eine gute Freundin von mir hat ein Vorhaben:
Sie besitzt ein 4-Familienhaus, in dem sie auch selber wohnt.
Die eigenbewohnte und eine Mietwohnung sind finanziert, 2 Miet-Wohnungen sind schuldenfrei (historisch bedingt, steuerlich wohl etwas blöd).
Nun möchte sie ein weiteres Haus kaufen und das zum 3-Familien-Haus ausbauen.
Insgesamt Kosten inkl. Umbau und allen Kauf-NK 170 TEuro. 70TEuro Eigenkapital vorhanden.
Angedacht ist, mit diesem EK die selbstbewohnte ETW abzuzahlen und das neue Haus komplett zu finanzieren.
Die Bank sperrt sich gegen die Kreditvergabe, weil Finanzierung des Lebensunterhalts im Großen und Ganzen aus der Vermietung erzielt werden. Sie hat keine Festanstellung, ist freiberuflich tätig und hat daraus keine festen Einkünfte.
Der Kauf des neuen Hauses wäre also quasi eine Erweiterung des Gewerbes „Vermietung“. Und das schätzt die Bank als „nicht kalkulierbar“ ein.
Möglich wäre eine Bürgschaft von den Eltern meiner Freundin. Aber: ist das sinnvoll und nötig?
Oder weiß hier jemand einen besseren Weg, mit diesem Hintergrund einen Kredit für das neue Haus zu bekommen?
Und das schätzt die Bank als „nicht
kalkulierbar“ ein.
anscheinend sprechen die Erfahrungswerte dafür, daß in betreffenden Gegend Leerstände in einer Größenordnung normal sind, daß der Kapitaldienst dann nicht mehr sicher zu erbringen wäre.
Andererseits könnte es sein, daß man bei einem Institut nachgefragt hat, das die örtlichen Gegebenheiten nicht kennt und daher nicht beurteilen kann, was für ein Schätzchen da in einer perfekten Wohnlage aufgemotzt werden soll.
So oder so: Das Institut ist in seiner Kreditvergabe frei und sieht wohl zu große Risiken, als daß man dem Geschäft nähertreten wollte.
Möglich wäre eine Bürgschaft von den Eltern meiner Freundin.
Aber: ist das sinnvoll und nötig?
Die Details kann hier niemand beurteilen. Weder, ob die Eltern über ein hinreichendes Vermögen/Einkommen verfügen, um den Verpflichtungen nachkommen zu könnnen, noch ob das Geschäft so doll sein wird, daß sich das Risiko rechnet.
Und das schätzt die Bank als „nicht
kalkulierbar“ ein.
anscheinend sprechen die Erfahrungswerte dafür, daß in
betreffenden Gegend Leerstände in einer Größenordnung normal
sind, daß der Kapitaldienst dann nicht mehr sicher zu
erbringen wäre.
Eigentlich nicht, da sieht die Bank wohl eher den Fall „Super-Gau“ (wie sie es dann ja auch muß…).
Die Wohnungen sind sehr klein, damit dem örtlichen Wohnungsmarkt sehr angepasst und sollen „günstig-im-Mittelmaß“ angeboten werden.
Andererseits könnte es sein, daß man bei einem Institut
nachgefragt hat, das die örtlichen Gegebenheiten nicht kennt
ja, das ist eine Großbank.
und daher nicht beurteilen kann, was für ein Schätzchen da in
einer perfekten Wohnlage aufgemotzt werden soll.
Die Filiale wohl sicher, da vor allem die Wohnlage erstklassig ist.
So oder so: Das Institut ist in seiner Kreditvergabe frei und
sieht wohl zu große Risiken, als daß man dem Geschäft
nähertreten wollte.
Möglich wäre eine Bürgschaft von den Eltern meiner Freundin.
Aber: ist das sinnvoll und nötig?
Die Details kann hier niemand beurteilen. Weder, ob die Eltern
über ein hinreichendes Vermögen/Einkommen verfügen, um den
Verpflichtungen nachkommen zu könnnen, noch ob das Geschäft so
doll sein wird, daß sich das Risiko rechnet.
Gruß,
Christian
Danke erstmal für die Antwort.
Die Lage ist so: die Eltern würden nebem dem EK eine Bürgschaft in voller Höhe des Kreditbetrages übernehmen.
Ist nicht allein dadurch das Risiko für die Bank gleich Null? Und damit ein großer Verhandlungsfaktor?
die Bank schaut bei einem Kredit in dieser Höhe auf zwei Dinge:
die Sicherheit
die Kapitaldienstfägigkeit. Das bedeutet, in wiefern ist der Kreditnehmer in der Lage Zinsen und Tigung regelmässig und nachhaltig zu bedienen. Die Bank hat nämlich kein Interesse, wenn der Kreditnehmer nicht zahlen kann, die eine oder andere Sicherheit zu verwerten. Die Sicherheiten sind letztendlich nur der Rettungsfallschirm für die Bank, wenn der Kunde nicht zahlen kann.
Wer freiberuflich tätig ist, kann der Bank nicht garantieren, das er im nächsten Monat die Zins und Tigungsleistungen aufbringen kann.
Das ganze scheint mir also nicht eine Frage der Sicherheiten zu sein sondern eine Frage der Kapitaldienstfägigkeit. Und wenn die Bank daran zweifelt, wird Sie keinen Kredit vergeben.
Beste Grüsse aus dem Süden
Roland
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Das Problem bei dem geschilderten Fall liegt meiner Meinung nicht bei den Sicherheiten. Darin wird wohl kein Risiko für die Bank liegen. Wie gesagt, die Bank möchte, das der Kunde seine Raten regelmässig zahlt.
Und die Erfahrung zeigt, dass viele Kunden ihre Fähigkeit zur Ratenzahlung zu optimistisch einschätzen. Wenn die Bank daran zweifelt, wird sie sich mit einer Kreditvergabe schwertun. Und zwar unabhängig davon, ob es eine Grossbank ist oder eine Sparkase oder eine Volksbank.
Aber veruchs doch einfach mal bei einer anderen Bank.
Beste Grüsse
Roland
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