Hallo Elke,
bei unserem 1. Bankgespräch zwecks Finanzierung einer ETW hat
uns der Bankmensch ein Paket vorgeschlagen:
Bausparvertr.
(Zinssatz 4,82%, Laufzeit 8 J.),
Kostet Dich 1 - 1,6% der Bausparsumme an Provision für die Bank. Ich wette, die Bausparkasse gehört zur Bank oder hat zumindest eine Kooperation damit.
KfW-Darlehen (4,75%) und
Könnte sinnvoll sein, wird vom Bankmenschen evtl. eingebaut, um den guten Schein zu wahren.
Lebensversicherung (5,25%, 15 Jahre fest, Laufzeit 23 J.).
Provision 3,5 - 5% von der Gesamtsumme.
Mein Motto: bei eigengenutzten Immobilien gilt nur eines: Tilgen, Tilgen, Tilgen und zwar ohne Umwege. Bei Kapitalanlagen kann sich ein Umweg evtl. lohnen, da man die Schuldzinsen von der Steuer absetzen kann, die LV-Erträge jedoch (noch) steuerfrei sind (Zinsdifferenzgeschäft).
Eigentlich wollten wir ein „normales“ Annuitätendarlehen und
eine Risikolebensvers., falls uns etwas passiert (Ehepaar ohne
Kinder).
Ist meiner Meinung nach der richtige Weg. Tilgung dabei möglichst hoch ansetzen (natürlich nicht so hoch, dass die Belastung zu hoch ist), aber 2% oder mehr dürftens schon sein.
Ist das Paket überhaupt sinnvoll?
Meiner Meinung nach nein.
Der Zinssatz für
das „normale“ Darlehen (15 Jahre fest, Laufzeit 23 J., 2%
Tilg.) beträgt 5,91%. = Deutsche Bank.
Vergesst bitte schnellstmöglichst alle %-Angaben, denn sie sind nichtssagend !!! Selbst der Effektivzinssatz enthält nicht alle Kosten, die auf Euch zukommen.
Daher: Alle anfallenden Kosten über die gesamte Darlehenslaufzeit (bei Bausparverträgen auch die Zwischenfinanzierung aufgrund der nicht garantierten Zuteilung !!!) auflisten lassen. Die Summe aller Zahlungen ist nämlich entscheidend !!!
Habt Ihr vielleicht
günstigere Angebote bei dieser langen Laufzeit und 15 Jahre
Zinsbindung?
Wichtig wäre hier zu wissen, wie hoch die Beleihungsgrenze sein soll (üblicherweise max. 80%).
Schau mal hier:
http://www.baugeld-vergleich.de/baugeld-vergleich.htm
oder hier:
http://www.finanzoptimierung.de/baufinanzierungen/in…