Hallo
tut mir leid das meine Antwort so lange ging, hatte erst Urlaub und dann Stress
ja, ich habe sicherlich schwarz - weiß gefärbt *mea culpa* mir war die erste Stellungnahme zu weiß
Tja Bernd, den Ball muß ich
zurückspielen.
Nachgedacht hast Du nur in eine Richtung.
Du färbst hier schwarz-weiß.
Da Du ja statistisch gut informiert zu
sein scheinst, möchte ich Dich höflich
bitten, uns auch die Zahl der im Dienst
ermordeten Polizisten für den angegebenen
Zeitraum zu nennen.
Das halte ich im Vergleich für äußerst
spannend.
„In den Auseinandersetzungen, die zum tödlichen Polizeischuß führten, wurden im vergangenen Jahrzehnt 12 Polizisten getötet; davon drei durch Schüsse von KollegInnen. Weitere 24 PolizistInnen wurden bei den Einsätzen verletzt. Damit kam es in maximal 36 bzw. 33 der 114 Fälle zu Personenschäden auf Polizeiseite. Auch dies kann als Indiz dafür gewertet werden, daß die Gefährlichkeit der Situation keine ausreichende Erklärung dafür ist, warum es zu polizeilichen Todesschüssen kommt.“
aus http://www.infolinks.de/cilip/ausgabe/62/waffen.htm
Wieviele polizisten in der ausübung ihres Dienstes im selben Zeitraum erschossen wurde hab ich leider nicht gefunden, aber die zahl ist sicherlich deutlich grösser.
Du solltest Dich mal mit einem Polizisten
unterhalten, der bereits die zweifelhafte
Ehre hatte, einen Menschen zu töten.
Der hat nicht nur evtl. eine schwere
Kindheit hinter sich (und ist trotzdem
ein legal handelneder Typ geworden),
- hab ich schon
- handelt unsere Polizei leider nicht immer legal
sondern hat noch dazu eine äußerst
schwere Gegenwart.
stimmt, ich könnte mir keinen härteren Beruf vorstellen
Polizisten als Mörder von armen,
unschuldigen Menschen hinzustellen, finde
ich, sorry, schlichtweg zum Kotzen !!!
so leid es mir tut, es kommt vor! sicherlich nicht im hier vorliegenden Fall.
Ich hoffe dann jedenfalls, dass mich dann
ein couragierter Polizist aus meiner
misslichen Lage rettet. Wenn es sein muß,
auch mit einem finalen Rettungsschuß.
Seinen Anwalt, den er danach dann sicher
braucht, werde ich ihm bezahlen.
Ich würde meinen Teil dazu bei geben! wirklich, aber genauso würd ich mich beteiligen bei den Rechtsanwaltskosten der Familie aus Mannheim dessen 14 jähriger Sohn (unbewaffnet) aus einem Polizeiauto fliehen wollte und der von einem Polizeibeamten von hinten erschossen wurde (Der beamte ist übrigens schon wieder im Dienst)
ach scheiße ist das Thema schwierig, was ist recht? was ist unrecht? Ich stehe zu unserer Polizei, aber ich sehe auch das sie Fehler macht (Bsp. der Wanderer der in der Geschichte Zurwehme erschossen wurde) und ich glaube die darf man nicht totschweigen und ich glaube das durch die Männertümmelei (Wir halten zusammen/eine Krähe…) nicht unbedingt das Ansehen der Polizei steigt.
was ich eigentlich sagen will: die Geschichte ist werder Schwarz noch weiß, nur in Grau kann man Konturen so schlecht erkennen!
Bernd