…für die enormen Bauvorhaben, Rüstungs- und Kriegsausgaben etc., um das alles zu finanzieren? Wer kann mir sagen wo ich evtl. solche Dinge (online)nachlesen kann. Mir geht es darum herauszufinden wie eigentlich die Finazpolitik strukturiert war. -->Haushalt des 3. Reiches
Danke für die Infos und „hallo“@all !
Gruss
Helmut W.
So wie heute auch durch Schulden! Es gab u.a. große Außenstände bei der Sowjetunion. Einige Schulden relativierten sich durch die Eroberungen und damit erbeuteten Gold etc.!
Ich habe einige Meinungen gelesen (leider die Quellen nicht zur Hand) das das 3. Reich bald in arge Finanzschwierigkeiten geraten währe!
Hoffe konnte kurz weiter helfen und denke das andere www’ler das thema noch vertiefen können!!
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Es gab kein Geld zur Finanzierung. Alles wurde über Wechsel finanziert.
Geh mal bei google auf „Hjalmar Schacht“.
mfgConrad
Es war kein Geld da. Deshalb war das Reich auch am 31.12.1927 bankerott. Online taugt meist nichts. Guter Überblick: Gerhard Schulz, Deutschland seit dem Ersten Weltkrieg 1918-1945 (Deutsche Geschichte 10) 2.Aufl. Göttingen 1982
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Hallo,
such auch mal nach dem Begriff Mefo-Wechsel.
Gruss
Albert
Immer wenn das Geld zu knapp wurde und die Auslandsschulden nicht mehr bezahlt werden konnten wurde irgend ein Staat „ins Reich geholt“, um die SChuldenzahlung weiter sicherstellen zu können. Dementsprechend war auch der Angriff auf Polen keine große Überraschung.
Andreas
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Ich hab gehört, dass Deutschland gegen Ende sich einiges an Geld aus der Schweiz geliehen hat(Schweizer Banken). Außerdem gibts ein Buch in dem die Theorie steht, dass Deutschland nur deshalb seine Eroberungskriege geführt hat, um seine Schulden zu bezahlen und noch dazu Geld zu kriegen.
mfg
Apothecarius
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Hallo heletz,
ohne nerven zu wollen:
–>Haushalt des 3. Reiches
Es war kein Geld da. Deshalb war das Reich auch am 31.12.1927
bankerott. Online taugt meist nichts. Guter Überblick: Gerhard
Schulz, Deutschland seit dem Ersten Weltkrieg 1918-1945
(Deutsche Geschichte 10) 2.Aufl. Göttingen 1982
Also an allem ist der GröFaZ nun doch nicht schuld denn
1927 gab es das Dritte Reich noch nicht.
Ich habe mal gelesen das der Nazistaat so pleite war das er
ohne den Anschluß Östereichs zahlungsunfähig geworden wäre
und nur das Wiener Gold ihn bis in den Krieg rein rettet.
Was mich dabei am Meisten wundert ist, warum die Nazis immer
wieder neue Kredite in den USA aufnehmen konnten. Man hätte
doch u.U. das ganze Pack schon vor 1939 finanziell aushungern
können …
Viele Grüße
Jake
Teikkritik an der Hypothese
Hallo Helmut,
alles, was unten geschrieben steht, ist mehr oder weniger (ob die Eroberungen wirklich nach Goldschatz des Angegriffenen geplant wurden?) richtig. Trotzdem darf man sich die Jahre bis 1942(!) nicht als Kriegswirtschaft vorstellen. Erst unter Speer wurde diese verwirklicht. Zuvor hatte die Konsumindustrie unbedingt Vorrang. Und bis 1945 hatten die Nazis und Hitler vor nichts mehr Angst als vor einem neuen „1918“. Und damit ist nicht nur der 9. November gemeint, sondern auch die Hungerstreiks im Frühjahr.
Insofern wurden Teile des Staatshaushalts durchaus „normal“ durch eine gut laufende Konjunktur aus Steuermitteln gedeckt.
Viele Grüße,
Andreas