Finanzamt trödelt: Was kann ich tun?

Hallo,
meine Sachbearbeiterin beim Finanzamt ist anscheinend total überlastet: Mein Lohnsteuer-Antrag für das Jahr 2000 habe ich Ende Mai/2001 angegeben und noch immer ist nix passiert.
Nach mehrmaligem Anrufen hat sie zugegeben, dass von meinem Antrag überhaupt noch nichts bearbeitet ist. Angeblich hat sie einen „Riesenstapel“ vor sich, in dem noch Anträge von 1999 liegen und die gehen vor. Auch Kollegen von ihr sagten uns, sie wäre offensichtlich überlastet und hätte einen „Riesenberg“ Arbeit aufzuarbeiten…
Nun würde sie angeblich die Anträge vorziehen, bei denen sich die Antragsteller telefonisch melden, aber 6 Wochen würde auf jeden Fall mindestens noch dauern.
OK, mag ja sein, bloss was ich nicht verstehe dabei: Wenn sie noch bei den Anträgen von 1999 ist, und die meisten Bekannten von mir die Anträge von 2000 schon seit Monaten zurückbekommen haben, dann kann das doch nur heissen: Diese überlastete Kollegin geht im Berg von Arbeit unter und die Kollegen sind mit ihren Anträgen schon weitgehend durch und popeln sich in der Nase rum. Anscheinend ist genau DAS die „Arbeitsaufteilung“ beim Finanzamt!!!
Kann ich das irgendwie beschleunigen? Evtl. Brief an den Vorgesetzten (oder wie heisst der „Boss“ des Finanzamtes)?

MfG
Werner

Die Frage lautet: Sollte man was tun?
Hi,

Kann ich das irgendwie beschleunigen? Evtl. Brief an den
Vorgesetzten (oder wie heisst der „Boss“ des Finanzamtes)?

warum willst Du denn den Vorgang beschleunigen? Wenn Du nachzahlen mußt, ist es eh besser, wenn´s dauert. Wenn Du noch Geld bekommst, wird es (ab einem bestimmten Zeitpunkt) zu einem akzeptablen Zinssatz verzinst.

Du kannst natürlich aus allen Rohren schießen und ihr einen Riesendruck (auch über den Vorgsetzten) machen. Aber FA-Beamte sind auch nur Menschen, die sich bestimmte Dinge auch merken können. Wenn man seinen FA-Fuzzi hegt und pflegt, kann das bei bestimmten Dingen auch Vorteile mit sich bringen. Ruf sie ab und zu mal an, sei nett zu ihr und zeig Verständnis. Verwende den Satz „ich wollt nur mal hören, ob sie mich vergessen haben, hahaha“. Dann weiß sie, daß Du sie und Diene Steuererklärung nicht vergessen hast, zeigst Dich aber von der netten Seite.

Gruß
Christian

Hallo !

Ich denke, da stimmt irgend etwas nicht, mit Deiner Behauptung.

Auf den Finanzämtern, zumindest in Niedersachsen, ist jeder/jede Finanzbeamter/in gehalten, eine bestimmte Anzahl von Anträgen pro Monat fertig zu machen.
Die zuständigen Sachgebietsleiter der Beamten würden eine solche Nachlässigkeit kaum zulassen!.
Bist Du sicher, daß nicht irgendwelche Probleme mit Deinem Antrag verbunden sind und sie, die Beamtin, vielleicht noch irgend welche Auskünfte von Dir erwartet?
Gruß Max

Hi,

Kann ich das irgendwie beschleunigen? Evtl. Brief an den
Vorgesetzten (oder wie heisst der „Boss“ des Finanzamtes)?

warum willst Du denn den Vorgang beschleunigen? Wenn Du
nachzahlen mußt, ist es eh besser, wenn´s dauert. Wenn Du noch
Geld bekommst, wird es (ab einem bestimmten Zeitpunkt) zu
einem akzeptablen Zinssatz verzinst.

Klar, weiss ich auch. Nach 15 Monaten. Ich erwarte auch eine saftige Rückzahlung. Nur andersrum ist das Finanzamt bei Nachzahlungen meinerseits sehr schnell und fordert ab dem ersten Tag Überziehung einer Zahlungsfrist Verzugszinsen. Nur ich muss auf dessen Zahlungen warten-warten-warten…

Du kannst natürlich aus allen Rohren schießen und ihr einen
Riesendruck (auch über den Vorgsetzten) machen. Aber FA-Beamte
sind auch nur Menschen, die sich bestimmte Dinge auch merken
können. Wenn man seinen FA-Fuzzi hegt und pflegt, kann das bei
bestimmten Dingen auch Vorteile mit sich bringen. Ruf sie ab
und zu mal an, sei nett zu ihr und zeig Verständnis. Verwende
den Satz „ich wollt nur mal hören, ob sie mich vergessen
haben, hahaha“. Dann weiß sie, daß Du sie und Diene
Steuererklärung nicht vergessen hast, zeigst Dich aber von der
netten Seite.

Das hab ich doch schon. Mehrmals. Ich war zu den Sachbearbeitern bisher wirklich mehr als nett. Aber jedesmal bekommt man die gleiche Antwort „so viele Anträge, und das dauert eben“. Meine Kollegen und Bekannten haben ALLE ihre Anträge schon bearbeitet zurück und auch das Geld. Seit Monaten! Nur ich nicht :frowning:
Angeblich sind meine Unterlagen komplett, und es fehlt auch nichts. Merkwürdig nur, wie die Sachbearbeiterin so etwas sagen kann, wenn sie im gleichen Atemzug sagt, dass sie noch NICHTS an meinem Antrag bearbeitet hat…

MfG
Werner

Hallo !

Ich denke, da stimmt irgend etwas nicht, mit Deiner
Behauptung.

Wieso? Genauso ist´s bisher abgelaufen!

Auf den Finanzämtern, zumindest in Niedersachsen, ist
jeder/jede Finanzbeamter/in gehalten, eine bestimmte Anzahl
von Anträgen pro Monat fertig zu machen.
Die zuständigen Sachgebietsleiter der Beamten würden eine
solche Nachlässigkeit kaum zulassen!.

Hier ein Beispiel wie ich das meine:
Sachbearbeiter A hat 3000 Anträge, Sachbearbeiter B vielleicht nur 800. Klar, dass Sachbearbeiter B schon fast alles fertig hat (meinetwegen 700 Stück), während A immer noch im Jahre 1999 rummacht (hat auch 700 Stück bearbeitet, aber noch 2300 vor sich…
Klar, jeder hat gleichermassen 700 Stück bearbeitet. Es wird ja keine Nachlässigkeit geduldet!
Nur: A ist dabei über das Jahr 1999 noch nicht hinausgekommen.
DAS ist Arbeitsverteilung. Klasse! :frowning:(

Bist Du sicher, daß nicht irgendwelche Probleme mit Deinem
Antrag verbunden sind und sie, die Beamtin, vielleicht noch
irgend welche Auskünfte von Dir erwartet?

Ganz sicher! Sie selber hat auf mehrmalige(!) Nachfrage hin gesagt, dass alles da ist was sie benötigt. Merkwürdig nur, dass sie sich da so sicher ist, wenn sie selber zugibt, an unserem Antrag noch überhaupt gar nichts bearbeitet zu haben…???

Bisher war ich wirklich noch sehr freundlich zu den Sachbearbeitern. Habe sogar geschleimt wo´s ging. Aber jetzt habe ich die Schnauze langsam voll…

Gruß Max

MfG
Werner

Nachtrag
Übrigens sind wir aufgrund eines Kleingewerbes meiner Frau seit 1999 zu Vorauszahlungen von Einkommenssteuer verdonnert worden, was ja auch ok ist.
Nur: Seit 2000 haben wir viel höhere Ausgaben, da wir in ein neues Haus gezogen sind (anteilige Kosten für das Arbeitszimmer meiner Frau), das Einkommen meiner Frau hat sich teilw. deutlich verringert, aber die Vorauszahlungen sind immer noch hoch wie 1999.
Wir dachten, dass mit der Einkommensteuererklärung 2000 sich das alles regelt und auch die Vorauszahlungen herabgesetzt werden.
Nun gehen wir weiterhin mit diesen zu hohen Zahlungen in Vorlage, je länger das alles liegen bleibt :frowning:
Klar, wir hätten auch die Herabsetzung beantragen können. Aber aufgrund des neuen Hauses ist die ganze Sache nicht ganz so einfach, und wir hätten dafür quasi die Einkommensteuererklärung 2000 noch einmal hinschicken müssen, um die Harabsetzung begründen zu können. Diese doppelte unnötige Arbeit wollten wir dem FA eigentlich ersparen. Tja, das hat man nun davon :frowning:

MfG
Werner

Sachbearbeitern. Habe sogar geschleimt wo´s ging. Aber jetzt
habe ich die Schnauze langsam voll…

Na ja, wer beim Finanzamt schleimt, macht sich doch verdächtig oder? Vielleicht wird Dein Fall besonders intensiv kontrollier!!

Max

Hallo zurück!

Hier ein Beispiel wie ich das meine:
Sachbearbeiter A hat 3000 Anträge, Sachbearbeiter B vielleicht
nur 800. Klar, dass Sachbearbeiter B schon fast alles fertig
hat (meinetwegen 700 Stück), während A immer noch im Jahre
1999 rummacht (hat auch 700 Stück bearbeitet, aber noch 2300
vor sich…
Klar, jeder hat gleichermassen 700 Stück bearbeitet. Es wird
ja keine Nachlässigkeit geduldet!
Nur: A ist dabei über das Jahr 1999 noch nicht hinausgekommen.
DAS ist Arbeitsverteilung. Klasse! :frowning:(

Der Witz ist aber, daß Sachbearbeiter A nix an Sachbearbeiter B abgeben darf von der Arbeit, da alles, was irgendwie mit Steuern o.ä. zu tun hat, unter das Steuergeheimnis fällt. Und jedes Arbeitsgebiet (also das von A für sich, das von B auch für sich) wird da „einzeln verpflichtet“. Das heißt: Das Arbeitsgebiet kann einen „Fall“ (also eine Steuererklärung, Voranmeldungen, Anträge, Einsprüche soweit die nicht in die Rechtsbehelfsstelle müssen und so weiter) intern besprechen, also Mitarbeiter und Sachbearbeiter, auch evtl. der Sachgebietsleiter als Vorgesetzter, aber an andere darf nix gelangen.

Manche Finanzämter haben aber wegen dieser Problematik mit dem Wust an Erklärungen (und letztendlich mit der Tatsache, daß einfach zu wenige Menschen zu viele Fälle bearbeiten müssen) Einsatzteams eingerichtet, die bei besonders schlimmen Fällen wochenweise an die einzelnen Gebiete „verliehen“ werden (geht gerade so als Geheimniswahrend durch).

Vielleicht hilft diese Info weiter…

MFG

GM

hmmmmmmmm

Nun gehen wir weiterhin mit diesen zu hohen Zahlungen in
Vorlage, je länger das alles liegen bleibt :frowning:

hi werner,

dann mach den antrag auf herabsetzung der EStVZ wenigstens noch vor dem 10.3.2002, dann ist die zahlung fürs I. qt. 2002 faellig. anpassungsantraege muessen plausibel und nachvollziehbar sein. diese sind immer unter dem vorbehalt der nachprüfung, weshalb meist auch auf die angaben vertraut wird. ausserdem gehen solche eiligen fristsachen vor den normalen veranlagungen. also, verschenke nicht noch mehr geld. vielleicht bekommt ihr 2001 auch gleich fertig gestellt, dann noch ein telefonat und vielleicht macht sie gleich 2000 mit 2001 zusammen fertig?!

gruss vom

showbee

Arbeitssituation (längere Antwort)
Hi,
Die Situation wird sich in Zukunft noch verschlimmern. Warum? Es ist nichts populärer als Beamtenstellen einzusparen und das wird auch bei den Steuerbeamten fortlaufend gemacht. Gleichzeitig werden die Gesetze auch immer komplizierter.
Die Arbeit zwischen den einzelnen Sachbearbeitern ist theoretisch gleichmäßig aufgeteilt und es werden auch ab und zu die Bezirke wieder neu und gleichmäßiger aufgeteilt. Aber nicht jeder Beamte ist ein geborenes Organisationsgenie. Oder man kommt als „Frischling“ auf einen wegen Krankheit oder Unvermögen vom Vorgänger heruntergewirtschafteten Bezirk.(Übrigens ein sehr beliebtes Verfahren). Und gerade die netten Anrufe mit der Erinnerung, den eine Fall doch vorzuziehen, zeigen bei ein wenig Rückstand sicher Wirkung. Aber was ist, wenn dann zu viele auf gerade die Idee kommen? Allein dem einzelnen Anrufer die Situation zu erklären, kostet wieder wertvolle Minuten mit nur Leerlauf. Da ist keinem geholfen.
Okey, Säumniszuschläge gibt es nach Ablauf der Zahlungsfrist von 4 Wochen und die Vollverzinsung erst nach den 15 Monaten. Aber das ist gesetzlich geregelt. Und genügend Sachbearbeiter zu bevorraten, damit die Steuererklärungen geradezu aus den Händen gerissen werden, wäre glatt nicht finanzierbar. Auch die technische Ausstattung wurde voll ausgereizt. Der Einzelfall durchläuft viel schneller die Einzelstationen als früher bis zum Bescheid. Vermindert wird dadurch nicht die Wartezeit, bis endlich einer den Fall vom Stapel nimmt. Die Sollzahlen, die ein Bearbeiter im Jahr bearbeiten muss, werden jährlich nach oben angepasst (mindestens 2stellige Steigerungsraten). Beliebt ist auch den Ausfall einer Kollegin wegen Mutterschutz und Erziehungsurlaub als Anlass zu nehmen, den von ihr bisher bearbeiteten Bezirk aufzulösen und die Gesamtzahl der Fälle neu auf die verbliebenen Sachbearbeiter aufzuteilen.
Was bitte soll die Sachbearbeiterin antworten, auf die Frage, was bei der Steuererklärung noch fehlt? Das heißt doch einfach nur, dass es nicht an einer Nachfrage liegt, die der Steuerberater nicht beantwortet hat, sondern schlicht und ergreifend der Vorgang unbearbeitet daliegt.
Auf die Ausgangsfrage hätte ich spontan geantwortet, doch mal dort nett nachzufragen. Das hilft im Allgemeinen auch.
Hier im speziellen Fall hilft nichts. Übrigens bringen Beschwerden bei diversen Stellen den „Normalbetrieb“ dann völlig zum Erliegen, da diese vorrangig bearbeitet werden müssen! Wann werden dann die Erklärungen bearbeitet.

Sorry, ist eine lange Antwort geworden. Ich wollte niemand beleidigen, nur auf die Situation hinweisen. Und nett anzurufen, empfehle ich immer noch. Gerade bei der Situation sind die Sachbearbeiter auch für ein nettes Wort dankbar.

Viele Grüße

Cirwalda


Korrektur auf Wunsch des Autors vom MOD showbee

Hi,
gute Idee

(könntest Du so lieb sein und meinen ersten Antwortversuch oben löschen, beim Umkopieren war mein Name weg. Vielen Dank)
Cirwalda

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

dann mach den antrag auf herabsetzung der EStVZ wenigstens
noch vor dem 10.3.2002, dann ist die zahlung fürs I. qt. 2002
faellig. anpassungsantraege muessen plausibel und
nachvollziehbar sein. diese sind immer unter dem vorbehalt der
nachprüfung, weshalb meist auch auf die angaben vertraut wird.
ausserdem gehen solche eiligen fristsachen vor den normalen
veranlagungen. also, verschenke nicht noch mehr geld.

Ja, wahrscheinlich hast Du recht. Nur die Situation ist nicht einfach, viele Details, die da erklärt werden müssen, das wird fast eine „zweite Lohnsteuererklärung 2000“. Das wollte ich mir und dem FA ersparen… aber wenn´s nicht anders geht, naja.

vielleicht bekommt ihr 2001 auch gleich fertig gestellt, dann
noch ein telefonat und vielleicht macht sie gleich 2000 mit
2001 zusammen fertig?!

Super-Idee! Mal sehen, ob wir das noch hinbekommen in den nächsten Wochen. Das wäre ne dolle Sache!

Vielen Dank für die Tips.
MfG
Werner

Danke für die ausführliche Beschreibung der Arbeitssituation in den Finanzämtern. Nur leider hilft das auch nicht viel weiter. Ich bin der Meinung: Muss man sich das alles bieten lassen? Wenn sich niemand beschwert, wird sich NIE was ändern. Wenn sich viele beschweren, vielleicht ändert sich dann doch mal irgendwann was…

Übrigens: Natürlich habe ich schon freundlichst nachgefragt. Mehrmals. Habe ich doch geschrieben.
Nur nutzen tut das nicht viel… da wird man nur abgewimmelt.

Na egal, ich denke, ich werd erst mal vom Beschwerdebrief Abstand nehmen, und mich nur öfter in Erinnerung bringen. Und abklären, ob der neue Antrag für 2001 gleich mitbearbeitet werden kann wenn ich ihn in den nächsten Wochen einreiche… (Tip von Showbee).

MfG
Werner

Hi Werner!

Danke für die ausführliche Beschreibung der Arbeitssituation
in den Finanzämtern. Nur leider hilft das auch nicht viel
weiter. Ich bin der Meinung: Muss man sich das alles bieten
lassen? Wenn sich niemand beschwert, wird sich NIE was ändern.
Wenn sich viele beschweren, vielleicht ändert sich dann doch
mal irgendwann was…

Wenn Du eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Deinen Sachbearbeiter vorbringst, wird das wenig helfen. Er wird von seinem Sachgebietsleiter erstmal zusammengesch***en, dann bekommt er vonm Vorsteher die Füße aufgepumpt und mehr wird nicht passieren. Und allein diese beiden Sachen nehmen insgesamt mehr Zeit in Anspruch als eine gewisse zweistellige Anzahl Steuererklärungen zu veranlagen.

Wenn schon, dann mußt Du die Beschwerde gegen weit höhere Instanzen (mindestens Landesregierungen als Dienstherr der jeweiligen Finanzbeamten) vorbringen. Doch leider gibt’s da ein Problem: Beamte einstellen ist dank der öffentlichen Meinung und letztendlich auch der Lächerlichmachung des Beamtenstandes seitens „Herrn“ Schily reichlich unpopulär geworden.

Manche Länder haben nun dieses Problem bemerkt und stellen wieder etwas besser ein (so geschehen in meinem Jahrgang, der nächste Jahrgang vom gehobenen Dienst soll wieder wachsen), leider aus anderen Beweggründen (dank dieser Einsparmethode haben nämlich viele Kollegen bemerkt, daß sie in der freien Wirtschaft nicht ganz so verheizt werden bei mindestens dreifachem Gehalt…).

Übrigens: Natürlich habe ich schon freundlichst nachgefragt.
Mehrmals. Habe ich doch geschrieben.
Nur nutzen tut das nicht viel… da wird man nur abgewimmelt.

Darf ich erfahren, in welcher Altersklasse sich Dein Sachbearbeiter etwa befindet? Manchmal gibt das etwas Aufschluß über die Gründe, weshalb es dauert…

Na egal, ich denke, ich werd erst mal vom Beschwerdebrief
Abstand nehmen, und mich nur öfter in Erinnerung bringen. Und
abklären, ob der neue Antrag für 2001 gleich mitbearbeitet
werden kann wenn ich ihn in den nächsten Wochen einreiche…

Bei 2001 gilt wieder „Eingangsdatum“. Es ist zwar besser, wenn Du sie früher einreichst (günstigerer Eingangsstempel, kommt früher dran, und ab Eingangsstempel „März“ gibt’s Stau in der Ablage), aber bearbeitet wird sie idR eh erst, wenn die 2000er durch sind (zumindest die Masse der 2000er).

MFG

GM

Bei 2001 gilt wieder „Eingangsdatum“. Es ist zwar besser, wenn
Du sie früher einreichst (günstigerer Eingangsstempel, kommt
früher dran, und ab Eingangsstempel „März“ gibt’s Stau in der
Ablage), aber bearbeitet wird sie idR eh erst, wenn die 2000er
durch sind (zumindest die Masse der 2000er).

hi,

also bei uns im FA wird das durch uns erfolgreich immer so gemacht … wie liefern sehr oft 2 jahre gleichzeitig ab (wg. der steuergestaltung :wink: und bekommen dann beide bescheide innerhalb von max. 2 wochen zugestellt. ein netter anruf tut dann sein übriges…

meistens machen sie das auch gerne, da sie gleich 2 veranlagungen schaffen, sich jedoch in den sachverhalt xyz nur einmal reinarbeiten müssen und im 2. jahr eigentlich nur die veränderungen checken…

reiner erfahrungswert.

gruss vom

showbee

Frage zum Antrag auf Herabsetzung der EStVZ
Gibt es dafür denn einen spezielles Formblatt/Antrag oder geht sowas formlos als normaler Brief?

MfG
Werner

Hi zurück!

also bei uns im FA wird das durch uns erfolgreich immer so
gemacht … wie liefern sehr oft 2 jahre gleichzeitig ab (wg.
der steuergestaltung :wink: und bekommen dann beide bescheide
innerhalb von max. 2 wochen zugestellt. ein netter anruf tut
dann sein übriges…

Naja, das kommt auf den Bearbeiter an. Viele der „Nachholungsbedarf“-Sorte müssen erstmal hinbekommen, daß die Quote im „Vorjahr“ stimmt. Denn wenn’s erstmal verjährt ist, guckt er in die Röhre… schnelle Beförderung ade!

meistens machen sie das auch gerne, da sie gleich 2
veranlagungen schaffen, sich jedoch in den sachverhalt xyz nur
einmal reinarbeiten müssen und im 2. jahr eigentlich nur die
veränderungen checken…

Das ist nunmal ein Argument. Die „Neuen“ im Amte werden auch auf dies schon hingeschult.

Habe aber schon genug vom alten Schlag erlebt, die da die „Methode Ordnung um jeden Preis“ anwenden…

Naja… von welchem FA stammen eigentlich Deine Erfahrungswerte? *Auchdahinwill* :wink:

MFG

GM

ganz kurze antwort!

Naja… von welchem FA stammen eigentlich Deine
Erfahrungswerte? *Auchdahinwill* :wink:

3064 …

gruss vom

showbee

3064 …

Tja, zu dumm, daß ich kein BFV greifbar hab, wenn ich im Urlaub bin.

Bis denne

GM

Hi Grübelmünster,

dann gehe doch mal auf
http://www.finanzamt.de und aktiviere „Suchfunktion“.

Sollte Dir bekannt vorkommen, wir Haben’s jedenfalls auf dem PC.

Ganz oben „Finanzämter“ anklicken und bei Name „3064“ eingeben, dann Suche starten.

Das Ergebnis: Straussberg

Gruß

Peter