Fisher-Yates-Test

Hallo!

Kann mir jemand sagen, ob der Fisher-Yates-Test nur für 2x2-TAbellen gilt? Wenn ja, welchen Test müsste man für z.B. 2x3 Tabellen anwenden (wenn die erwarteten Häufigkeiten für chi² zu gering sind?)
Wieviele Zellen dürfen erwartete Häufigkeiten kleiner 5 haben, um Fisher-Yates noch rechnen zu können?
Und meine letzte Frage: Wenn es heißt, bei Stichprobenumfängen kleiner als 20 sollte auf den exakten Test nach Fisher zurückgegriffen werden: ist dann das n der einzelnen Kategorien einer Variablen gemeint oder das gesamt-n der Variable(n)?

Auch hallo.

Kann mir jemand sagen, ob der Fisher-Yates-Test nur für
2x2-TAbellen gilt?

Ja

Wenn ja, welchen Test müsste man für z.B.
2x3 Tabellen anwenden (wenn die erwarteten Häufigkeiten für
chi² zu gering sind?)

Lt. http://www.reiter1.com/Glossar/Glossar_detailliert_I… gibt es hier einige :smile:

Wieviele Zellen dürfen erwartete Häufigkeiten kleiner 5 haben,
um Fisher-Yates noch rechnen zu können?

(hm, lange her…) Keine

Und meine letzte Frage: Wenn es heißt, bei Stichprobenumfängen
kleiner als 20 sollte auf den exakten Test nach Fisher
zurückgegriffen werden: ist dann das n der einzelnen
Kategorien einer Variablen gemeint oder das gesamt-n der
Variable(n)?

Damit sind die einzelnen Realisationen gemeint, deren Menge kleiner 20 ist. Z.B. kann man die t-Verteilung für n>=30 mit der Standardverteilung approximieren.

HTH
mfg M.L.

)

danke für den Artikel!
Allerdings gab es dort ein Beispiel (2 dichotome Variablen), in dem 3(!) Zellen erwartete Häufigkeiten kleiner 5 hatten und dennoch Fisher-Yates „vorzuziehen ist“. Kann man dem glauben?

Hallo, Cathy,

Kann mir jemand sagen, ob der Fisher-Yates-Test nur für
2x2-TAbellen gilt? Wenn ja, welchen Test müsste man für z.B.
2x3 Tabellen anwenden (wenn die erwarteten Häufigkeiten für
chi² zu gering sind?)

der Fisher-Yates-Test gilt für Vierfeldertafeln. Seine Verallgemeinerung auf k x m-Tafeln stammt von Freeman und Halton (1953). Dieser exakte Test ist z.B. bei Bortz, Lienert & Boehnke (2000) beschrieben.

Wieviele Zellen dürfen erwartete Häufigkeiten kleiner 5 haben,
um Fisher-Yates noch rechnen zu können?

Das ist eine Voraussetzung des Chi-Quadrat-Tests, nicht des Fisher-Yates-Tests.

Und meine letzte Frage: Wenn es heißt, bei Stichprobenumfängen
kleiner als 20 sollte auf den exakten Test nach Fisher
zurückgegriffen werden: ist dann das n der einzelnen
Kategorien einer Variablen gemeint oder das gesamt-n der
Variable(n)?

Es ist der gesamte Stichprobenumfang gemeint.

Grüße,

Oliver Walter

eine frage ist mir noch eingefallen: wenn ich die Tests von Fisher-Yates oder Freeman-Halton rechne, kann ich dann an irgendeinem Kennwert auch die Stärke des Zusammenhangs ablesen?

Cathy