Hallo Sheldrick,
zuerst natürlich vielen Dank für die zügige Antwort !
Zur Frage „Aus wessen Sicht …“: Die erste Betrachtungsweise ist die aus Käufersicht wie in meiner Einleitung beschrieben ! Dennoch soll die Sichtweise des Veräußerers nicht außer acht gelassen werden, geht es doch darum, eine für beide Seiten sinnvolle, einvernehmliche Lösung zu finden.
Konkret heißt das in diesem Fall für den Verkäufer, dass er für seine Gewerbeimmobilie in einem eher strukturschwachen Umfeld überhaupt einen Abnehmer/Käufer finden muss. Findet er keinen Abnehmer muss er sich bzw. die Hintergründe hinterfragen. Die können eben u.a. auch darin liegen, dass den wenigen oder dem einzigem Kauf-Interessent(en) für eine bankenübliche Finanzierung (= ein Finanzierungs-Modell) nicht ausreichend Eigenkapital zur Verfügung steht.
Der Kauf-Interessent wiederum versucht dieses „Manko“ (=nicht ausreichend Eigenkapital) wiederum durch andere, „alternative“ Finanzierungsmodelle (= z.B. Mietkauf oder Teilfinanzierung durch Privatdarlehen des Verkäufers) zu beheben.
Meine Fragen beziehen sich also in erster Linie darauf, wie man eine Gewerbe-Immobilien-Finanzierung hinbekommen kann, wenn kein ausreichendes Eigenkapital für eine übliche Banken-Finanzierung zur Verfügung steht oder ob es gar für beide Seiten (Verkäufer und Käufer) eine bessere Lösung (=alternatives Finanzierungsmodelle) gibt.
Bei den Fragen zu Mietkauf, Leibrente oder eben anderen, mir nicht bekannte Alternativen (= Finanzierungs-Konzepte) muss ich meine Frage darüber hinaus dahin gehend konkretisieren, dass es mir nicht um Definitionen geht, sondern um ggf. vorhandene Erfahrunsgwerte anderer in bezug auf Risiken, Chance, Vorteile, Nachteile etc.
Dein Hinweis, dass jeder Unternehmer bei der Veräußerung einen einmaligen Freibetrag hat, ist sehr wertvoll und ich hoffe, dass sich vielleicht noch jemand findet, der „uns“ eben genau über Höhe/Beträge und ggf. Voraussetzungen noch etwas mehr Kenntnis verschaffen kann !
Herzlichen Dank für Dein Mühe
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