Hi,
Wenn alle Leute gleich denken, das koennte passieren und noch
schlimmer. Aber die Menschen sind sehr unteschiedlich.
Hoffentlich sind sie das 
Zusaetzlich sehe ich manche Denkfehler in deiner Ansicht.
Aktien verkaufen heisst nicht unbedingt man tut nun sein Geld
unter demm Kopfkissen lagern.
Beudeutet es auch nicht unbedingt. Ich wollte hier kein vollständiges Wirtschaftstraktat verfassen (übersteigt meine Fähigkeiten bei weitem), sondern nur ein paar Befürchtungen aufzeigen. Was ja tatsächlich geschieht, ist, dass leute auch hier in DEutschland schon meinen, sie würden ihr Geld verlieren.
Sie verkaufen panisch ihre Aktien und tragen damit ihren Teil zum Kursverfall bei. Obwohl ja keine wirklich großen Probleme bei den Banken vorhanden sind, außer, wir sorgen durch Angst und Panik dafür, dass sie welche bekommen. Ein platzender Millionenkredit schafft das nicht, aber das Zusammenwirken vieler kleiner oder mittlerer Anleger …
Wenn sie es dann ausgeben, kommt es wieder in den Wirtschaftskreislauf, wenn sie es anlegen, auch gut ist ein bisschen von beidem, schlecht ist das Sparschwein.
Ich würde auch kein Gold kaufen … das wird jetzt (wo alle kaufen) immer teurer, und dann, wenn es uns wieder gut geht (und das wird es), wird es wieder billiger, weil dann alle verkaufen, weil sie bares brauchen oder oder … Geldvernichtungsmaschine.
Aber den groessten
Fehler finde ich in der Behauptung, schortsellig sei der Grund
der Krise. Meiner Meinung nach, die Krise startete in der
reallen Wirtschaft, pflanzte sich fort in der Boerse, um in
die realle Wirtschaft zurueck zu kehren.
Shortselling ist ein Teil des Grundes, habe ich geschrieben. Weiterer Grund ist die geplatzte Immobilienblase. Letztere hat die Werte fallen lassen, ersteres hat dafür gesorgt, dass sie unten bleiben. Und shortselling wird nicht von Kleinanlegern betrieben (aber auch), sondern im Wesentlichen von Spekulanten, Hedgefonds etc. … von denen natürlich auch so mancher Kleinanleger profitiert, denn die mach(t)en richtig gute Gewinne. Um shortselling aber profitabel betreiben zu können, muss ich auch mal Gerüchte verbreiten, denn Aktien fallen nicht, weil ein wirklicher WErtverlust des Unternehmens dahintersteht, sondern weil die Leute GLAUBEN, dass es an Wert verliert … dann wird verkauft, und alle andere wie die Lemminge hinterher… (ja ich weiß, ich bin wieder schwarzweiß. Aber mir geht es grad nur ums Prinzip).
In den USA wurde das gemacht, was die bildzeitung und ähnliche Blätter so gerne fordern, und wobei sie so viel unterstützung kriegen: Man hat Leuten Kredite gegeben, die sie brauchen, und nicht denen, die sie nicht brauchen. Mit anderen Worten: Zu viele Leute haben einen Kredit '(Hypothek, …) bekommen, obwohl sie schlechte oder sehr schelchte Chancen hatten, ihn jemals zurückzuzahlen. Wenige Leute in den USA wohnen zur Miete, man hat in der REgel Wohneigentum. Das funktioniert auch problemlos, wenn man mit etwas sehr kleinem, bezahlbaren anfängt, da ne weile wohnt, dann ohne großen Verlust oder sogar mit Gewinn verkauft (muss nciht unbedingt sein, wenn der Kredit bereits abgezahlt ist, kann man vorher machen), den erlös als Anzahlung für größeres Wohneigentum nimmt usw.
Seit einiger Zeit schon werden KRedite aber immer großzügiger hergegeben. Man kauft ein Haus A für Kredit A, kleine Anzahlung, normale Raten, wohnt darin. Nimmt eine Hypothek A auf und kauft davon Haus B. Darin wohnen dann mieter, die Miete B zahlen, die im optimistischen Fall für Hypothek A reicht. Dann nimmt man Hypothek B auf Haus B auf und kauft damit Haus C, setzt mieter rein und bezahlt von deren Miete die Hypothek B … usw. Die Leute haben dann 3 Häuser zu verwalten, sind finanziell für die verantwortlich, machen aber noch keinen Profit und haben nicht genug gehalt / ERspartes, um Vderluste auffangen zu können. Wahrscheinlich ist es auch noch so dass die Mieteinnahmen nicht reichen, um die Hypothek abzuzahlen / die Hypothek nicht ausreicht, um das nächste Haus komplett zu zahlen. Und dann fegt ein Wirbelsturm / Tornado durch das Land und bläst die Häuser weg …
Auf jeden Fall, das
alles soll nicht auf die Kosten von Kleininvestoren
weiterlaufen.
Tut es ja bis jetzt nicht großartig … wenn meine Aktien jetzt nichts wert sind und alles durchschnittlich läuft, sind sie bald wieder was wert. Wenn das nicht geschieht, haben wir andere Probleme als Geld. Dann ist die Wirtschaft weg.
Ein Teil meiner privaten Altersvorsorge besteht in einer fondsgebundenen Rentenversicherung. Rückkaufswert nach 4 Jahren Einzahlerei war im Frühjahr 1048 Euro, jetzt wahrscheinlich eine Kugel Eis oder so. Und weißt du was? Ich zahle weiter. Noch weniger Guthaben als jetzt wird es nicht, und wenn es wieder besser wird, brauche ich die Einlagen jetzt (auch ne art von Shortselling, für meine Monatsraten jetzt kriege ich viele Aktien). Wenn …, siehe oben.
Die Franzi