Die drei ‚S‘
Hallöchen noch einmal,
Erstmal vielen Dank für die viele Mühe!
Gern geschehen. Und Mühe war es auch nicht, weil wir absolute Fisch- & Meeresgetier-Freaks sind, von daher landet sowas in wunderhübscher Regelmäßigkeit auf dem Tisch. *g*
In deinen Rezepten habe ich gelesen, daß man den Fisch ruhig
innen und aussen salzen soll.
Im Internet hab ich aber
gefunden das man das auf keinen Fall tuen sollte, da sonst der
Eigensaft verloren geht.
Auch bei Fleisch gilt ja: Erst nach
dem Braten salzen!
Das kann man durchaus, weil Fischfleisch (ich weiß, ich weiß, dämliches Wort) eine ganz andere Konsistenz hat als das Fleisch von ‚Landviechern‘. Und im Gegenteil zu Fleisch: Bei Fisch ist ein teilweiser Entzug des Eigensaftes sogar beabsichtigt, sonst hast Du nachher ein glibberiges und nicht näher definierbares Etwas auf dem Teller.
Wenn Du ganze Fische grillst, brauchst Du keine Angst vor dem womöglich auslaufenden Eigensaft zu haben, wenn Du den Bauch mit Zahnstochern (oder ähnlichem) zugesteckt hast und Dich beim Wenden halbwegs geschickt anstellst, d. h. den Fisch immer mit dem Bauch nach oben - also quasi über die Rückenflosse - wendest.
Wenn Du dennoch Bedenken hast: notfalls kannst Du das Flossenvieh immer noch in Alu-Folie hüllen.
BTW: wenn Du die Kräuter geschickt auswählst, kannst Du darauf verzichten, den Fisch innen zu salzen bzw. halt nur ein bißchen salzen. Beifuß, Dill, Estragon, Rosmarin, Sellerie und Thymian sind zum Beispiel solche Experten, die als uralte - und dennoch hervorragende - Alternativen zu Salz gelten. Der Vorteil dabei ist, daß der Fisch superverführerisch riecht (und nachsalzen kann man immer noch).
Ich glaube, heute abend gibt es wieder Fisch… *lach*
*wink*
Tessa