Finanzierung sicher?

Hallo zusammen,
folgender Fall: Mann und Frau (Beamter h.D./ Angest. ö.D.) haben am Dienstag einen Kaufvertrag für ein Haus beim Notar unterschrieben. Montags zuvor waren sie bei der Bank und haben den Darlehensvertrag und die Sicherungszweckerklärung unterzeichnet sowie die Unterlagen zur Beurkundung der Grundschuld erhalten, die sie ja am nächsten Tag brauchten, damit zusammen beurkundet werden konnte.

Den auch von der Bank unterzeichneten Darlehensvertrag bekommen sie erst noch per Post. Wie wahrscheinlich ist es, dass da noch etwas schief läuft? Der Berater (gleichzeitig stellv. Direktor) meinte als sie am Montag gegangen sind: „So , jetzt können Sie in Ruhe schlafen und morgen zum Notar gehen…“.

Aber rein faktisch gesehen, verbleibt an dieser Stelle doch schon ein Risiko (nur die Eheleute haben den Vertrag bisher gezeichnet), oder was meinen Sie aus Ihrer Erfahrung? Man kann noch dazu sagen, dass die Eheleute bei der Bank schon eine Finanzierung laufen haben und wenn die Bank diese jetzt von der Klippe springen ließe, bekäme sie selbst auch Schrammen.

Vielen Dank für einige Hinweise!

LG
der Koblenzer

Guten Tag,

wir haben das auch gerade hinter uns… immer die Unsicherheit… was ist, wenn doch noch etwas „passiert“ etc… aber wenn die Grundschuld unterschrieben wurde und der Vertrag vorliegt, kann nichts mehr passieren. Wir hatten den Vertrag noch nicht einmal, als wir beim Notar waren.

Die Finanzierung ist erst dann „sicher“, wenn der Darlehensvertrag von beiden Seiten gegengezeichnet wurde. Denn auch ein „stellv. Bankdirektor“ benötigt immer noch eine 2. Unterschrift. Die Bereitstellung der Grundschuldbestellungsunterlagen kann nicht mit einer Darlehenszusage/-bestätigung assoziiert werden.