Sei gegrüßt.
vorhabe studieren
Was denn? Und auch wichtig: Wo?
wie ihr euer Studium finanziert(et)
Das erzähle ich Dir nicht, sonst weinst Du nur. 
BaföG 1x jährlich. Der Förderzeitraum beginnt zum Wintersemester (1.10.) und endet mit dem Sommersemester (30.9.).
Das hängt von der Region in Deutschland ab!
Es existiert gegenwärtig ein starkes West-Ost-Gefälle.
In Sachsen gibt es z.B. keine Studiengebühren, der Wohnungsleerstand ist beträchtlich, so daß die Mieten gering sind, die Lebenshaltungskosten liegen auf Westniveau, aus unerfindlichen Gründen hier und da sogar oberhalb. (Supermarktpreise einiger Großketten.)
Der Osten ist insgesamt deutlich attraktiver zum Studieren.
Meiner Erfahrung nach sind die Universitäten und Fachhochschulen auch besser ausgestattet, das Studium ist in der Betreuung etwas engmaschiger. Das Niveau streut natürlich, im Mittel liegt es höher, die durchschnittlichen Studienzeiten sind kürzer.
Aber: Das galt für die Diplom- und Magisterwelt. Belastbare Zahlen für Bätschler und Master stehen noch aus. Ich verrate allerdings kein Geheimnis, wenn ich meine eigenen Erfahrungen zugrundelege und die Beobachtungen über die Studenten als „Bätschlerkatastrophe“ tituliere.
Der Höchstsatz BaföG ist trotzdem knapp, große Sprünge sind nicht.
Ein- oder zweimal die Woche zünftig trinken gehen, ist (im Osten) aber drin. Die meisten Studenten, die ich näher kenne, und die ziemlich gut haushalten, kommen mit den 550 € hauchdünn hin. Da ist ein teurer Spaß wie das Auto noch nicht mitgerechnet.
Du solltest jedoch nicht vergessen, daß das Studium die tollste Zeit im Leben sein sollte, was einen exorbitanten Wohlstand unnötig macht.
Wer das möchte, soll gleich an Privatuniversitäten abmarschieren.
Ob Du Deine Kasse mit Hilfe zusätzlicher Arbeit aufbessern willst, hängt am Studiengang. Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften? Da ist Arbeiten passé. Die Vorlesungen liegen im allgemeinen in den Kernzeiten des gesellschaftlichen Arbeitens (7-15 Uhr) plus Nachbereitung. Da müßtest Du eine flexible Stelle erwischen, die Dich möglichst abends fordert.
Nachhilfe ist immer eine Option und spült die Kosten für die wöchentlichen Lebensmitteleinkäufen ins Geldtäschel. Studentische Projekte als HiWi bringen gutes Geld (6,45€/h; 20h/Monat).
Willst Du studieren, dann laß das Arbeiten. Das bremst und dehnt nur Dein Studium, und das bescheidene Studentenleben hat noch jeder überlebt. 
- Abhängikeit von den Eltern
BaföG ist Geld, an das man nur über die Eltern herankommt.
Elternunabhängiges BaföG gilt, soweit ich weiß, für im Vorfeld qualifizierte Leute, die es mit 30 noch einmal wissen wollen.
mit seinen Eltern im Kontakt stehen
Ja, mehrere Formblätter sind von den Eltern auszufüllen und zu unterschreiben.
Und weil wir hier in Deutschland sind, mußt das natürlich alljährlich durchgeführt werden — denn es könnte ja ein Normalbürger 100 € zuviel bekommen, während kriminelles Drecksgesoxe wie Zumwinkel & Managerkonsorten sich die Millionen ungestraft in die Tasche stecken.
Ist es wichtig wie viel sie verdienen?
Natürlich. Die Rechengrundlage für Dein BaföG ist die Einkommens- und Vermögenslage Deiner Eltern ZWEI JAHRE IN DER VERGANGENHEIT.
Das kommt darauf an.
Wer zum 4. Semester das Vordiplom nicht bestanden hatte, konnte per Dokument des Prüfungsamtes „studienübliche Leistungen“ nachweisen.
Der Bätschler kennt keine Studienphasen mehr; die Rechtslage ist meines Wissens so, daß der Nachweis nach §48 ebenfalls Ende des 4. Semesters vorgelegt werden muß und an bestimmte Modulnoten bzw. Leistungspunkte gekoppelt ist.
Du sollst einen akzeptablen Studienfortschritt beweisen, was im Bachelor zeitweilig zum GAU führen kann. Der Bätschler ist nämlich modularisiert und in der Regel dürfen weiterführende Module nicht einmal gehört werden, wenn Grundlagenmodule nicht gehört oder nicht bestanden worden sind. Die falsche Prüfung zur falschen Zeit nicht bestanden kann leicht Kettenreaktionen auslösen, die direkt zum Studienabbruch führen, weil die finanzielle oder soziale Lage die Weiterführung des Studiums verhindert.
Diese Fälle sehe ich mittlerweile ständig, kein Semester vergeht ohne Abbrecher auf Grund von „dumm gelaufen“; im Diplom gab es das nur, wenn sich das Prüfungsamt bescheuert aufgeführt hat – war natürlich vorkam, aber nicht dermaßen gehäuft und systematisch.
Das heißt: Unbedingt am Ball bleiben. Volle Kanne studieren, nicht links schauen, nicht rechts schauen. Anlauf holen, Geschwindigkeit aufnehmen, Oberkörper abknicken, Kopf auf die Brust legen und mit aller Gewalt wie ein Stier durch die Wand.
Wenn Du den Anschluß behälst, packst Du es. Scheiterst Du zu oft im 1. oder 2. Semester hat es sich erledigt.
Ich wünsche Dir FF - Fiel Fergnügen!
Grüße 