weiß von Euch jemand, wann Deutschland im Laufe seiner
Geschichte die größte Flächenausdehnung aufwies und wieviel
qkm es zu diesem Zeitpunkt waren?
Das ist eine Definitionsfrage. Was zählt denn als die „Flächenausdehnung“ Deutschlands? Zählen kurzfristige Eroberungen im Krieg mit, oder muss es sich um die Landesfläche in Friedenszeiten handeln? Falls ja, seit wieviel Jahren muss der Friede schon bestehen?
Zählen Kolonien mit? Zwar hat sich Deutschland daran kaum beteiligt, aber es gab immerhin eine deutsche Kolonie, nämlich Namibia alias Deutsch-Südwestafrika. Und das hat schon einiges an Fläche.
Auch würde mich interessieren, ob es eine Sttistik darüber
gibt, wie sich die Fläche D´s im Laufe der letzten
Jahrhunderte entwickelt hat.
Gute Frage. Ich kann nur etwas zur größten temporären Flächenausdehnung beitragen. Die dürfte wohl Ende 41/ Anfang 42 gegeben gewesen sein. Damals stand die Wehrmacht wenige Kilometer vor Moskau: http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Moskau
Zählen Kolonien mit? Zwar hat sich Deutschland daran kaum
beteiligt, aber es gab immerhin eine deutsche Kolonie, nämlich
Namibia alias Deutsch-Südwestafrika. Und das hat schon einiges
an Fläche.
Deutschland bzw. die deutschen Monarchien hatten bei weitem mehr Kolonien, als nur „Deutsch-Südwest“:
Zählen Kolonien mit? Zwar hat sich Deutschland daran kaum
beteiligt, aber es gab immerhin eine deutsche Kolonie, nämlich
Namibia alias Deutsch-Südwestafrika. Und das hat schon einiges
an Fläche.
Ergänzend:
es gab nicht nur „eine“ deutsche Kolonie, sondern mehrere,
siehe auch
…und von 1871 kann man erst von einem „Deutschland“ als homogenes politisches gebilde reden. wenn du das meinst, würde ich sagen, dass die fläche deutschlands von 1871-1914 (also in friedenszeiten) am größten war. nach dem ersten Weltkrieg musste Deutschland große Gebiete an die Entente abtreten.
…und von 1871 kann man erst von einem „Deutschland“ als
homogenes politisches gebilde reden. wenn du das meinst, würde
ich sagen, dass die fläche deutschlands von 1871-1914 (also in
friedenszeiten) am größten war. nach dem ersten Weltkrieg
musste Deutschland große Gebiete an die Entente abtreten.
Es könnte natürlich sein, dass es in dieser Zeit mal irgendwelche Grenzabkommen oder Gebietsaustausche mit den Nachbarn gab, die die Fläche um ein paar Quadratkilometer verändert hat, so dass sie nicht ganz konstant war.
Man kann die Fläche deutschlands vor 1871 nicht bestimmen da Deutschland damals aus hunderten von Fürstentümern bestand man könnte natürlich alle zusammen zählen.
Aber dort würde es zu viele Grenzfälle geben außerdem gab es damals so viele nachbarschaftskriege , dass sich auch die einzelnen Fürstentümer ständig verändert haben.
Das ist eine Definitionsfrage. Was zählt denn als die
„Flächenausdehnung“ Deutschlands? Zählen kurzfristige
Eroberungen im Krieg mit, oder muss es sich um die
Landesfläche in Friedenszeiten handeln? Falls ja, seit wieviel
Jahren muss der Friede schon bestehen?
Zählen Kolonien mit? Zwar hat sich Deutschland daran kaum
beteiligt, aber es gab immerhin eine deutsche Kolonie, nämlich
Namibia alias Deutsch-Südwestafrika. Und das hat schon einiges
an Fläche.
Petra
also, ich würde mich dann mal festlegen auf die Flächenausdehnung Deutschlands in Friedenszeiten, die Zeit, seit wieviel Jahren der Friede schon bestehen muss, spielt keine Rolle. Die Kolonien sollen nicht berücksichtigt werden.
Zu den Beiträgen der anderen User: Mir ist klar, dass es schwierig ist, die Fläche in früheren Jahrhunderten zu bestimmen, aber Schätzungen muss es doch geben, da oft auch Karten aus der damaligen Zeit gezeigt werden. Mir ist auch klar, dass D erst seit 1871 eine Einheit darstellt. Trotzdem würde mich die Ausdehung z.B. des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen interessieren.