Guten Tag,
wir wollen uns ein Haus kaufen:Kosten 390.000 Euro.
wir haben ein Eigenkaptal von 50.000 Euro.
An dem Haus ist ein Bungalow,den man Vermieten kann…und das oberste Stockwerk können wir auch Vermieten …an Feriengäste…wohnen auf Sylt.
Ist es eine reale Sache dadurch sein Haus zu finanzieren?
Oder nicht?Gibt es Leute die auch Vermieten?Und damit gut zurecht kommen?
Ich habe da sehr angst…die Monatliche abtragrate wär ca 850 Euro…
Ist es eine reale Sache durch Miete sein Haus zu finanzieren?
Ja,
geht tendenziell, doch normalerweise sind die Zinsen plus Kosten hoeher als die Miete. Eine Haelfte koennte ueber Miete reinzubekommen sein, plusminus riesige Schwankungen, je nach Lage und Reparaturen. Falls keine Mieter zu finden sind, fallen Kosten auch ohne Miete an. Dafuer genuegend Liquiditaet vorhalten.
Gruss Helmut
Ich habe da sehr angst…die Monatliche abtragrate wär ca 850 Euro…
Für welches Darlehen ? 340.000 € ? Das kommt nie und nimmer hin.
Also entweder sind dort ein paar Tippfehler drin oder ihr habt eine Bank die Geld verschenkt gefunden.
wir wollen uns ein Haus kaufen:Kosten 390.000 Euro.
wir haben ein Eigenkaptal von 50.000 Euro.
An dem Haus ist ein Bungalow,den man Vermieten kann…und das
oberste Stockwerk können wir auch Vermieten …an
Feriengäste…wohnen auf Sylt.
…
Ich habe da sehr angst…die Monatliche abtragrate wär ca 850
Euro…
Also bei den Eckdaten:
KP 390k€
- NK (5%) ~ 20k€ (kein Makler)
- Umzug, Renov. etc. ~ 10k€ (alles selbst machen!)
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420k€
./. davon EK 50k€ (~ 89% Beleihungsauslauf)
Darlehenssumme 370 k€
Stand heute:
4,75% nach PAngV (wegen mieser Eigenkapitalquote mit erheblichem Strafaufschlag; verm. 0,5 - 0,7% extra), 1% Tilgung (Minimum)
1742,08 Euro monatlich!
Und dies unter extrem optimistischen Annahmen zur Renovierung etc.
Natürlich gibt es eventuell noch Förderprogramme (auf Sylt???) aber selbst mit 'nem KfW 124 für 3,9% (max. 70k) kommt ihr nicht wesentlich runter.
Ist es eine reale Sache dadurch sein Haus zu finanzieren?
Oder nicht?Gibt es Leute die auch Vermieten?Und damit gut
zurecht kommen?
Ein Vermieter, der auf seine Mieter zum Überleben angewiesen ist, ist IMHO lebensgefährlich. Mieter haben berechtigte Ansprüche, verlieren aber mal die Zahlungsfähigkeit oder auch -lust. Klagen aber auch Leerstände mangels adäquater Nachfrage (ihr müsst ja auch was erzielen) gehen bei so einem Modell schon nach wenigen Monaten an die Substanz.
An Eurer Stelle würde ich das nur machen, wenn ihr (zumindest unter vertretbaren Schmerzen) die Raten aus Eurem Einkommen bezahlen könnt oder irgendwo noch weiteres Kapital schlummert.