.
aber auch Effektfilter wie
Sternchen scheinen überflüssig zu sein.
IMHO ja.
- Bringt das Polfilter was? Ich denke schon, bin aber nicht
sicher.
Auf jeden Fall.
Ich selbst benutze Polfilter nur mit meiner klassischen Spiegelreflex - wenn ich digital fotografiere kommt’s i.d.R. nicht so drauf an. Aber prinzipiell sollte der Effekt derselbe sein.
- Das Graufilter scheint der einzige Weg zu sein, fließendes
Wasser schön hinzubekommen.
Ja, Graufilter eignet sich dafür ideal. Darüberhinaus auch für alles andere, was etwas verwischt aussehen soll. Vielfältig einsetzbar, dieses Filter.
Dieser Wasserfall wurde mit einer
Sonnenbrille (!) fotografiert:
Kreativ… man muss sich eben nur zu helfen wissen!
Mit Filter hätte man das besser hinbekommen. Oder übersehe ich
eine Kameraeinstellung?!
Kommt auf die Kamera drauf an… wenn man z.B. die Lichtempfindlichkeit (analog zur ISO-Zahl bei KB-Filmmaterial) regeln könnte… da ich für Digicams aber kein Experte bin, kann ich da nix konkretes zu sagen.
- Verlaufsfilter (grau) stünden auch zur Debatte.
Grauer Verlaufsfilter: Sinnvolle Sache. Alle anderen Farben sind Spielerei.
Was für Filter wären noch zu empfehlen,
Ich habe einen UV-Filter ständig vor meinem Standartobjektiv – nicht, weil hier auf 700 m die UV-Strahlung so hoch wäre, sondern einfach wegen der mechanischen Schutzfunktion. Alternativ Skylight-Filter, die aber nicht farbneutral, sondern ganz leicht blassrosa gefärbt sind. Diese gibt’s in zwei Varianten: A und B, wobei B etwas stärker gefärbt ist.
welche sind sinnlos?
Alle Spass- und Effektfilter, die z.B. Licht in die Spektralfarben aufspalten oder anderen Blödsinn machen. Einzige Ausnahme: seeeehr sparsam eingesetzter Sternfilter (die bei digitaler Nachbearbeitung möglicherweise unnötig wären). Aber das nur als meine persönliche Meinung. Ein Filter macht noch kein gutes Foto. Im Idealfall sollte höchstens ein Fotoexperte erkennen können, dass ein Filter zum Einsatz kam.
Generell: je mehr technisches Equipment du mit dir rumschleppst, desto mehr bleibt echte Kreativität (zugunsten von technischen Spielereien) auf der Strecke.
UV, Polfilter, ggf. Grau und Grauverlauf sind sinnvoll – mehr braucht’s in der Regel nicht.
Ich will die Filter
vor das Objektiv halten und basta.
Um optimalen Kontrast zu erzeugen, muss der Polfilter immer in eine bestimmte, von der Aufnahmesituation abhängige Position gedreht werden. Da ist es ganz praktisch, wenn man ihn nicht dauernd festhalten muss.
Bei Grau- und anderen Filtern ist das aber nicht so problematisch.
hoffe geholfen zu haben,
Simon