Hallo Franz,
Es muss also vom Flakgeschütz Abschusswinkel und
Granatenflugzeit verändert werden. Hatten diese
Granaten Zeitzünder?
Ja, der Zünder bei schwerer Flak ist eine Art Uhr, diese
wird maschinell oder von Hand auf eine Zeit eingestellt.
Wird die Granate abgeschossen, beginnt die Uhr zu laufen.
Ist die Uhr abgelaufen, wird der Zünder ausgelöst.
Ich habe auch schon Rotations-Diffussionszünder gesehen, bei
diesen befindet sich Quecksilber in einem groben Ton-Körper,
durch die Rotation diffundiert es nach aussen und schliesst
aussen einen unterbrochenen Stromkreis.
Die Flakleitstelle meldet Höhe (Entfernung) und Kurs
(Geschwindigkeit) der Maschinen, die Zünder werden
danach eingestellt.
Macht es die Masse der Flakgeschütze aus, dass der Gegner
getroffen wird (Splitterwirkung)?
Splitterwirkung und Druckwelle ist entscheidend. Direkte
Treffer eher selten.
Alles in allem sieht es für mich ein wenig schwierig aus, ein
mit hoher Geschwindigkeit bewegtes Objekt zu treffen (trotz
Hörapparate WKII).
Afaik brauche man 3,000 oder 5,000 Granaten (8,8 oder
höher) um einen Bomber im 2. WK über Deu abzuschiessen.
Wie wurde die Detonationshöhe eingestellt?
Wahrscheinlich am „Zünder-Zeit-Einstell-
Rädchen“ 
http://www.ww2guide.com/flak.shtml
When the flak batteries pinpointed an aircraft the
guns were fired in salvoes designed to burst in a sphere
of 60 yards in diameter in which it was hoped to entrap
the target. Each gun, usually of 88mm calibre, could
project a shell to 20,000ft and could knock out an
aircraft within 30 yards of the shell burst. However,
the shrapnel from the explosion was still capable of
inflicting serious damage up to 200 yards.
Grüße
CMБ