Finanzierung

Also, ich plane einen Immobilienkauf zu finanzieren.
Die Immobilie kostet 60 tsd €, was auch der Darlehnssumme entsprechen würde.
Das Jahreseinkommen liegt bei ca. 50-60 tsd € brutto.

Nun stellt sich die Frage, welche Form der Finanzierung am geeignetsten wäre.

Ich habe mir bereits folgende Kalkulation angeschaut:

http://dynamisch.vergleich.de/bg/scms/baugeld/tilgun…

ich hoffe, der link lässt sich auch mit zeitlicher Verzögerung noch öffnen.

Was muss ich bei der Laufzeit beachten?
Wie lange sollte der Zins fixiert sein?
Welche Tilgung?

Des Weiteren kann ich möglicherweise auf Bürgen mit einer sehr guten Bonität zurückgreifen. Hätte dies große Auswirkungen auf den Zins?

Des Weiteren überlege ich, die Wohnung möglicherweise nicht gleich selbst zu beziehen, sondern zu vermieten, um die Zinszahlungen steuerlich geltend machen zu können. Da meinte Mutter schon alt ist, sollte sie womöglich zuerst dort einziehen, so dass ich die Wohnung an sie vermieten würde. Dies hätte den Vorteil, sie wäre in meinem „Einzugsgebiet“ und ich könnte mich leichter, da näher wohnend, um sie kümmern, aber gleichzeitig auch die Zinszahlungen steuerlich geltend machen.

Macht das Sinn?
Welche Hinweise und Ratschläge habt ihr?
Was müsste ich bei der Vermietung beachten (welchen möglichst niedrigen rel. Preis muss ich von meiner Mutter verlangen, 60% des marktüblichen Preises?)

Ich danke Euch bereits sehr im Voraus!

herzliche Grüße

Robin

Hallo Robin,

das scheint ein normales Anuitätsdarlehen zu sein.
60.000 € sind bei Deinem Einkommen keine große Sache, ich würde folgendes beachten.

  • möglichst lange Zinsbindung
  • möglichst hohe Tilgung.

Beides sollte in Deinem Fall problemlos möglich sein. Die meisten Banken machen bei 5 % Anfangstilgung dicht, will heißen sie lassen keine höhere Tilgung zu.

Versuche Sondertilgungne als Option einzuarbeiten.

Bei 5 % Tilgung ist der Kredit nach rund 13 Jahren getilgt, so lange solltest Du auch die noch günstigen Zinsen sichern.

Je höher getilgt, desto schneller abgezahlt, desto günstiger für Dich.

Gandalf

Hallo, um die Kosten zu 100% absetzen zu können, muß die
Miete von Angehörigen mind. 75% der marktüblichen Miete
betragen. Gruß

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In der Kürze liegt die Würze
Hi,

Hallo, um die Kosten zu 100% absetzen zu können, muß die
Miete von Angehörigen mind. 75% der marktüblichen Miete
betragen.

Richtig, aber zu kurz gegriffen. Bei mind. 75% der marktüblichen Miete (die Warmmiete inkl. aller Nebenkosten ist übrigens gemeint) ist grundsätzlich von einer Einkunftserzielungsabsicht auszugehen, folgerichtig können die Kosten zu 100% abgesetzt werden.

Dies gilt jedoch auch für Mieten zwischen 56% und unter 75% der marktüblichen Miete, sofern man für das gesamte Objekt trotz der verbilligten Miete eine positive Überschussprognosse anfertigen kann.

Gruß
Horst

Danke Euch vielmals für die hilfreichen Hinweise.

MAcht es Sinn, dass ich einen Bürgen mit ins Spiel bringe oderi st das bei Immobilienfinazierungen in dieser Größe unwichtig?

Grüße!!

RObin

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Hi Robin,

MAcht es Sinn, dass ich einen Bürgen mit ins Spiel bringe
oderi st das bei Immobilienfinazierungen in dieser Größe
unwichtig?

es ist die Ausnahme, daß die Bank einen Bürgen verlangt. Tut sie es, würde ich mir das Projekt mindestens fünfmal überlegen.

Solange kein Bürge gefordert ist, brauchst Du keinen. Ich kenne keinen Fall.

Gandalf