Moin Experten,
meine Frau und ich reden uns grade die Köpfe heiß - und sind zum Ergebnis gekommen, dass wir einfach zu wenig Ahnung von der Materie haben!
Ich schildere mal, was wir vorhaben - und vielleicht findet sich hier ein Kenner/Könner der uns aus unserer Wissenslücke hilft… 
Also:
Es soll eine Gebrauchtimmobilie gekauft werden. Kaufpreis rund 190.000 EUR. Mit Makler, Notar, den übrigen Nebenkosten und Renovierungsbedarf kommen wir auf 235.000 EUR, die finanziert werden sollen. Dem gegenüber steht eine fast abgezahlte Immobilie, bei deren Verkauf (hoffentlich) 100.000 EUR rauskommen wird (also nach Ablösung der „alten“ Kredite). Allerdings wird sich das wohl einige Monate hinziehen, bis man einen Käufer findet. Es müssten also wohl am Anfang die vollen 235k€ aufgenommen werden. (Nein, leider zur Zeit kein anderes flüssiges Eigenkapital da. Zwar noch ca. 50.000 stille Reserven, aber nur unter „Schmerzen“ locker zu machen…)
Jetzt meint meine Frau, das würde doch keine Bank machen (zu mehr als 100% finanzieren), während ich glaube, dass das doch eigentlich Tagesgeschäft sein müsse, weil dieser Wechsel von einer Immobilie zur nächsten eher die Regel als die Ausnahme ist.
Einerseits will ich mich in der ersten Phase (mit den 235.000 Kreditsumme) mit den Raten nicht finanziell zu sehr ausziehen jeden Monat, andererseits will ich dann später die restlichen 135.000 nicht mit 1% Tilgung abstottern müssen, sondern dann auf 3% oder so hochgehen können.
Wer kennt sich aus? Was ist üblich? Was kann man optimieren?
Wir haben zwar in Bälde einen Termin bei unserer Hausbank, allerdings wüsste ich da schon gerne etwas Bescheid vorher.
Tausend Dank im Voraus!
Stefan