Hallo,
ich habe bei einem Kochwettbewerb eine Forelle in Folie gemacht. Jedoch stimmte irgend etwas mit der Garzeit nicht! Laut eines Rezeptes braucht eine Forelle mit 250g ca. 20 Minuten. Jedoch war diese erst nach 35 Minuten fertig bei Heißluft und genügend Flüssigkeit!
Im rezept stand man soll eine Form aus der Alufolie formen den Fisch hineingeben und ca. 1/4 Fischfond. Bei 190 Grad Celsius im Heißluftoffen garen. Des hab ich alles gemacht! Kennt wer ein Rezept das auch funktioniert?
JAAAAAAAAAAAAAAA
Auch Hallo,
gekochte wird mit GEFÜHL und VERSTAND. Rezepte sind nur Wegweiser und geben keine Garantie für das gelingen.
Jedem ging schon was in die Hose, da bist Du sicherlich nicht Der oder Die einzige.
Kleinen Tipp, bevor ich zu einem Wettbewerb gehen, schon mal zuvor AUSPROBIEREN:wink:)))
Dann könnte doch nichts in die Hose gehen.
Claude
ich habe keine „Gramm“-genauen Angaben, aber obwohl ich mich nicht gerade als „Meisterköchin“ bezeichnen würde, hat’s bisher immer wunderbar funktioniert:
Fischfilet mit etwas Zitrone beträufeln, auf Alufolie legen, Zucchini in Scheiben geschnitten außen rum, ein paar frische Kräuter (wie Du’s am liebsten magst, z.B. Dill) auf Fisch und Zucchini verteilen, dann die Alufolie um den Fisch schließen und an den längs-Seiten etwas nach oben biegen (damit die Sauße später nicht ausläuft). Es muss kein Fond zugefügt werden, der Fisch und die Zucchini „kreieren“ ihre eigene Sauße (achte darauf, dass die Folie komplett geschlossen ist). Bei ca. 200°C etwa 20-30 Minuten (kannst zwischendurch nachschauen, tut dem Essen nix *g*) backen. Wenn Du die Alufolie dann aufmachst, hast Du neben fertigem Fisch und Zucchini auch noch eine super leckere Sauße. Dazu passen Kartoffeln oder Reis oder was auch immer Du gern isst - wenn Du auf „Kochduelle“ gehst, wirst Du das sicher besser wissen als ich. )
Viele Grüße und lass es Dir schmecken, hoffe, ich konnte Dir helfen.
wie schon gesagt wurde, brauchts Du beim Garen „en papillote“ (früher nahm man da
gefettetes Pergamentpapier, heute die Alufolie) keine zusätzliche Flüssigkeit –
gerade deshalb gart man ja auf diese Weise: Es geht vom Saft nichts verloren,
nichts trocknet aus. Und deshalb ist es auch gar nicht so genau zu nehmen mit der
Garzeit – überzieh ruhig ein gutes Stück, der Fisch wird so nicht trocken!
Statt des Garens en papillote benutze ich heute sehr gerne die Technik der
Mikrowelle: Gesäuberten, gesäuerten, gesalzenen Fisch (ganz oder als Filet) mit
etwas Kräutern oder einem Bett aus Gemüse-Julienne in ein flaches Geschirr
einlegen, etwas Wein dazugießen, ein paar Butterflocken aufsetzen, das Ganze
abdecken. Der Fisch wird in kürzester Zeit (Angaben aus dem Gerätebuch) wunderbar
gleichmäßig gar und Du erhältst einen wunderbaren Jus, der entweder pur (z. B. zu
Reis) genossen werden kann oder zur Sauce weiter verarbeitet werden kann.
Gruß und Gutes Gelingen!
Bolo2L
Gemüse-Julienne ist gemischtes Gemüse in ganz feinen Streifen geschnitten, z.B. Karotten, Lauch… am Beispiel der Karotte: das Teil schälen und in 3-4 cm lange Stücke schneiden, die wiederum in dünne Scheiben (1-2 mm dick) und die Scheiben wieder in Streifen, ebenfalls c.a 1-2 mm dick, fertig. Hat den Vorteil, dass es schön aussieht und schnell gart, und ist als Unterlage für Fisch gar köstlich. Schmeckt auch wunderbar in Suppengerichten der Art „Nudelsuppe und mehr“, auch mit Rindfleisch oder Huhn drin…