es wollen 2 Freunde eine Unternehmensberatung gründen mit dem Zweck Seminare und Workshops zu geben. Da das ja einwandfrei ein freier Beruf ist suchen die Freunde einen Firmenmantel, der auf der einen Seite alles finanzielle regelt wie z.B. Einlage, Gewinnteilung, Verlustteilung etc. und am besten auch noch die Möglichkeit der Haftungsbeschränkung gibt.
Was ist da zu empfehlen?
Ist eine GmbH nur für Gewerbe möglich? Wie sind eure Erfahrungen mit einer englischen Limited?
Ist eine GmbH nur für Gewerbe möglich? Wie sind eure
Erfahrungen mit einer englischen Limited?
Ohne jetzt als „Spassbremse“ auftreten zu wollen, aber manchmal ist „weniger eben doch ein bisschen mehr“. Daher würde ich nach den bisherigen Angaben sagen, dass selbst eine GbR schon ausreichen würde. Zur Ltd. sage ich jetzt bewusst nichts, da dazu ja sowieso noch genug „Kritik“ kommen wird )
Kapitalgesellschaften wie GmbH und Ltd können sicherlich durch Freiberufler betrieben werden, aber die Gesellschaften erzielen dann kraft Rechtsform Einkünfte aus Gewerbebetrieb: Wenn z.B. mehrere Steuerberater ihre Katastrophenmandate gemeinsam in einer GmbH zusammenfassen, zahlt diese GmbH vom ersten Euro Gewerbeertrag an GewSt. You can’t have the cake and eat it.
Die Fragen von Einlagen, Entnahmen, Ergebnisverteilung kann man in einer GbR mühelos klären, man muss sie bloß sauber buchen. Bloß mit der Haftungsbeschränkung sieht es dann mau aus - wobei man bei beratender Tätigkeit mit einer sorgfältigen Formulierung der Auftragsbedingungen schon ziemlich weit kommt, und mit der Auswahl der Versicherungen (Berufshaftpflicht, eventuell Vermögensschaden) darf man auch ein wenig Aufwand treiben.