Finanz-Sanierungskonzepte aus der Schweiz

Hallo Experten,

hat hier jemand Erfahrungen mit Finanz-Sanierungsgesellschaften aus der Schweiz? Im vorliegenden Fall hat ein Mandant einen Kreditantrag über ein Online-Portal gestellt. Er bekommt jetzt Post von der „Convent Consulting GmbH“ (Sitz in CH-6313 Menzingen). Diese schlägt ein Finanz-Sanierungskonzept über eine gewerbliche Schuldnerberatung mit Sitz in der Schweiz vor… Keine Kreditzusage, einzig angeforderte Unterlage war eine aktuelle Gehaltsabrechnung(?).

Kennt jemand diese Art des Kredits / des Konzepts? Kennt jemand die Convent Consulting GmbH? Hat jemand Erfahrungen mit der (Allein-)Gesellschafterin Caroline Scherer?

Danke im voraus,

Maxxler71

Hallo Maxxler,

was soll eine schweizer Gesellschaft können, was eine deutsche Bank nicht kann? Ich kenne die genannte Gesellschaft nicht. Aber nach meinen Erfahrungen sind derartige Angebote nicht seriös.

Ich wäre hier sehr, seht vorsichtig!

Beste Grüsse aus dem Süden

Roland

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Maxxler,
ich kann hier Roland nur Recht geben: besser Finger weg. Anhand der Gehaltsbescheinigung sehen die „Sanierer“, ob du die Rechnung für das tolle „Sanierungskonzept“ bezahlen kannst.
Grüße aus Bankfurt,
Frank

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Ob Schweiz, Östereich, Luxemburg oder … Die Masche der Kreditvermittlungsbetrüger ist immer identisch. Es meldet sich Firma A, die Kontakt zu Firma B herstellt, die wiederum zu Firma C, … bei jeder dieser Firmen gibt es kleinere oder größere Bearbeitungsgebühren, und jedes Mal heißt es, dass man der Kreditzusage einen bedeutenden Schritt näher gekommen sei. Jetzt nur noch € 99,99 überweisen, und schon … meldet sich Firma D, die schon die Zusage von Firma E hat, und den Kreditvertrag sofort bestätigt, wenn man einen Treuhänder benennt, den man zufällig gerade griffbereit hat, und der auch nur € 159,99 haben will, … Natürlich will jede Stufe neue Unterlagen, damit man auch glaubwürdig wirkt, das Spiel zeitlich ausdehnen kann, und hinterhei eine „plausible“ Begründung hat, dass es doch leider nicht geklappt hat, weil dann irgendwelche Unterlagen fehlen, …

Ich habe das Spiel schon bei einigen Mandanten erlebt. In einem Fall war der Treuhänder ein Anwaltskollege, der inzwischen ein Ex-Kollege ist, weil ich ihn natürlich sofort der Kammer gemeldet habe, die das genauso wenig Lust fand wie ich.

Also Finger weg!

Gruß vom Wiz