Hallo liebe Leute aus der Praxis!
Kurz zur Ausgangslage: Niedersachsen Stadt mit 200.000 Einwohnern
Bin NOCH am studieren, will/muß abrechen und möchte ein ehemals sehr gut laufenden Schnellimbiss welches idealerweise von einem sehr guten Freund verpachtet wird übernehmen (ehem Besiter = Eheleute,Aufgabe wegen Scheidung,steht seit 1 Jahr frei… ob die Geräte noch da sind weiß ich im Moment nicht…).
Qualifikationen sind vorhanden.
PROBLEM: Finanzierung!
Eigenkapital: 2000 Euro = Habe keins!
Wieviel Geld brauche Ich für einen Imbiss (Pommes,Hambuger,Pizza…) 50.000 Euro?
Hat irgendjemand Erfahrungen gemacht welcher Weg der beste ist um an Fördermittel bspw. über kfw zu kommen?
Jeder der ein Darlehen,Förderung oder sonstiges erhalten hat (ohne Eigenkapital oder mit „wenig“ Eigenkapital)…bitte posten wie!
Danke Euch!
aus meiner sicht wirst du ohne Steuerberater nicht auskommen. Du musst einen Businessplan erstellen usw. ohne eine solchen plan wirst du keinen kredit oder sowas bekommen - von einem seriösen unternehmen mal nicht…
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Keine Chance ohne Eigenkapital!
Hallo …
es ist müßig, über eine Existenzgründung nachzudenken, wenn kein nennenswertes Eigenkapital vorhanden ist.
Die Förderbanken setzen eine Eigankapitalquote von mindestens 20% voraus, bei einer Finanzierungssumme von 50.000€ wäre dies ein Eigenkapitalanteil von 10.000€.
Keine Förderbank übernimmt das kaufmännische Risiko zu 100%!
Da hilft im übrigen auch kein noch so guter Businessplan, das K.O. Kriterium ist das fehlende Eigenkapital!
MfG
MGB-Consulting
Tach,
man wende sich an eine Bank bei der man selbst oder ein Bekannter bekannt ist. Über die Bank können können Fördermittel bei der KfW etc beantragt. Werden
Grundsätzlich ist Eigenkapital notwendig aber es gibt auch die Möglichkeit, dafür ein EK-Rrsatzdarlehen aufzunehmen. Das machen meist Landesinstitute Aber ein Disagio (so 4 %) bliebt hängen.
Welches Eigenkapitalersatzdarlehen…
Tach …
welches Eigenkapitalersatzdarlehen fiele Ihnen denn da ein, das mit einer 100%-igen Fremdfinanzierung über öffentliche Mittel kombinierbar wäre?
MfG
MGB-Consulting
Ich sehe schon, daß es ohne die 10.000 Euro nicht geht!
Mal angenommen ich habe die 10.000 Euro (ein Verwandter nimmt ein Kredit bei einer anderen Bank auf) … daß ich ein Businessplan aufstellen muß ist mir auch klar… habe Ich das aber richtig verstanden ,die erste Anlaufstelle ist also der Steuerberater, mit ihn den Plan durchgehen und anschließend diesen Plan der Kfw
Förderbank vorlegen?
Um es nochmal deutlich zu machen, mir sind alle Bedingungen bekannt…nur wie man an die 50.000 Euro kommt … der WEG dort hin ist mir nicht ganz klar!
Danke!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Nein, der Ablauf ist Ihnen noch nicht klar!
Hallo …
nein, der Ablauf ist Ihnen noch nicht klar!
Es muss ein Businessplan erstellt werden, den Sie in Zzusammenarbeit mit einem Steuer- oder Unternehmensberater erarbeiten müssen.
Im Rahmen dieser Planung müssen zwei oder drei Finanzierungsalternativen „durchgespielt“ werden und mit diesem konkreten Vorschlag muss man zur Bank gehen.
Tut man dies nicht, dann wird man von der Bank systematisch zu denjenigen Mitteln geleitet, die der Bank die höchsten Provisionen bieten, für den Gründer jedoch nicht immer optimal sind.
Wenn Sie einen Bürgen finden, der über diese 10T€ verfügt und sie Ihnen leiht, dann fände ich das ok., wenn jedoch dieser Bürge sich die 10T€ selbst wiederum erst durch einen Kredit leihen muss, dann kann dies ein gewagtes Spiel werden und wenn nicht wirklich gute Zahlen aus der Vergangenheit vorliegen, dann würde ich solch eine Gründungsberatung ablehnen, weil Sie das kaufmännische Risiko auf den ahnungslosen Bürgen verlagern!
MfG
MGB-Consulting
1 „Gefällt mir“
In NRW gibt es eine landeseigene Förderbank, die Mittel bereit stellt, die sich ausdrücklich „EK-Ersatzdarlehen“ nennt, Zinssatz so um die 6 %
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Trifft nicht zu!
Hallo …
vielen Dank für die Information, aber das Programm ist leider nicht anwendbar.
Zwar verfügt die NRW-Bank im Rahmen des Mittelstandsfonds über ein Programm zur Eigenkapitalfinanzierung, aber dieses Programm richtet sich an bestehende Unternehmen, mit einer Eigenkapitalquote von 10% vor Investition, die ein innovatives Vorhaben umsetzen möchten, bei einem Mindesteigenkapitalbedarf von 1 Mio € bis maximal 7 Mio €.
Mir fällt kein passendes Programm ein, da alle mir bekannten Programme entweder nicht kombinierbar sind oder ein entsprechendes Eigenkapital voraussetzen. Wenn Sie noch eine andere Idee haben, dann immer raus damit.
MfG
MGB-Consulting
1 „Gefällt mir“
Moin,
ich war über 20 Jahre Unternehmer für Großküchentechnik Imbiss und Restauranteinrichtugen.
eventuell kann ich Dir den einen oder anderen Rat geben auf konkrete Fragen
gruß jörg
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
ich habe eine Förderung in NRW in einem Fall entsprechend ohe Eigenkapital durchgesetzt.
Richtig ist, dass es sich um die Beteiligung an einem bestehenden Unternehmen handelt, d. h. Eintritt eines Freiberuflers.
Irgendetwas Innovatives wurde nicht vorausgesetzt
Danke für die Information…
Hallo …
vielen Dank für die Information, Finanzierungen ohne oder mit wenig Eigenkapital über eine Ausfallbürgschaft der BB habe ich mehrfach gemacht, es ist aber interessant, zu erfahren, dass dies auch über das Mittelstandsprogramm der NRW-Bank funktionieren kann.
MfG
MGB-Consulting
Vorsicht - bitte nicht als Betriebsübernahme deklarieren, denn das birgt eine Menge Gefahren. Wieviel Kapital usw., welche gesetzlichen neuen Voraussetzungen es dafür gibt beim Imbiss - das findest Du unter www.businessplanaktuell.de
viele Grüße
Online-Gründerlotse
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]