meine Frage dreht sich um die Notwendigkeit eines teuren Apparates,
der die Zähne nach der kieferorthopädischen Behandlung fixiert.
Unser Kieferorthopäde hat gegen Zahlung von über 400 Euro
vorgeschlagen, einen speziellen Apparat anzufertigen, da die Nach-
Versorgung die von der Krankenkasse gedeckt wird, nicht ausreichen
würde, um die Zähne nach 3-jähriger Behandlung eines Überbisses mit
feststehenden Brackets an ihrer neuen Position zu halten.
Ist da etwas dran? Gibt es nichts Ähnliches, das die Kasse
übernehemen würde, oder sind diese Maßnahmen sinnlos?
Ich nehme an es handelt sich um einen Positioner!?
Frag mal bei der Kasse nach ob er von den Kosten her übernommen wird ansonsten ist der Preis in Ordnung und das Gerät macht Sinn.
das war schnell. Ja, Positioner, jetzt fällt es mir wieder ein.
Die Kasse zahlt nach Aussagen des Kieferorthopäden nicht, ich werde
trotzdem einmal direkt nachfragen.
Eine Alternative gäbe es also nicht?
Grüße
Sprite
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meine kieferorthopädische Behandlung liegt nun gut 12 Jahre zurück. Ich habe im Anschluß einfach eine lose Klammer bekommen, wie es die früher üblicherweise bei Kindern gab. Das Ding sollte ich so oft wie möglich aber mindestens immer nachts tragen. Hab ich natürlich nicht so regelmäßig gemacht . Das Ergebnis waren wandernde Zähne. Nachdem mir das zuviel wurde, habe ich wieder eine Kieferorthopädin aufgesucht, die zum Glück sehr nett war und deren Mann eine normale Zaharztpraxis hat. Der hat mir dann eine Aufbißschiene angepaßt, (zum Kassensatz) jedoch ein anderes Materiel verwendet, das sich auch korrigierend einstellen läßt (ich hätte gerne eine leichte Rückbewegung gehabt auf Dauer). Das Ding trage ich nun seit ca. zwei Jahren 1-2 x in der Woche nachts und so laufen mir die Zähne wenigstens nicht davon. Ich vermute, daß eine gut gearbeitete Aufbißschiene diesen Zweck erfüllen müßte. Und wenn die von der Kasse nicht bezahlt wird (was mir ein andere Zahnarzt einerzeit auch schon weißmachen wollte), wird sie wohl sicher keine € 400,-- kosten.
Ich wäre froh gewesen, wenn mir mein Kiefernorthopäde damals diese Möglichkeit gegeben hätte (oder mich wenigstens darüber aufgeklärt hätte). Tja, jetzt sitze ich da, kann nicht mal mehr in einen Apfel beißen und bleibe ständig an meinen schiefen Zähnen hängen. 6 Jahre Kiefernorthopädie umsonst Wenn ich mal Geld verdiene, gibt es zuerst eine Zahnspange, und an der Nachsorge werde ich dann nicht sparen…
Meine Zahnärztin hat mir dann vier Jahre nach Behanldungsende so eine Knirsch-Schiene gemacht. Die soll ich jede Nacht tragen. Da war aber schon alles verloren und die soll jetzt nur noch retten, was noch zu retten ist. Damit die Privatbehandlung später mal nicht ganz so teuer wird sozusagen