Fitnesscenter bucht seit 21 Monaten nicht mehr ab

Hallo & Schönen guten Tag !

folgende Situation

Person A ist Mitglied in einem Fitnesstudio seit 2001 - Vertrag über 18monate abgeschlossen, der sich nach Ablauf immer um weitere 9 Monate automatisch verlängert!
Der Vetrag wurde 5x um 9 Monate verlängert bis Mai 2005.
Ab Mai 2005 wurde vom Konto von Person A kein Beitrag mehr abgebucht Person A besuchte das Studio allerdings weiter, da keinerlei Absprachen getroffen wurden oder auch nicht gekündigt wurde.

Person A erfuhr gestern : Seitens des Fitnesstudios wurde im Mai 2005 fuer den Vertrag der Person A -nach angeblicher Absprache- ein Auflösungsvertrag geschrieben.
Dieser Auflösungsvertrag ist das einzige Dokument, was dem Fitnesstudio vorliegt (liegt allerdings nicht Person A vor).

Fakt dazu : Es liegt beim Studio KEIN abgeschlossener Vertrag von 2001 vor weder Kopie noch Original - der Originalvertrag ist verschwunden !

Dieser Auflösungsvertrag muss aber definitv ein Irrtum bzw eine Verwechselung des Fitnesscenters sein, da Person A nie einen Auflösungsvertrag erhalten hat und es auch nie irgendwelche Absprachen gegeben hat !
(möglicherweise für ein anderes Mitglied gedacht und wurde dann irrtümlich auf seinen Namen ausgestellt)

Die Studioleitung behauptet Person A hätte „irgendwelche gesundheitlichen Probleme gehabt“, wonach man ihn korrekterweise aus dem Vertrag entliess.
Danach sei Person A einfach weiter zum trainieren gekommen, was dann erst nach 21 Monaten zufällig auffiel.
Person A hat in diesem Zeitraum aber nie „irgendwelche gesundheitlichen Probleme gehabt“ es liegt wie berichtet darüber beim Studio nichts vor…

Nun wird Person A am heutigen Tage eine Rechnung erhalten (an die Adresse seiner Freundin geschickt, da selbst die Adresse von Person A nicht beim Fitnesstudio bekannt ist) und mit der Rechnung wird der gesamte Beitrag von 21 Monaten (ca. 1000 Euro) auf einen Schlag gefordert, obwohl Person A offiziell seit Mai 2005 kein Mitglied mehr ist und sich die Fitnessbesuche höchstens durch Zeugenaussagen belegen lassen, aber ein konkreter Zeitraum sicherlich nicht von Zeugen bestätigt werden kann.

Person A geht ab sofort natürlich nicht mehr in dieses Studio.

Ist es überhaupt seitens des Fitnesscenters möglich an Geld zu kommen - eine Rechnung ist sicherlich schnell geschrieben- aber beweisen lässt sich nichts, es gibt auch keine Chipkarten, o.Ä. die in einigen Centern am Eingang dokumentieren, welche Mitglieder das Center besuchen. Es lässt sich nichts belegen.

Es ist in diesem Studio der Fall, dass einige Mitglieder den Beitrag bar und undokumentiert zahlen - Wie liegt der Fall, sollte Person A behaupten, nach der kurzfristigen Freistellung, den monatlichen Beitrag in Bar und ‚unter der Hand‘ an den Studiobesitzer abgeführt zu haben ?

Bin dankbar über Ihre Meinungen !

mfG
Arntt

Hi Arntt,

Sachlage ist ja folgende:
Person A hat Leistungen in Anspruch genommen und möchte nun nicht dafür zahlen.

Moralisch ist die nachträgliche Rechnungsstellung korrekt. Es dürfen nur keine Zinsen aufgeführt werden, da A diesen Verzug ja nicht zu verantworten hat.

A könnte jetzt um Ratenzahlung des Betrages bitten, da er die Summe nicht auf einmal aufbringen kann.

A hätte aber schon vorsorgen können und die monatliche Gebühr zur Seite legen können.

Private Ansicht des Falles.
Gruß
BJ

Hallo,
Person A ist der Auffassung 21 Monate lang für lau die Einrichtung
eines Fitness-Studios in anspruch nehmen zu können ??
Person A will glaubhaft versichern, dass die fehlenden Abbuchungen
nicht aufgefallen sind ??
Person A wird wohl (nach)zahlen müssen.
Gruss
Czauderna

Hallo,

Wie liegt der Fall,
sollte Person A
behaupten, nach der kurzfristigen
Freistellung, den monatlichen Beitrag in Bar und ‚unter der
Hand‘ an den Studiobesitzer abgeführt zu haben ?

Ich habe mir mal erlaubt, Deine Frage etwas zu präzisieren,
damit sie auch jeder versteht. Vielleicht kann Dir dann jemand
weiter helfen.

„Wie liegt der Fall,
sollte Person A
einen Betrug begehen ?“

Kopfschüttelnde Grüße,
Trobi