Flachdachsanierung

Hallo zusammen,
wir haben von kurzem ein altes Haus gekauft und sollten jetzt das Dach eines Anbaus, der als Balkon dient sanieren, d.h. es muss wohl neu abgedichtet werden mit Teerbahnen oder sonstigem. Gibt es Richtwerte was der m² wohl kostet und wie wird am sinnvollsten saniert?
Ich adnke im voraus für evtl. Ratschläge.
Gruß
Annette

Hallo Annette,

ohne das Gebäude gesehen zu haben, kann man nichts sagen. Bei einem undichten Pappdach sind oft auch Teile des Unterbaus verrottet und müssen erneuert werden. Es hilft also nichts, Du mußt die Sache von Handwerkern ansehen lassen und Kostenvoranschläge einholen.

Nur so viel vorab: Ein mit Bitumenpappe gedecktes Dach sollte nicht als begehbare Nutzfläche verwendet werden. Risse und zertretene Hohlräume wären sehr bald die Folge. Man kann ein Pappdach durchaus nutzen, wenn man einen Überbau aus verrottungsfestem Holz so auflegt, daß Regenwasser abfließen kann.

Bei der Instandsetzung des Daches solltest Du Dich auf keine Billigmethoden mit Dachlack o. ä. einlassen. Solche Dinge halten nur von zwölf bis Mittag. Auch einfach eine neue Lage Pappe ist zumeist zum Fenster hinaus geworfenes Geld. Das alte Zeug muß vollständig herunter, ziemlich sicher werden bei der Gelegenheit neue Regenrinnen fällig, vielleicht auch irgendwelche Blech-Wandanschlüsse, der Unterbau muß instand gesetzt werden und danach folgt ein komplett neuer Aufbau der Dachhaut. Handwerklich sauber ausgeführt, hast Du danach 20 Jahre Ruhe, sofern keiner direkt auf dem Dach herum trampelt.

Gruß
Wolfgang

Danke für die schnelle Antwort, aber noch eine kleine Ergänzung: Der Anbau ist mit einer Betondecke und darauf liegt die alte Teerbahn. Die soll erneuert werden. Fachleute waren auch schon da, 3 Stück mit 3 Meinungen. deshalb hier die Anfrage nach mehr Meinungen um besser abwägen zu können wie wir uns entscheiden.
Danke und Grüße
Annette

Hallo,

wir haben gerade hier einen Neubau mit Betondecke und Dachgarten. Aufbau ist wie folgt: Zunächst wasserdichter Bitumenanstrich, darauf drei Lagen versetzte Dachbahnen geschweißt. Darauf zwei Lagen Styrodur, darauf wieder zwei versetzte Lagen Dachbahn und zum Schluss eine härtere gesandete Dachbahn. Darauf kommt jetzt Splitt als Drainageschicht und dann Betonstein, alternativ hätten wir auch Holzbohlen nehmen können, als Belag.

Die Sache ist nicht ganz unaufwändig vom Material- und Arbeitszeiteinsatz, soll dann aber auch ewig halten (sagt unsere Bauunternehmer, dem bislang alle besuchenden Fachleute ein 1a-Zeugnis für seine Arbeit ausgestellt haben).

Gruß vom Wiz

Gruß vom Wiz

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